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 Die Pathologie der Vampire

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BeitragThema: Die Pathologie der Vampire   26.02.11 0:13

Die Pathologie der Vampire!



Allgemeines:
Vampire sind durch das Fehlen der Zellalterung und die enorme Fähigkeit zur Selbstheilung sozusagen unsterblich. Außer sie werden durch einen hölzernen Gegenstand durchs Herz getroffen, geköpft, verbrannt, dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt oder sie verschlucken eine ausreichend große Dosis Weihwasser.


Verletzungen durch Gewalteinwirkung von außen:
Was hier natürlich sofort auffällt ist die enorme Regenerationsfähigkeit des Vampirs.
Kleine Verletzungen der Haut, Schuss- und Stichwunden (außer solchen mit hölzernen Objekten, die das Herz perforieren und somit unmittelbar zum Tode führen) verursachen dem Vampir zwar Schmerzen, heilen aber mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Hierbei gilt: je schwerer die Verletzung, desto länger die Rekonvaleszenz.

Infektionskrankheiten:
Generell kann man wohl davon ausgehen, dass Vampire weitgehend immun gegen gewöhnliche Infektionskrankheiten sind. Jedenfalls sind keine Fälle von bakteriellen Infekten der Haut (nach Verletzungen) oder viralen Allgemeininfekten (Schnupfen) beobachtet worden.
Die krankmachenden Symptome von Viren entstehen bekanntlich dadurch, dass Viren sich in bestimmten Körperzellen vermehren und die Zellen dabei zerstören. Da Vampire über eine ausgezeichnete Zellregeneration verfügen, tut das dem Wohlbefinden des Vampirs keinen Abbruch. Wenn eine Zelle zugrundegegangen ist, ist sie sicherlich schon repariert, bevor das Virus mit der Nachbarzelle fertig ist. Allerdings haben die Viren so einen nie enden wollenden Vorrat an Zellen mit passenden Rezeptoren in der Membran. Das macht es dem Immunsystem des Vampirs sicherlich nicht einfacher das Virus dann auch zu vernichten und auszuscheiden. Manche Bakterien setzen bei ihrer Zerstörung Gifte frei, die den Körper dann schädigen. Das findet vermutlich auch im Körper des Vampirs statt. Wir können aber davon ausgehen, dass dieser Schaden auch schnellstens behoben wird.

Innere Erkrankungen:
Über innere Erkrankungen bei Vampiren ist bis dato noch nichts bekannt.

Physikalische, Chemische und Mystische Noxen:
Physikalische Noxen:
Bei den physikalischen Noxen ist wohl in erster Linie das direkte Sonnenlicht zu erwähnen. Kurz einwirkendes direktes Sonnenlicht verursacht dem Vampir Schmerzen. Bei längerer Einwirkung fängt der Vampir an der exponierten Stelle an zu brennen. Dauert die Bestrahlung noch weiter an, geht der gesamte Vampir unter starker Rauchentwicklung in Flammen auf, um dann zu Staub zu zerfallen. Welche Anteile (Wellenlängen) des Sonnenlichts für die Schädigung verantwortlich sind, konnte noch nicht geklärt werden. Deshalb ist auch das Wandeln im Freien tagsüber Vampiren nur bei sehr starker Bewölkung zu empfehlen. Überhaupt ist Feuer für Vampire tödlich.
Chemische Noxen:
Bei den chemischen Noxen entfällt die Vergiftung durch Gas, da Vampire nicht atmen. Die Folgen einer Alkoholvergiftung sind auch eher sekundärer Art. Steroide scheinen der Gesundheit abträglich zu sein, da sie gemieden werden. Medikamente, die man eigentlich, zumindest wenn sie falsch angewendet werden auch zu den chemischen Giften zählen muss, wirken wahrscheinlich ähnlich auf den Körper des Vampirs wie auf den des Menschen. Allerdings ziehen Substanzen, die für den Menschen tödlich sind, den Vampir nur kurz oder gar nicht in Mitleidenschaft.
Mystische Noxen:
Das Weihwasser ist mit Sicherheit die wichtigste mystische Noxe. Äußerlich am Vampir angewendet führt es zu Verfärbungen der Haut und heftigen Schmerzen, am ehesten der Wirkung einer Säure auf den menschlichen Körper vergleichbar. Innerlich angewendet, zersetzt es den Körper von innen und der Vampir zerfällt zu Staub. Eine Menge von ca. 300 ml reichen für einen ausgewachsenen männlichen Vampir. Zu den mystischen Noxen zählt vermutlich auch das Kruzifix, das bei Kontakt mit der Haut des Vampirs auf diese eine äußerst schmerzhafte, einer Verbrennung der menschlichen Haut vergleichbare, Wirkung hat.

Erkrankungen der Sinnesorgane:
Fehlsichtigkeit ist möglich und wie beim Menschen durch das Vorschalten entsprechender Linsen zu beheben.

Zentralnervöse Erkrankungen:
Auch Störungen mentaler Art können beobachtet werden. Oft ist es jedoch so, dass ein Vampir vor seiner Verwandlung bereits psychisch erkrankt ist und diese Krankheit sich nachher fortsetzt.
Tablettenmissbrauch (freiwillig oder unfreiwillig) führt auch bei Vampiren in die Abhängigkeit.

Psychosomatische Erkrankungen:
Sind Erkrankungen an den auch die Vampir erkranken können.

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BeitragThema: Re: Die Pathologie der Vampire   17.04.13 19:45

Ich wollte mich einfach mal bei dir und Cyra bedanken und wer noch das hier alles geschrieben hat. Ich habe jezt schon soviel "gelernt" über die Wesen der Nacht wo ich mir ehrlich gesagt zum Großteil noch garkeine Gedanken drüber gemacht habe, aber hier mit den Vampiren ist es das Beste Beispiel, ich habe noch nie ein Buch gelesen oder ein Film gesehn in dem der Vampir Schnupfen oder ähnliches hatte. Very Happy

Ist mir bis eben garnicht aufgefallen, an einer Art "Depression" schienen/scheinen allerdings mehrere zu leiden.

*lalalal*

DANKE FÜR DAS LEXIKON!!!
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