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  Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1

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Krayt

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   05.03.14 20:32


Hey Chewi Wink


ich fass mich jetzt mal kurz Very Happy


Chewi schrieb:
Und wenn es keine Bestattungsrituale gibt, gibt es vielleicht Gebete? Letzte Worte für die unsterbliche Seele? Oder ist ein Angehöriger einfach nur noch Müll, seine Seele, sein Geist mit dem Fleisch gemeinsam gestorben?
ein "letztes Wort" war ja ohnehin schon drin Wink

Chewi schrieb:
Zitat :
da muss ich sagen, komm ich nicht ganz mit, wie du jetzt drauf kommst, dass sie sie jagt. Sie zählte eher die Optionen auf. Und da die Krankheit so ansteckend ist, wird sie sie garantiert nicht freiwillig jagen bzw besonders nah rangehen, wenn sie jemanden treffen sollte^^ Zumal.. sie fragt ja selbst, wo sie hingehen sollte, um die eben nicht zu treffen
ja gut, jetzt ist es halt mal nicht warm
hmm... vielleicht kann ich mit dem Mord was drehen Richtung Mord/Feuertod ganzer/-n Dörfern
Gut, Missverständnis von meiner Seite aus. Feuertod ganzer, verseuchter Dörfer erklärt einiges. Wenn du kein Problem mit poetischen Neologismen hast, könnte man auch "Feuermord" schreiben.
der Feuermord ist klasse, danke!  Twisted Evil 

Chewi schrieb:

Zitat :
das wurde vorher eigentlich ausgeschlossen, da sie verfolgt wird - kranke werden nicht verfolgt, das wäre Wahnsinn aber das müsst ich vorher dann vielleicht deutlicher bringen
Schon so ein bisschen, denn 1. kann es sein, dass der Arl nicht weiß, dass sie krank ist und 2. hast du Arle als höhere, magische Geschöpfe deklariert und bei solchen Brüdern liegt es immer im Bereich des Möglichen, dass sie gegen Krankheiten eine gewisse Immunität haben.
hoffe, habe das nun etwa gelöst Wink

Chewi schrieb:
Zitat :

hmm... aber er hält sie ja in dem Augenblick nicht mehr "fest" - also, er wirft sich neben/hinter sie auf den Boden und versucht dabei das Mädchen mitzunehmen/aus dem Schwung heraus hochzuziehen, dass sie quasi auf ihm als Schild liegen würde. und in dem Moment hat sie genügend Spielraum sich nur ein bisschen zu wehren, was ausreicht, dass er genau das nicht schafft, sondern nur neben ihr landet. Dann kann Skalvia über das Mädchen setzen
Würde das noch etwas deutlicher beschreiben. Übrigens fällt mir da noch was auf: Riesenwolf + AEnn (denn bisher ist sie ja nicht abgesessen) landen auf der Brust des Arls? Sehr soliede Knochen hat der Gute ... hab schon Rippenbrüche durch weitaus geringere Belastungen bei Bekannten gesehen.
Übrigens ist es schon eine echt unwahrscheinliche Schussleistung mit einem Bogen im vollen Wolfsgalopp durch die Baumstämme eines Nadelwaldes auf ein sich bewegendes Ziel zu schießen und tatsächlich auch zu treffen ... Boa, das würden ja nicht mal meine legendären Bogenschützen schaffen! Die würden es nicht einmal versuchen!
habs ein bisschen umgeschrieben, dürfte jetzt hoffentlich klarer sein Wink Und Skalvia landet auch nicht mehr auf ihm, da muss man dem Arl einfach auch gerecht werden, da ist er schnell genug, das zu verhindern^^
Bogenschießen - nun, das hat sie seit ihrer Kindheit trainiert, auch in vollem Galopp, das darf schon sein. Als Albin vielleicht generell da noch etwas talentierter als Menschen, das dürfte sie schon können können Wink Ist zudem ja auch recht nah dran^^ (dass das aber jetzt bei weitem nicht alle können, sollte klar sein o.ö)

Chewi schrieb:

Zitat :
ein Menschenwesen dachte, was müsste in etwa klar sein, wenn sie in gewisser Hinsicht seiner Rasse abstammt, bzw. Arle die Vorfahren der anderen Rassen bilden
Klar ist das klar, aber ein paar Details kannst schon noch rausrücken. Spitze Ohren? Ist er schön? Ist er hässlich? Und so weiter.
oh, die Ohren hab ich vergessen, die könnt ich echt noch reinbringen, flitz ich gleich nochmal o.ö
ansonsten - es kommt zwar nicht an der Stelle, aber ich denke doch, es sollte fast zunächst genug zu ihm gesagt sein^^

Chewi schrieb:

sie will das Mädchen retten - er will es fressen: beide würden den gleichen Weg haben, selbst, wenn sie im Wald verschiedene laufen würden, es würde auf die gleiche Situation hinauslaufen. es würde das Problem nur vertagen/aufschieben.
weshalb beide nicht angreifen - möchte behaupten, beide sind nicht scharf darauf ihr Leben zu verlieren
müsste ich vielleicht zum besseren Verständnis noch was in den Text einfügen o.ö (was dann das Gespräch in gewisser Hinsicht nur noch weiter in die Länge zieht, zeilenmäßig)
Pfeil ins Auge - fertig! Wenn sie im Wolfsgalopp durch Bäume schießt, sollte so ein Schuss aus nächster Näher ja kein Problem sein.
Und wenn dein Dialog mit drei Zeilen zusätzlich plausibler wird, dann fang da nicht an zu knausern. Das fällt dann auch nimmer auf. [/quote]
hoffe, auch das ist nun klarer/besser

Chewi schrieb:

Zitat :
haha xD nee, hängt mit den Fruchtbarkeitszyklen zusammen. Das ist eine andere Welt. Ich habe die Rassen, die am ältesten werden können dementsprechend mit Regeln (haha, nur für die Frauen xD) angepasst, dass es da keine Völkerexplosionen gibt Alben 1x im Jahr. Arle wahrscheinlich auch, aber nur in einem bestimmten Altersintervall. Menschen eher wie wir heute, vermutlich aufgrund von Unterernährung o.ä. ohnehin nicht regelmäßig
Ja gut, sind das Vulkanier oder was? Nur ein mal Sex im Jahr, ansonsten Enthaltsamkeit? Ich finde die Drohung mit der Vergewaltigung dennoch sehr abseitig :icon_ugly:auch wenn das mit den Fruchtbarkeitszyklen keine schlechte Idee ist.
neenee, die Fruchtbarkeit der Frauen ist einfach ähnlich denen im Tierreich (klar, da gibts auch verschiedene)
habs komplett rausgenommen, ist schon richtig, bisschen übertrieben^^

Chewi schrieb:

Ich-Perspektive. AEnn weiß, was der Leser nicht weiß. Das sprengt dir auf Dauer den Char.
hab da jetzt echt noch einiges an Gedanken reingepackt, hoffe, es ist besser Smile


- Die Toten haben nun eine Art Bestattung verdient. Vielleicht gibt es immer noch irgendwo Gräben, was auch immer, aber ja, mit der Zivilisation hast du da in der Hinsicht schon Recht Wink
- habe versucht grundsätzlich ein bisschen mehr Setting reinzubringen o.ö
- der Dialog ist wieder zu größeren Teilen neu  ugly 
- doch/aber .. ein paar hab ich noch rausgefischt und ersetzt, aber bei vielen find ich die dann doch (haha, doch xD) zu passend. Werde wohl besser versuchen in ZUkunft beim Neu-schreiben da einfach mehr Beachtung drauf zu setzen, dank dir Wink


Dir ganz lieben Dank nochmal Chewi für deine Mühe und Arbeit!
Hoffe, Teil I wird nun so langsam  ugly 


Ganz liebe Grüße
Krayt
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Chewi

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   02.03.14 22:41

Hallo Kryat,

auf in die zweite Runde zu deiner Geschichte Smile

Zitat :
Soooo, dann mal ich. Und bitte nicht sagen, dass da noch ein dritter Anfang existiert  
bisher nicht geplant und hoffentlich auch nicht nötig  
Gut, das beruhigt mich schon mal ^.^

Zitat :
Du meinst hier alte Witwen, die auch noch nach 10 Jahren schwarz tagen und jeden Tag das Grab des Mannes besuchen? Ich habe solche Leute schon erlebt und "gefürchtet" ist nicht das Wort, mit denen ich sie beschreiben würde. Eher hält man solche Leute für Spinner, man verspottet sie insgeheim oder bedauert sie.
Äh, nein, da müsste ich dann vielleicht genauer werden? Nektromanten sind gemeint
Na holla. Ne, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Hab noch einmal drüber gelesen und versucht herauszufinden, warum die Nekromanten so überhaupt nicht auf meinem Zettel standen. Würde sagen, mir fehlt da die Verknüpfung von "geliebte Menschen, die von uns gegangen sind" zu "bösen Leichendoktoren". Die Art des Todes, die du beschreibst, lässt mich einfach nicht an Nekromanten denken. Vor allem, weil diese Brüder auch sicherlich nicht mit Seuchentoten experimentieren werden.

Zitat :

Sie will sich mit der Inschrift bei Aenn entschuldigen, dass sie sich selbst umgebracht und die Hütte abgefackelt hat.. aber in gewisser Hinsicht geschah das ja nur zu Aenns Schutz. Wär es deutlicher für dich, wenn ich ihren Namen einfach wegnehme? Könnte dann paar Zeilen drunter bisschen genauer auf die "Leiche" eingehen  
Dass du mehr auf die Leiche eingehst, wäre sinnvoll. Dazu auch gleich mehr. Und die Innschrift würde mehr Sinn machen, wenn du keinen Grabstein beschriften, sondern eine Botschaft senden willst, das heißt, den Namen als Signatur verwenden und nicht als Titel.
"Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Taorín"

Zitat :
Brandleiche.. hätte genauer schreiben sollen, stimmt. Naja, vergraben geht grad schlecht, verwest auch so irgendwann. Ich nagel meine Welt nicht so sehr auf "muss irgendwie begraben/bestattet werden" fest. In Städten mag das stimmen, da wäre es aber auch definitiv sinnvoll  
Mein Problem mit der Leiche ist kein rituelles, sondern ein soziales - auch wenn das Hand in Hand geht. Die Leiche einer geliebten Person nicht weiter zu beachten, wirkt primitiv. Tiere lassen die Leichen ihrer Artgenossen liegen - zivilisierte Völker eher nicht. Es ist einfach eine Respektfrage und eine Darstellung von Nähe, wenn man einen Toten bestattet. Die geliebte Tante da liegen zu lassen und sich nicht die Bohne für ihre letzte Ruhe zu kümmern, wirkt primitiv. Wie machen die das in deiner Welt? Schmeißen die ihre Leichen auf den Misthaufen oder laden sie die im Wald ab? Mit welcher Motivation? Damit der nächte Nekromant was zum Totenbeschwören hat? Und wenn ein Toter wirklich nur noch verwesende Biomasse ist, warum müssen die Nekromanten denn heimlich arbeiten? Kann doch eigentlich scheiß egal sein, ob da ein Zauberer noch seine Freude dran hat.
Dass AEnn die Tante gerade aus verschiedensten Gründen nicht beerdigen kann, ist klar. Aber sie sollte wenigstens kurz darüber nachdenken, warum nicht, dass es ihr leid für die Tate tut, ihre sterblichen Überreste den wilden Tieren zu überlassen, dass sie keine Zeit hat, der Boden ja gefroren ist - oder was auch immer. Und wenn es keine Bestattungsrituale gibt, gibt es vielleicht Gebete? Letzte Worte für die unsterbliche Seele? Oder ist ein Angehöriger einfach nur noch Müll, seine Seele, sein Geist mit dem Fleisch gemeinsam gestorben?

Zitat :
da muss ich sagen, komm ich nicht ganz mit, wie du jetzt drauf kommst, dass sie sie jagt. Sie zählte eher die Optionen auf. Und da die Krankheit so ansteckend ist, wird sie sie garantiert nicht freiwillig jagen bzw besonders nah rangehen, wenn sie jemanden treffen sollte^^ Zumal.. sie fragt ja selbst, wo sie hingehen sollte, um die eben nicht zu treffen  
ja gut, jetzt ist es halt mal nicht warm  
hmm... vielleicht kann ich mit dem Mord was drehen Richtung Mord/Feuertod ganzer/-n Dörfern
Gut, Missverständnis von meiner Seite aus. Feuertod ganzer, verseuchter Dörfer erklärt einiges. Wenn du kein Problem mit poetischen Neologismen hast, könnte man auch "Feuermord" schreiben.
Zitat :

Man könnte mal das Wort Reitwolf fallen lassen, das stimmt schon  Ich hatte zuerst noch eine Beschreibung drin, aber die war dann doch zu sehr "für den Leser", weshalb ich sie rausgenommen hab. Aber ob sie wirklich "Reitwolf" denken würde ?    hmmm, ich denk mal drüber nach^^
Nein, lass es ruhig so. Reitwolf klingt eher nach Nutzvieh und nicht nach Partner. Vor allem würde es mich unangenehm an "World of Warcraft" erinnern ugly

Zitat :
Bitte was? Ich habe eine ganz grobe Ahnung, wie sich die Kleine durch die Landschaft bewegt, aber das ist eher meiner Fantasie und eignen Schlussfolgerungen zu verdanken, als diesem Satz. Käme in etwa das hier hin: "verschwand zwischen den Tannen, dann um die Biegung des Hanges herum, wieder aus meinem Gesichtsfeld"? Wobei ich mich dann frage, wie sie das beobachten kann, denn maximal verschwindet sie zwischen den Tannen. Wie das Mädel dann weiterläuft, kann deine Protagonistin nicht sehen - es sei denn sie kann durch Holz gucken.
Hmmm... wie ich es aus Nadelwäldern kenne, sind die eher obenrum grün und nur an den Waldrändern auch bis zum Boden. Im Wald selbst fällt dafür zu wenig Licht. Aber du hast vollkommen Recht, ich könnte definitiv ein bisschen mehr beschreiben, wie es da gerade generell aussieht^^
Sorry, aber irgendwie habe ich nicht gerafft, dass die sich im Wald befinden, klar, du hast gesagt, dass die Hütte auf einer Lichtung liegt, aber dann ist sie ja mit dem Wolf abgehauen. Dass sie sich noch immer im Wald befinden, geht an mir vorbei. 1. Wenn da so viel Schnee liegt, dass das Zeug unter Skalvias Füßen in weißen Wolken hochstaubt, dann entsteht bei mir nicht das Bild eines Waldes, sondern einer Freifläche. 2. Wenn du von starken, böigen Wind sprichst, dann schließt das ebenfalls einen Wald aus, denn dort ist es ja recht Windgeschützt - selbst in einem Nadelwald. Da müsstest du dein Setting nochmal überarbeiten.
Zitat :

Gut, dann muss ich da deutlicher werden, sie beschreibt den Arl, der unter der Illlusion steckt
Vielleicht - "Seine Hautfarbe, die darunter zum Vorschein kam - ... "?
Wie auch immer. Das wäre aber eine Möglichkeit.

Zitat :
würde sich einfügen, ja, müsste vielleicht nur einen anderen Begriff als Nachrichten finden  (hört sich so nach heute an)
Neuigkeiten, Erzählungen, Berichte


Zitat :
Zitat :
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von (der) Todeskälte.
Würde das so schreiben.
muss sagen, da gefiel mir das "von" besser  
Dein Text ;)Wie du es magst. War nur ein Vorschlag.

Zitat :
das wurde vorher eigentlich ausgeschlossen, da sie verfolgt wird - kranke werden nicht verfolgt, das wäre Wahnsinn aber das müsst ich vorher dann vielleicht deutlicher bringen  
Schon so ein bisschen, denn 1. kann es sein, dass der Arl nicht weiß, dass sie krank ist und 2. hast du Arle als höhere, magische Geschöpfe deklariert und bei solchen Brüdern liegt es immer im Bereich des Möglichen, dass sie gegen Krankheiten eine gewisse Immunität haben.
Zitat :

hmm... aber er hält sie ja in dem Augenblick nicht mehr "fest" - also, er wirft sich neben/hinter sie auf den Boden und versucht dabei das Mädchen mitzunehmen/aus dem Schwung heraus hochzuziehen, dass sie quasi auf ihm als Schild liegen würde. und in dem Moment hat sie genügend Spielraum sich nur ein bisschen zu wehren, was ausreicht, dass er genau das nicht schafft, sondern nur neben ihr landet. Dann kann Skalvia über das Mädchen setzen
Würde das noch etwas deutlicher beschreiben. Übrigens fällt mir da noch was auf: Riesenwolf + AEnn (denn bisher ist sie ja nicht abgesessen) landen auf der Brust des Arls? Sehr soliede Knochen hat der Gute ... hab schon Rippenbrüche durch weitaus geringere Belastungen bei Bekannten gesehen.
Übrigens ist es schon eine echt unwahrscheinliche Schussleistung mit einem Bogen im vollen Wolfsgalopp durch die Baumstämme eines Nadelwaldes auf ein sich bewegendes Ziel zu schießen und tatsächlich auch zu treffen ... Boa, das würden ja nicht mal meine legendären Bogenschützen schaffen! Die würden es nicht einmal versuchen!

Zitat :
ach, das passt schon  könnt allerdings noch das ansonsten durch "sonst" austauschen?
große Töne - er darf das, so ganz ohne ist er ja auch nicht  
Nö, dann lass leider das "ansonsten". "Sonst" klingt ja noch flapsiger ^.^

Zitat :
ein Menschenwesen  dachte, was müsste in etwa klar sein, wenn sie in gewisser Hinsicht seiner Rasse abstammt, bzw. Arle die Vorfahren der anderen Rassen bilden
Klar ist das klar, aber ein paar Details kannst schon noch rausrücken. Spitze Ohren? Ist er schön? Ist er hässlich? Und so weiter.
sie will das Mädchen retten - er will es fressen: beide würden den gleichen Weg haben, selbst, wenn sie im Wald verschiedene laufen würden, es würde auf die gleiche Situation hinauslaufen. es würde das Problem nur vertagen/aufschieben.
weshalb beide nicht angreifen - möchte behaupten, beide sind nicht scharf darauf ihr Leben zu verlieren  
müsste ich vielleicht zum besseren Verständnis noch was in den Text einfügen o.ö (was dann das Gespräch in gewisser Hinsicht nur noch weiter in die Länge zieht, zeilenmäßig)
Pfeil ins Auge - fertig! Wenn sie im Wolfsgalopp durch Bäume schießt, sollte so ein Schuss aus nächster Näher ja kein Problem sein.
Und wenn dein Dialog mit drei Zeilen zusätzlich plausibler wird, dann fang da nicht an zu knausern. Das fällt dann auch nimmer auf.

Zitat :
Dass das Mädchen so derart interessant ist, mhmmm, das könnt ich auch noch mehr verdeutlichen^^
Ja, das wäre eine gute Sache. Denn bisher kann der Leser die Beweggründe der BEiden nicht nachvollziehen.

Zitat :
sie hat offensichtlich auf ihn geschossen, wäre bereit gewesen ihn für das Mädchen zu opfern
sein Grund - aber der kommt erst im nächsten Teil  (sie checkt es bis dahin ja auch nicht)
Dann lass sie darüber verwirrt sein. Du schreibst in der Ich-Perspektive. Näher dran an der Figur geht gar nicht. Aber dafür gibst du dem Leser leider nur sehr wenig Einblicke in AEnns Gefühlswelt. Sie denkt, sie redet. Leider kann ich nur das annehmen, was ich mir zusammenpuzzle. AEnn weiß selbst so viel mehr, sie fühlt mehr, sie ist mehr. Letztendlich wirkt AEnn Gefühlskalt, unlogisch, denn sie weiß über das aktuelle Geschehen mehr als der Leser - was bei der Ich-Perspektive schlicht nicht drin sein dürfte und damit eine Verwirrung des Lesers zur Folge hat.

Zitat :
Ja - Entsetzen, dass sie sich lieber für Menschen einsetzt, ihn nicht wertschätzt, als das, was er in seiner Rasse sieht
vielleicht kann es ihm egal sein, aber es schockt ihn erstmal, hat mit einer Antwort der Richtung, so offen, nicht gerechnet.. viellleicht^^
Entsetzen ist da aber ein sehr schwerwiegendes Wort. Würde es anderes nehmen - Erstaunen, Verwirrung, Begreifen, Fassungslosigkeit.

Zitat :
haha xD nee, hängt mit den Fruchtbarkeitszyklen zusammen. Das ist eine andere Welt. Ich habe die Rassen, die am ältesten werden können dementsprechend mit Regeln (haha, nur für die Frauen xD) angepasst, dass es da keine Völkerexplosionen gibt  Alben 1x im Jahr. Arle wahrscheinlich auch, aber nur in einem bestimmten Altersintervall. Menschen eher wie wir heute, vermutlich aufgrund von Unterernährung o.ä. ohnehin nicht regelmäßig
Ja gut, sind das Vulkanier oder was? Nur ein mal Sex im Jahr, ansonsten Enthaltsamkeit? Ich finde die Drohung mit der Vergewaltigung dennoch sehr abseitig :icon_ugly:auch wenn das mit den Fruchtbarkeitszyklen keine schlechte Idee ist.
Zitat :

Zitat :
Besser die Situation zügig lösen und dann einen Unterschlupf suchen! Ich versuchte die Finger an der Sehne ruhig zu halten.
Schon aber ziemlich lange, wo sie ihren Bogen gespannt hält. Der müssen doch irgendwann die Finger in der Kälte abfallen. Mit Handschuhe eine Bogensehne zu halten, stelle ich mir schwierig vor und die bloßen Finger würden schnell starr, taub und schwach werden.
   er liegt nur auf der Sehne, sie hat den Bogen nicht ausgezogen. Da könnt man doch nicht "nebenbei" so viel quatschen o.O
Einmal Kräftemäßig von abgesehen, vom armen Bogen ganz zu schweigen    
Ja, das ist das eine. Und warum muss sie die Hand ruhig halten, wenn sie nicht ausgezogen hat und zielt? Kann doch egal, sein, wenn sie wackelt.
Aber kalt isses trotzdem und die Finger frieren vom Ruhighalten an der bloßen Luft auch ab. Vielleicht kann sie den ungespannten Bogen halten, aber niemals mehr die Sehne vernünftig ausziehen.
Zitat :

Zitat :
Sie widerspricht sich. Ernst meinte sie, die Bludmaid hat so viele Opfer gefordert, jetzt rennen genug Menschen herum, als dass der Arl sie fressen könnte? Und warum hängt sie sich denn so an dieses unbekannte Mädchen, wenn alle anderen Dörfler als Mahlzeit für den Arl okay wären? Mein Gott! Habe ich doch tatsächlich angenommen, sie will ein Menschenleben retten!  
Na, sie meint ja auch die Tiere im Wald  

Da vom Wild schon lange nimmer die Rede ist, würde ich das hier nochmals aufführen. Es wirkt wirklich so, als ob sie ihm erlaubt, sich an den Dörflern sattzufressen.

Zitat :
Erst Altruismus, dann will sie das Mädel doch verschachern? Warum hat sie den Arl dann überhaupt erst aufgehalten? Du verscheißerst hier gerade so ein bissel deinen Leser. Hey, ich hab was gegen Leute, die Kinder fressen - ach? Es ist eine persönliche Sache und kein Zufall? Du willst sie tot sehen? Na denn ... guten Appetit! (Lässt du mir einen Schenkel übrig?)
Oh nee nee, das ist ne Fangfrage  Hatte gehofft, das wäre dadurch, dass sie vorher überlegt und direkt nach der Frage nur eine Option sieht, klar, dass sie nun einen Plan verfolgt. Bei mir muss nicht immer alles im "Ablauf" logisch sein, insofern die Erklärung gleich nachgeliefert wird aber ich könnte beifügen "nur eine Möglichkeit, sie zu retten."^^
Pack das doch einfach in ihre Gefühls- und Gedankenwelt mit rein. Wenn das ne Fangfrage sein soll, müsste der Leser das anhand der Ich-Perspektive ebenso wissen. Das sind so Dinge, die dein Leser nicht so wirklich raffen kann und die aber das Charakterbild von AEnn ziemlich durch den Dreck ziehen. So, wie sie im Text zu lesen ist, wird sie mir immer unsympathischer.
Zitat :

wäre es ein persönlicher Rachefeldzug hätte er es ja wohl ausgepackt  Und, glaub, dann hätte sie sogar ernsthaft nachgegeben.
Warum? Entweder sie will das Mädel retten oder nicht? Was würde es ändern, wenn der Arl eine persönliche Fehde mit ihr hätte?
Zitat :

Zitat :
Der Arl begegnete mir einen Augenblick mit Unverständnis.
Leider nicht nur der Arl. Die Chewi ist ebenfalls verwirrt ???
macht nichts, an der Stelle erlaubt/gewollt (für den, der es bisher nicht ahnt)  
Ich-Perspektive. AEnn weiß, was der Leser nicht weiß. Das sprengt dir auf Dauer den Char.

Zitat :
na, nur eine Spitze geht aber auch schlecht. Dolche sind zwar Stichwaffen, haben auch eine dementsprechend ausgelegte Spitze, benötigen zu den Seiten dann aber immer noch die Schneiden, weil sie ansonsten auch nicht sauber wo auch immer reingehen. Scharf können die auch sein, müssen aber nicht (glaub Scheibendolche hatten z.B. wirklich mehr nur eine Spitze und waren dann einfach nur ein Stück vierkantiger Stahl). Nun, Schneide würd ichs trotzdem bezeichnen und dementsprechend Schnitt^^ .... denke, Dolch würde auch besser passen als Jagdmesser .. hmmmm... mal überlegen o.ö
Haben trotz Schliff an der Klinge aber dennoch keine gute Schneidleistung und sauber die Haut anschneiden, geht da schon gar nicht. Für sowas sind Dolche einfach nicht gedacht und nicht konstruiert. Es bleibt dabei: Dolch ist eine Stichwaffe, Messer eine Hiebwaffe und damit für Schneidarbeiten konzipiert. Warum in der Wildnis eine halbstumpfe Klinge mit sich führen? Ein stumpfes Messer ist beim Häuten und Schneiden ein Desaster!
Zitat :

Schnittwunde auf der Stirn vom Pfeil^^
Überlege aber gerade ihn eventuell an den Hals zu setzen, das wäre dann noch in bisschen knapper bezüglich erschießen gewesen^^
Dass sie ihn überhaupt getroffen ist, ist Beweis für göttliche Fügung ... Das das Rot vom Blutkommt, würde ich einfach nochmal erwähnen und "blutiges Rot" draus machen.

Zitat :
ich hoffe, ich konnte einiges erklären, dass es durchaus seine Berechtigung hat? o.ö (nur halt, besser auch im Text erklärt werden sollte?)
Vor allem könntest du noch mit AEnns Perspektive arbeiten. Wie gesagt, dafür, dass der Leser durch die Ich-Perspektive quasi selbst AEnn ist, weiß man unangenehm wenig über ihr Gefühlsleben und ihre Ansichten.
Zitat :

Danke!    
Oh du, wirklich, keine Hektik, und, weit bin ich bisher ja auch noch nicht  Um schnell voranzukommen fehlen mir bisher noch viele Zusammenhänge und Szenen. Ein Riesengrundgerüst und vielen Szenen, aber eben noch mehr Lücken o.O
(na, und ich hab mir mit der Antwort ja nun auch ein wenig Zeit gelassen, sorry  )
Nicht so wild. Ich brauch ja auch immer eine Weile zum Antworten. Man hat ja schließlich noch andere Dinge zu tun.

Zitat :
Kam mir jetzt zumindest nicht so ruppig vor  
du weißt, dass man Texte auch auf nem Word Zwischenspeichern und dann später weitermachen kann? xD
Klar, und das mach ich auch. Die Stunden, die ich an so einem Kommentar oder an einer Antwort sitze, hocke ich nicht in einer Sitzung ab. Das ist eine Arbeit über Tage.

Liebe Grüße,
Chewi
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Krayt

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   27.02.14 23:05


Hey Chewi Wink

Chewi schrieb:

Soooo, dann mal ich. Und bitte nicht sagen, dass da noch ein dritter Anfang existiert ugly
bisher nicht geplant und hoffentlich auch nicht nötig Very Happy

Chewi schrieb:
Erster Eindruck:
Auf jeden Fall stilistisch besser als der andere Text Smile
Weswegen ich mich jetzt auf diverse andere Fehler stürzen konnte: Ungereimtheiten im Text, Logikfehler ...
Und vom Setting auch eine sehr schöne Geschichte. Die Welt, die du da anreißt, gefällt mir!
Hin und wieder gibt es jedoch einige Stellen, wo mir nicht ganz klar ist, was du damit ausdrücken willst, aber dazu weiter unten mehr.
Übrigens hast du viele schöne Formulierungen im Text - ich bin immer nur etwas faul, die auch noch mit rauszusuchen, weil es schon immer so lange dauert, alles anzustreichen, was ich an "Fehlern" finde und mir dann immer die Geduld fehlt, noch die schönen Stellen anzustreichen.
Danke!  cheers  das freut mich wirklich =)


dann lass doch mal sehen Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :

Diesen Winter schickte er seine liebste Tochter, die Gefallen fand an vielen.
Die Tochter es Todes wird geschickt - eine Krankheit, die die Leute aus allen Öffnungen bluten lässt? An sich gefällt mir die Formulierung, auch wenn sie etwas schwammig von der Deutung her ist.
Danke!  cheers 
Ach, ein bisschen schwammig darfs sein, solangs nicht unverständlich oder zu viel dessen wird Very Happy

Chewi schrieb:
Zitat :
Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.

Du meinst hier alte Witwen, die auch noch nach 10 Jahren schwarz tagen und jeden Tag das Grab des Mannes besuchen? Ich habe solche Leute schon erlebt und "gefürchtet" ist nicht das Wort, mit denen ich sie beschreiben würde. Eher hält man solche Leute für Spinner, man verspottet sie insgeheim oder bedauert sie.
Äh, nein, da müsste ich dann vielleicht genauer werden? Nektromanten sind gemeint

Chewi schrieb:
Zitat :
Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Wenn die Blutmaid eine Krankheit ist, erkenne ich den Sinn dieser Innschrift nicht. Oder ist Taorin die Bludmaid gewesen? Dann kapiere ich die Einleitung in den Text nicht.
sie hat sich quasi ihren eigenen Grabstein geritzt (in den Kaminsims), also Taorín
Sie will sich mit der Inschrift bei Aenn entschuldigen, dass sie sich selbst umgebracht und die Hütte abgefackelt hat.. aber in gewisser Hinsicht geschah das ja nur zu Aenns Schutz. Wär es deutlicher für dich, wenn ich ihren Namen einfach wegnehme? Könnte dann paar Zeilen drunter bisschen genauer auf die "Leiche" eingehen Very Happy

Chewi schrieb:
Zitat :
Die Augen auf die Überreste einer neben der Feuerstelle zusammengekrümmten Frau gerichtet …
Wer lässt da eine Leiche sitzen? Und warum?
Brandleiche.. hätte genauer schreiben sollen, stimmt. Naja, vergraben geht grad schlecht, verwest auch so irgendwann. Ich nagel meine Welt nicht so sehr auf "muss irgendwie begraben/bestattet werden" fest. In Städten mag das stimmen, da wäre es aber auch definitiv sinnvoll Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :
Die Wipfel wogen stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Laut duden.de ist "wogen" die Gegenwartsform eines Verbes, das das hoch und runter wogen von etwas beschreibt, beispielsweise von Wellen. Das würde in deinem Text Sinn machen. Kein Sinn macht es, wenn man bedenkt, dass das Wort in der Vergangenheit stehen müsste, denn dann kommt es von "wiegen".
Folgender, pragmatischer Vorschlag meinerseits: Du lässt wogen wogen sein und machst ein "die Wipfel wiegten/ bogen/ wogten sich stark im Wind" draus.
 lol! also wirklich... mit der Bezeichnung da stehe ich wohl auf Kriegsfuß  rotwerden glaub, das hatt ich schon mal "korrigiert" ... nun, sollte wiegten sein, stimmt, dank dir Wink

Chewi schrieb:

Zitat :
Doch sie musste im Wind wandeln. All das blieb, waren Flucht und Mord an den Erkrankten.
Wenn sie bereits meine Tante erwischt hatte, hier, abseits von Dorf und Stadt, wo konnte man dann überhaupt noch sicher sein? Vielleicht, wenn ich nördlich ziehen würde, ins Gebirge?
Die Blutmaid ist also eine Krankheit. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Krankheiten eher schwüles oder zumindest warmes Wetter brauchen, um sich zu verteilen, warum jagt sie Infizierte, wo diese Krankheit doch so hoch ansteckend ist.
da muss ich sagen, komm ich nicht ganz mit, wie du jetzt drauf kommst, dass sie sie jagt. Sie zählte eher die Optionen auf. Und da die Krankheit so ansteckend ist, wird sie sie garantiert nicht freiwillig jagen bzw besonders nah rangehen, wenn sie jemanden treffen sollte^^ Zumal.. sie fragt ja selbst, wo sie hingehen sollte, um die eben nicht zu treffen Wink
ja gut, jetzt ist es halt mal nicht warm Very Happy
hmm... vielleicht kann ich mit dem Mord was drehen Richtung Mord/Feuertod ganzer/-n Dörfern

Chewi schrieb:

Zitat :
Es dauerte nicht lange, da tauchte eine weiße Wölfin, Komma weg. zwischen den Bäumen auf.
Dein Prädikat ist "auftauchen/ taucht ... auf", das zerhackt man nicht mit einem Komma. Zumindest hab ich das mal irgendwann so gelernt.
wo du es sagst, es liegt da irgendwie fremd, stimmt, ich nehms raus Wink

Chewi schrieb:

Zitat :
›Skalvia.‹
Der Name gefällt mir übrigens Smile
Danke!  Schadenfroh 

Chewi schrieb:

Sehnsüchtig fuhr ich mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, fühlte ihre Wärme. So lebendig. Besser als jeder Kamin, und wäre er noch so gut bestückt.
Zitat :

Hektisch packte ich wieder den Bogen, schwang mich auf ihren Rücken und trieb sie an, ließ sie den rechten Weg finden.

Sie reitet auf einen Wolf? Also ist es kein gewöhnlicher Wolf? Interessantes Detail.
Man könnte mal das Wort Reitwolf fallen lassen, das stimmt schon Very Happy Ich hatte zuerst noch eine Beschreibung drin, aber die war dann doch zu sehr "für den Leser", weshalb ich sie rausgenommen hab. Aber ob sie wirklich "Reitwolf" denken würde ?  scratch hmmm, ich denk mal drüber nach^^

Chewi schrieb:
Zitat :
Wenn aber nun einer sie dennoch (würde ich mit einfügen) verfolgte?
werds mir überlegen o.ö

Chewi schrieb:
Zitat :

Eine Hose von intensivem Blau, wie ich es nur von gut betuchten Frauen kannte, doch die trugen Gewänder. Eine Art Mantel, wie manch feiner Händler es als den neuesten Stil schimpfte, aber viel kürzer.
Jetzt erst raffe ich, dass du nicht die Kleiderordnung herrschaftlicher Frauen beschreibst, sondern die Kleidung des Mädchens. Es wirkt hier so, als würde sich der Mantel auf den Nebensatz beziehen, der unmittelbar davor steht. Würde schreiben "Sie trug eine Art Mantel", um Missverständnissen vorzubeugen.
das könnte man machen, ist richtig Wink

Chewi schrieb:
Zitat :
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld

Bitte was? Ich habe eine ganz grobe Ahnung, wie sich die Kleine durch die Landschaft bewegt, aber das ist eher meiner Fantasie und eignen Schlussfolgerungen zu verdanken, als diesem Satz. Käme in etwa das hier hin: "verschwand zwischen den Tannen, dann um die Biegung des Hanges herum, wieder aus meinem Gesichtsfeld"? Wobei ich mich dann frage, wie sie das beobachten kann, denn maximal verschwindet sie zwischen den Tannen. Wie das Mädel dann weiterläuft, kann deine Protagonistin nicht sehen - es sei denn sie kann durch Holz gucken.
Hmmm... wie ich es aus Nadelwäldern kenne, sind die eher obenrum grün und nur an den Waldrändern auch bis zum Boden. Im Wald selbst fällt dafür zu wenig Licht. Aber du hast vollkommen Recht, ich könnte definitiv ein bisschen mehr beschreiben, wie es da gerade generell aussieht^^

Chewi schrieb:

Zitat :
Er hatte das Aussehen eines einfachen Dörflers oder Bauern, nicht eines Athleten, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete, in den Spuren des Mädchens lief.
Weiß, was du sagen willst, finde ich aber sehr unglücklich formuliert.
Okay, dann muss ich da was ändern

Chewi schrieb:

Zitat :
Ich senkte kurz die Augen und blickte ihn daraufhin erneut an, versuchte tiefer zu sehen, als seine äußere Hülle scheinen ließ.
›Also doch - ‹
Eine Illusion.
Meine Finger spielten mit der Sehne. Seine Hautfarbe – Geschichten, Legenden, wie viel auch immer von ihnen wahr sein mochte, so stimmten sie doch in dem Punkt zumeist überein. Fahles Grüngrau, wenn meine Augen mich nicht täuschten. Aber was, bei welchen Göttern auch immer, tat ein Arl hier?!

Dachte, es ist eine Illusion und kein Arl? Rein gramatikalisch ist nicht ganz klar, ob du die Illusion oder den Arl beschreibst.
Gut, dann muss ich da deutlicher werden, sie beschreibt den Arl, der unter der Illlusion steckt
Vielleicht - "Seine Hautfarbe, die darunter zum Vorschein kam - ... "?

Chewi schrieb:
Zitat :
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch er wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.

Vielleicht: "zischen den Tannen verschwunden war"?
vielleicht nicht unbedingt Tannen, aber werd ich machen, klingt besser, danke Wink

Chewi schrieb:
Zitat :
Was konnte ein Arl anderes von einem Menschen wollen, als ihn zu fressen?

Wer sagt, dass dieser Arl sie nicht fressen will? Wenn sie den Grund kennt, warum stellt sie dann diese Frage?
Menschen sind für Arle sehr niedere Kreaturen. Ich sag mal sorum, die Wahrscheinlichkeit, dass der Arl das Mädchen nicht fressen will, läuft gegen null Very Happy Die Frage ist für sie zugleich eine Art Feststellung, rhetorische Frage.

Chewi schrieb:

Zitat :

Und nur alle paar Jahrzehnte mal kursierten Gerüchte über einen gesehenen Arl. Da waren (Nachrichten von) plündernde Orks oder Trolle viel geläufiger.
Das "mal" brauchst du nicht. Und das "nachrichten von" würde ich mit einfügen, andernfalls fehlt in diesem Satz etwas.
mal - stimmt, wird gestrichen
würde sich einfügen, ja, müsste vielleicht nur einen anderen Begriff als Nachrichten finden Very Happy (hört sich so nach heute an Very Happy )

Chewi schrieb:

Zitat :
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von (der) Todeskälte.

Würde das so schreiben.
muss sagen, da gefiel mir das "von" besser Wink

Chewi schrieb:

Zitat :
›Zeit Komma sich einen Unterschlupf zu suchen.‹
Aber vorher musste ich das Mädchen retten.
Ein womöglich krankes Mädchen?
das wurde vorher eigentlich ausgeschlossen, da sie verfolgt wird - kranke werden nicht verfolgt, das wäre Wahnsinn  What a Face aber das müsst ich vorher dann vielleicht deutlicher bringen Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her (hindurch) und erreichte die Biegung.

Welche Bigung?
von der oben gesprochen wurde, wo du meintest, du siehst die Biegung nicht - wegen der Tannen und fehlender Beschreibung Very Happy
 Rolling Eyes  eigentlich mocht ich das mit dem nur "her" ... aber da du nicht die Einzige bist, die sich dran stößt.. muss ich wohl ändern Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :
Keinen Augenblick später drang ein schriller Schrei an meine Ohren. Lauthalses Gezeter folgte.

Entweder "zur gleichen Zeit" oder "eigen Augenblick später". Das "keinen Augenblick später" verwirrt.
"Gezeter" klingt übrigens nicht nach: Hilfe, ich werde gefressen! Sondern nach: Hör auf mich anzustarren, sonst schrei ich! Wenn du versethst, was ich meine. Würde ein anderes Wort nehmen.
einen Augenblick - wird übernommen
hmm... okay, Recht hast du... jetzt muss ich nur noch ein passendes Wort stattdessen finden o.o

Chewi schrieb:


Zitat :
Der Arl kniete mit einem Bein auf dem Rücken des Mädchens, das strampelnd im Pulverweiß lag, der Rucksack außer Reichweite.

Entweder "den Rucksack außer Reichweite" oder "der Rucksack war außer Reichweite"
den, danke!

Chewi schrieb:

Zitat :

Der Arl warf sich hinter das Mädchen und wollte sie als Schild über sich ziehen, doch sie wehrte sich genug, dass Skalvia aus vollem Lauf über sie setzen und auf der Brust des Mannes landen konnte.
Ich kanns mir nicht vorstellen. Wie auch immer ich es drehe und wende, solange er noch das Mädchen irgendwie festhält, kann sie sich gar nicht weit genug freizappeln, als das so ein Riesenkalb von Wolf nur den Arl erwischt und dabei nicht das Mädchen zerquetscht. Und warum landet der Wolf auf der Brust des Mannes? Dachte, es ist ein Arl - würde höchstens noch "männlicher Arl" durchgehen lassen.
des Arls wäre passender, stimmt^^
hmm... aber er hält sie ja in dem Augenblick nicht mehr "fest" - also, er wirft sich neben/hinter sie auf den Boden und versucht dabei das Mädchen mitzunehmen/aus dem Schwung heraus hochzuziehen, dass sie quasi auf ihm als Schild liegen würde. und in dem Moment hat sie genügend Spielraum sich nur ein bisschen zu wehren, was ausreicht, dass er genau das nicht schafft, sondern nur neben ihr landet. Dann kann Skalvia über das Mädchen setzen

Chewi schrieb:

Zitat :
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.

Der Arl hat sie gebissen. Sollte die nicht halb nackt den Schnee vollbluten? Oder sich zumindest erstmal wieder anziehen, bevor die stiften geht? Und irgendwie reißt mich die "Quasi-Allgemeinsprache" etwas raus, aber da man das zur Eigenheit der Person zählen kann, isses kein Kapitalverbrechen das drinzulassen ugly
es wird wohl leider drin bleiben müssen, es beschreibt nur, was es ist :/ eine "echte" Allgemeinsprache existiert bei mir nicht.
naja, einmal reinbeißen, klar, das blutet, aber ich glaub, da lass ich sie lieber rennen als im Schnee zu flennen Very Happy
Halbnackt nicht, er hat ihr ja nur was am Rücken aufgerissen/zerrissen. An ihrer Stelle würd ich auch erstmal einfach nur weg Very Happy alles andere kann in weniger Entfernung geregelt werden, wenn es denn sein muss^^

Chewi schrieb:

Zitat :
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
Was ist das Eine. bzw. das Andere, das ihn nicht anzugehen hat? Die Sprache und ...?
was er hier zu suchen hat^^

Chewi schrieb:
Zitat :

»Und jetzt nimm deinen Hund von meiner Brust ansonsten gibt’s heute Festessen.«
Große Töne, von jemanden, der einen Wolf auf der Brust hat. Und ehrlich gesagt, hab ich bei deinem Arl jetzt nicht unbedingt an so eine flapsige Sprache gedacht. Das reißt mich schon so ein bisschen raus.
ach, das passt schon Very Happy könnt allerdings noch das ansonsten durch "sonst" austauschen?
große Töne - er darf das, so ganz ohne ist er ja auch nicht Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :
Ich zog die Sehne voll aus, zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«

Sie muss nicht glauben. Sie weiß. Glauben impliziert, dass sie sich ihrer Überlegenheit doch nicht ganz so sicher ist; also, muss sie schon, da sich der Arl ja befreit, aber das weiß sie zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht.
hmmm.. sie hat es ja auf ihn bezogen
werde drüber nachdenken
nun.. unsicher ist sie sich hier durchaus auch bereits - wohl eher weniger dessen bewusst. Sich mit einem Arl anzulegen ... huihui Very Happy

Chewi schrieb:
Zitat :
Ehe ich darauf etwas antworten konnte, hatte er plötzlich Skalvia von sich geworfen, war aufgestanden, der Pfeil schoss ins Leere, und legte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle.
Der Satz klingt recht unrund: Würde etwas wie "Ehe ich darauf etwas antworten konnte, warf er plötzlich Skalvia von sich und sprang auf. Ich ließ die Sehne aus, der Pfeil schoss ins Leere und ich spürte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle." draus machen. Dass du hier eine andere Zeitform als die einfache Vergangenheit nimmst, bremst den eigentlich sehr dynamischen Satz durch das ganze hatte und war zusätzlich aus. "Aufstehen" ist dazu auch noch ein eher gemächliches Wort - da kann ebenfalls etwas energiegeladeneres rein. Und "der Pfeil schoss ins Leere" unterbricht auch ziemlich ruppig die Handlungskette des Arls - der letzte Teilsatz wirkt deswegen etwas fehl am Platz.
mit dem Aufstehen hast du vollkommen recht, werde es ersetzen^^
Ich werd mir was überlegen, diene Version ist nicht schlecht, fügt sich mir aber noch nicht ganz. Und das "hatte .. von sich geworfen" mocht ich da eigentlich recht gut leiden, ab dahinter hätt ich dann geändert

Chewi schrieb:

Zitat :
Smaragdgrüne Augen durchbohrten die meinen, das Illusionsschild des Dörflers war fort.
Ja, dann will ich aber auch wissen, wem oder was sie dann stattdessen gegenüber steht (außer, dass der Kerl eher grünlich im Gesicht ist). Was ist denn nun ein Arl? Eine Riesenkröte oder ein Troll mit laufender Nase?
ein Menschenwesen Very Happy dachte, was müsste in etwa klar sein, wenn sie in gewisser Hinsicht seiner Rasse abstammt, bzw. Arle die Vorfahren der anderen Rassen bilden

Chewi schrieb:
Zitat :
Genauso schnell wie er mich gepackt, ließ er von mir ab, brachte mit einem Sprung wenige Schritte Abstand zwischen uns und entging damit um Haaresbreite Skalvias Zähnen.

Würde einige Schritte oder ein paar Schritte draus machen. Einen Sprung aus dem Stand, den man in Schritten bemisst, würde ich nicht mit dem Wort "wenige" schmälern.
jup, vollkommen richtig, werd ich ändern

Chewi schrieb:

Zitat :
Kein Kampf, wenn es nicht sein musste!
Warum nicht? Angst zu verlieren? Ist sie Pazifistin? Oder hat sie einfach Skrupel einen Urahn zu verprügeln?
Skrupel - nein
Pazifist - auch nicht (haha, wenn sie das wäre könnt ich die gesamte Geschichte begraben xD)
einfach generell, klar die Angst, Wunden sind nie gut - auch, wenn man gewonnen hat. Unbeschadet aus einem kampf hervorgehen zu woll ist sehr blauäugig^^

Chewi schrieb:

Zitat :

»An deiner Stelle würde ich mir eine derartige Aktion ernsthaft überlegen!«
Sagt wer?
sie - stimmt, wird aus dem Kontext nicht unbedingt klar, danke Wink

Chewi schrieb:

Zitat :
Er blitzte mich an. Anflug von Zorn?
Warum stellt sie das in Frage? Ist doch klar, dass er angepisst ist.
stimmt

Chewi schrieb:
Zitat :
»Unsere magischen Kräfte mögen gebannt sein, aber unterschätze unsere Stärke nicht.«
Abgesehen von der Wortwiederholung: Wer ist "unsere"? Der Wolf und deine Protagonistin oder spricht der Arl grundsätzlich im Plural von sich? (Solche Leute sind mir suspekt! ugly)
der Arl sagt es, meint damit alle Arle
hatte es ursprünglich darauf bezogen, dass es nicht heißen sollte: nur meine magischen Kräfte sind gebannt. .. hmmm... angesichts der Situation - stimmt schon (deine Überlegung)

Chewi schrieb:
Zitat :

Warum brachte ich ihn nicht einfach um? Wer würde ihm nachweinen?
Das frage ich mich auch. Die plänkeln mir zu viel. Entweder eine Fraktion greift an oder sie macht sich vom Acker. Das Geplänkel hat keinen Sinn. Warum reden die überhaupt miteinander?
sie will das Mädchen retten - er will es fressen: beide würden den gleichen Weg haben, selbst, wenn sie im Wald verschiedene laufen würden, es würde auf die gleiche Situation hinauslaufen. es würde das Problem nur vertagen/aufschieben.
weshalb beide nicht angreifen - möchte behaupten, beide sind nicht scharf darauf ihr Leben zu verlieren Very Happy
müsste ich vielleicht zum besseren Verständnis noch was in den Text einfügen o.ö (was dann das Gespräch in gewisser Hinsicht nur noch weiter in die Länge zieht, zeilenmäßig)

Chewi schrieb:
Zitat :
»Vielleicht, weil ich mich gerade so sehr an der Naivität einer jungen Albin ergötze, die ihren Kopf für den eines (einen anderen; oder schlicht: einen Fremden) anderen hinhält, den sie nicht einmal kennt
Der letzte Teil ist aus meiner Sicht recht überflüssig und wenn der Arl sich nicht selbst gerne reden hört, würde ich es streichen.
stimmt, wird gestrichen

Chewi schrieb:

Zitat :
Mir war sein Blick nicht entgangen, als ich den Pfeil aus dem Köcher zog. Er bluffte. Tat er das?
Warum als Frage in Frage stellen? Warum nicht: Er bluffte. Hoffte/ glaubte/ dachte ich.
weil "ich". ich umgehe manchmal gerne Wiederholungen^^ (wobei das nicht unbedingt davor bewahrt anderswo derer viele zu haben -.-)
Ich stelle ganz gern manchmal Fragen aus Sicht des Erzählers. Sie fragt sich das in dem Augenblick, weiß es selbst nicht. Aber klar, ein Hoffte/etc ich, wäre natürlich auch gegangen. Fand hier nur die Frage passender Wink

Chewi schrieb:
Zitat :
»Fürchte, wir sollten besser verhandeln.« Seine Augen musterten mich. »Es sei denn, dir liegt wirklich daran mit deinem Leben und dem des Wolfes zu spielen.«
Wie? Verhandeln? Und warum? In der Zeit, wo die sich das Ohr abkauen, hätte der Arl schon ein halbes Dorf erlegen können. Oder das Mädel drei Mal neu aufspüren können.
Es geht dem Arl wirklich um das Mädchen, dieses eine, das Dorf kann er sich immer noch holen^^ und das Mädel aber, scheint nun auch das Interesse eines anderen gewckt zu haben, das ist nicht gut
verhandeln - den Grund könnte ich ausführlicher rüberbringen, ist richtig - wie weiter oben schon, es würde das Problem sonst nur aufschieben.
Dass das Mädchen so derart interessant ist, mhmmm, das könnt ich auch noch mehr verdeutlichen^^
glaub, ich werd ihm auch was anderes zu sagen geben, verhandeln als offensichtliches Ziel, hast Recht, das sollt so besser nicht sein Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :
Wütend stierte ich ihn an. Aber in seinen Worten lag Wahres. Ich würde siegen, können, Frage blieb eher, inwiefern es es (das - spart dir wie Wortwiederholung) auch Wert war.
Ja, aber der Arl muss sich doch die gleiche Frage stellen. Hier kann doch niemand klar gewinnen, das Risiko am Ende im Schnee elendig sein Leben auszubluten sind doch auf beiden Seiten zu hoch, als dass die einen Kampd riskieren wollten. Da gibt es nichts zu verhandeln! Dumm gelaufen für den Arl.
danke, werd ich austauschen
Aenn könnte sich fragen, warum er nicht schon längst einfach abgehauen ist, stimmt. Weil, er haut eben nicht ab (hat ja auch seinen Grund Very Happy ) - dumme Pattsituation

Chewi schrieb:

Würde sagen, diese Aussage könnte man etwas schöner rüberbringen. So klingt es sehr schwach. Meine Mütze würde ich nicht verlieren wollen. Meinen treuen Riesenwolf hingegen ... den zu verlieren, wär mein persönlicher Weltuntergang!
 affraid  du hast Recht!

Chewi schrieb:

Zitat :
Funkelnde Smaragdaugen. ›Pass auf, dass dir keine raffgierige Zwergenschar über den Weg läuft.‹
Schön gesagt Smile
Danke!  cheers 

Chewi schrieb:

Zitat :
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann.« Ich zwang mich ruhig zu sprechen. »Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang. Warum jagst du dir nicht irgendein Wild, von denen laufen hier noch zur Genüge umher.«
Hm, leider geht mir diese Agumentation nicht ganz auf. Wieso lässt sie sich denn auf eine Disskussion ein? Der hat da nix zu suchen - fertig! Wenn der Arl unbedingt wissen will, warum sie die Jagtsaison auf ihn eröffnet hat, soll sie ihm es doch sagen: verzieh dich! Nicht dein Reich! Wenn du im fremden Revier wilderst, reg dich nicht auf, wenn du den Hausherren damit ans Bein pisst.
Jup, hier wird gekürzt. Das mit dem retten werd ich nicht ganz rausnehmen, aber arg zusammenschrumpfen und sie dann ein bisschen schimpfen lassen Very Happy (er soll abhauen^^)

Chewi schrieb:

Zitat :
»Gut zu wissen, dass du das Leben eines Menschen über das Meinige stellst.«

Wie kommt er darauf? Sie will ihn nicht töten, sondern nur das Mädel schützen. Und so einen halb verhungerten Eindruck macht er jetzt eher ... nicht. Vor allem: Was ist an ihrem Vorschlag so abwegig?
sie hat offensichtlich auf ihn geschossen, wäre bereit gewesen ihn für das Mädchen zu opfern
sein Grund - aber der kommt erst im nächsten Teil Wink (sie checkt es bis dahin ja auch nicht)

Chewi schrieb:

Zitat :
Entsetzen überflog seine Miene. Zorn. Hass.
Huh? Was entsetzt ihn denn so? Dass die keine allzu hohe Meinung von ihm hat? Das könnte ihm doch egal sein.
Ja - Entsetzen, dass sie sich lieber für Menschen einsetzt, ihn nicht wertschätzt, als das, was er in seiner Rasse sieht
vielleicht kann es ihm egal sein, aber es schockt ihn erstmal, hat mit einer Antwort der Richtung, so offen, nicht gerechnet.. viellleicht^^

Chewi schrieb:

Zitat :

»Du gehörst nicht hierher! Geh zurück in deine dunklen Lande, dann brauchst du dich weder mit naiven Alben oder Menschen abzugeben, noch (mit) der Blutmaid!«

Was hat die Blutmaid denn da jetzt verloren?
die BLutmaid ist oben schon mal gefallen. Da Aenn weiß, wo in etwa sie ausgebrochen ist, kann sie abschätzend schon sagen, dass sie im dunklen Land vermutlich nicht existiert/noch nicht da ist - es ging um die Sicherheit, nach dem Motto, lauf, hier ist die Blutmaid am Gange. Weniger, weil sie sich um ihn sorgt, als dass sie ihn dorthin schicken will, damit er abhaut^^

Chewi schrieb:
Zitat :

»Wäre mein Opfer in der Summe Überlebender etwa mehr gewesen?

Ich finds unglücklich formuliert
Oh, Schade

Chewi schrieb:
Zitat :

»Würden wir jetzt nur ein bis zwei Monate weiter liegen, würde ich dich rannehmen, dir ein Kind schenken und das Mädchen vor deinen eigenen Augen verspeisen, dann kannst du selber dafür sorgen, dass der Tod mit Leben beglichen wird!«
Ähm ... ja. *hust* Was soll dieser Spruch denn jetzt? "Ich vergewaltige im Winter keine Frauen?" Friert ihm da der Stengl ab, oder was? (Ich könnte da aushelfen: eine meiner Omas im Altenheim hat einen ganzen Sack voll Wollkondom... äh, Kindersöcken mit sehr eigenwilliger Form gestrickt ugly)
haha xD nee, hängt mit den Fruchtbarkeitszyklen zusammen. Das ist eine andere Welt. Ich habe die Rassen, die am ältesten werden können dementsprechend mit Regeln (haha, nur für die Frauen xD) angepasst, dass es da keine Völkerexplosionen gibt Very Happy Alben 1x im Jahr. Arle wahrscheinlich auch, aber nur in einem bestimmten Altersintervall. Menschen eher wie wir heute, vermutlich aufgrund von Unterernährung o.ä. ohnehin nicht regelmäßig

Chewi schrieb:


Zitat :
Besser die Situation zügig lösen und dann einen Unterschlupf suchen! Ich versuchte die Finger an der Sehne ruhig zu halten.

Schon aber ziemlich lange, wo sie ihren Bogen gespannt hält. Der müssen doch irgendwann die Finger in der Kälte abfallen. Mit Handschuhe eine Bogensehne zu halten, stelle ich mir schwierig vor und die bloßen Finger würden schnell starr, taub und schwach werden.
 affraid  er liegt nur auf der Sehne, sie hat den Bogen nicht ausgezogen. Da könnt man doch nicht "nebenbei" so viel quatschen o.O
Einmal Kräftemäßig von abgesehen, vom armen Bogen ganz zu schweigen  affraid 

Chewi schrieb:
Zitat :

»Warum verteidigst du deine Mahlzeit so sehr? Ich habe doch schon gesagt, es gibt genug.«

Er verteidigt seine Malzeit? Vor allem, es ist ja noch nicht seine Malzeit. Eher würde ich sagen: "Warum hetzt du diesem Mädchen so hinterher?"
ich hatts überlegt, werds dann wohl so machen Very Happy
Hatts bisher nicht so, da Aenn eh davon ausgeht, dass er es ihr nicht sagen wird

Chewi schrieb:

Zitat :

»Es geht nicht um das Mädchen, es geht um das Prinzip.«

Er streitet. Im Winter. Mitten auf einem zugeschneiten Acker. Ums Prinzip?! :icon_ugly:Hat der Hunger oder lange Weile?
Hunger - och, geht eigentlich Very Happy Langeweile nicht, aber keinen guten Plan wohl xD
Na, die sind noch immer im Wald Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :
»Niemand setzt sein Leben für eine Mahlzeit aufs Spiel, wenn noch weitaus zur Genüge davon herumläuft.«
Sie widerspricht sich. Ernst meinte sie, die Bludmaid hat so viele Opfer gefordert, jetzt rennen genug Menschen herum, als dass der Arl sie fressen könnte? Und warum hängt sie sich denn so an dieses unbekannte Mädchen, wenn alle anderen Dörfler als Mahlzeit für den Arl okay wären? Mein Gott! Habe ich doch tatsächlich angenommen, sie will ein Menschenleben retten! ugly
Na, sie meint ja auch die Tiere im Wald  Shocked 

Chewi schrieb:

Zitat :
»Was bietest du mir, dass ich dich mit ihr ziehen lasse?«

Erst Altruismus, dann will sie das Mädel doch verschachern? Warum hat sie den Arl dann überhaupt erst aufgehalten? Du verscheißerst hier gerade so ein bissel deinen Leser. Hey, ich hab was gegen Leute, die Kinder fressen - ach? Es ist eine persönliche Sache und kein Zufall? Du willst sie tot sehen? Na denn ... guten Appetit! (Lässt du mir einen Schenkel übrig?)
Oh nee nee, das ist ne Fangfrage Very Happy Hatte gehofft, das wäre dadurch, dass sie vorher überlegt und direkt nach der Frage nur eine Option sieht, klar, dass sie nun einen Plan verfolgt. Bei mir muss nicht immer alles im "Ablauf" logisch sein, insofern die Erklärung gleich nachgeliefert wird  ugly aber ich könnte beifügen "nur eine Möglichkeit, sie zu retten."^^

Chewi schrieb:
Zitat :
Er würde sie bis auf den Tod verteidigen, sie töten zu können – da gab es nur eine Möglichkeit. Oder bluffte er doch?
Macht das Sinn? Oder mutmaßt sie, dass das ein persönlicher Rachfeldzug ist? Niemand darf das Gör töten, außer mir!
wäre es ein persönlicher Rachefeldzug hätte er es ja wohl ausgepackt Very Happy Und, glaub, dann hätte sie sogar ernsthaft nachgegeben.
Und hier dann, das "nur eine Möglichkeit, sie zu retten."

Chewi schrieb:
Zitat :
Der Arl begegnete mir einen Augenblick mit Unverständnis.
Leider nicht nur der Arl. Die Chewi ist ebenfalls verwirrt ???
macht nichts, an der Stelle erlaubt/gewollt (für den, der es bisher nicht ahnt) Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :

»Was hältst du von einem Arlbogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Was soll dieses Verhandeln?
nun, beide versuchen ihre Haut zu retten und wollen aber beide das Mädchen. Möchte behaupten, der Arl versteht das in dem Augenblick auch nicht, aber seine Meinung: wenn sie mich dann endlich ziehen lässt, solls mir recht sein, den Bogen kriegt sie eh nicht.

Chewi schrieb:
Zitat :
Ein Arlbogen – ich wagte es einen Moment zu träumen. Kam aber nicht in Frage.
Das "aber" könnte ruhig weg. Davon hast du schon so viele im Text ;)Und mit einem Ausrufezeichen würde dieser Nachsatz "Kam nicht in Frage!" erheblich an Gewicht zulegen!
echt?  Shocked dann sollte zumindest das hier ganz schnelle Beine kriegen o.O
das Ausrufezeichen ist gut

Chewi schrieb:

Zitat :
Die mehr als fremde Sprache des Mädchens – wenn sie es nicht wert war?

Was? Hä? Bin Verwirrt. Wie soll der Handel denn aussehen? Bogen gegen Mädchen? Bogen und Mädchen für eine Gefälligkeit? Vor allem: Was rettet sie ein Mädchen, wenn nicht der Wert eines Lebens für sie Bedeutung hat, sondern das, was sie für die Kleine möglicherweise bekommt? Das zieht AEnns Integrität aber mächtig in Zweifel.
ääääh, ja, ist richtig, ist hier nicht klar genug ausgedrückt; sollte aussehen: Gefallen gegen Mädchen
wie gessagt, das war eine Fangfrage, um zu testen, wie viel sie bieten müsste, damit der Arl zufrieden ist, was das Mädchen dem Arl Wert ist. Da ist ein Arlbogen wirklich nicht das Unglaublichste und sie überbietet ihn dann quasi mit dem Gefallen /versucht es

Chewi schrieb:
Zitat :

»Ein Versprechen nicht ohne Blut!«, sagte er dann.
Warum sollte er sich darauf einlassen? Er kennt sie doch gar nicht! Klar, kann er eine Gefälligkeit fordern, aber er kann doch nicht wissen, ob sie ihm wirklich helfen kann in der Zukunft. Klar, kann mir ein Dahergelaufener einen Gefallen schulden, aber ob das für mich sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Warum sollte der Arl sie in seine Dienste nehmen?
die Frage ist vollkommen berechtigt, möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht beantworten Very Happy Die wird viel viel später geklärt und sollte aber dafür hoffentlich auch eine sehr gute Antwort darauf liefern. Smile

Chewi schrieb:
Zitat :

Er ergriff meine Hand mit dem Dolch, nahm ihn mir ab.
Zähne zusammenbeißen - ›Bleib stark.‹
Ein Schnitt.
Dolche sind Stichwaffen und schneiden nicht gut, da sie keine Schneide haben, sondern nur eine Spitze. Andernfalls nennt man so ein Ding nicht Dolch, sondern Messer (wissen die Wenigsten, wird deswegen gerne falsch gemacht, nur leider bleibt es auch falsch).
na, nur eine Spitze geht aber auch schlecht. Dolche sind zwar Stichwaffen, haben auch eine dementsprechend ausgelegte Spitze, benötigen zu den Seiten dann aber immer noch die Schneiden, weil sie ansonsten auch nicht sauber wo auch immer reingehen. Scharf können die auch sein, müssen aber nicht (glaub Scheibendolche hatten z.B. wirklich mehr nur eine Spitze und waren dann einfach nur ein Stück vierkantiger Stahl). Nun, Schneide würd ichs trotzdem bezeichnen und dementsprechend Schnitt^^ .... denke, Dolch würde auch besser passen als Jagdmesser .. hmmmm... mal überlegen o.ö

Chewi schrieb:

Zitat :
»Einfach nur Ænn.« Ich hielt eine Sekunde inne. »Oder Istarnya Yadrovan, je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfordern wirst.«
Die ist echt mutig, sich darauf einzulassen, denn sie hat keine Ahnung, ob dieser Gefallen ihr nicht über mitspielen wird. Ich nehme mal an, genau das ist der Haken an der Sache?
nee, der echte Haken sitzt gar noch woanders Very Happy
Das weiß sie auch... aber nun ja.. jung heißt nicht unbedingt besonders klug Very Happy und sie will das Mädchen retten, bzw. wissen, was mir ihr so komisch ist

Chewi schrieb:

Zitat :
Erste Anzeichen von Falten durchzogen sein ansonsten glattes Gesicht. Der Teint, wo nicht rot, War so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.
Dachte, sein Teint ist grüngrau? Wo kommt das Rot jetzt her?
Schnittwunde auf der Stirn vom Pfeil^^
Überlege aber gerade ihn eventuell an den Hals zu setzen, das wäre dann noch in bisschen knapper bezüglich erschießen gewesen^^

Chewi schrieb:

Zitat :

»Wem habe ich das Versprechen gegeben?«
Wow! Fällt ihr ja früh ein, das zu fragen ugly
besser spät als nie Very Happy

Chewi schrieb:

Zitat :

»An deiner Stelle würde ich zusehen, sie vor Einbruch der Dunkelheit noch zu finden.«
Also jagt er sie doch noch? Hat sie das Mädel nicht gerade freiverhandelt? Ich kapier gar nix mehr.
?
nein, es war nur ein Hinweis, "ich würde sie ja mal langsam suchen gehen"
sie hat es freigehandelt

Zitat :
"Chewi"
Zitat :
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Wie hat sie den Dolch/ Messer gezogen, es dem Arl gegeben, damit er sie schneidet und dabei immer noch den Bogen gehalten? Harter Fall von Multitasking, muss ich schon sagen ...]
deswegen: Pfeil war nur auf der Sehne, da kann man den mit der Hand am Bogen auch noch festhalten, während man mit der anderen Hand was anderes macht Wink


Chewi schrieb:
AEnn:
Wo ist dieser komische Buchstabe?
Sie gefällt mir hier wesentlich besser, ist mir auch wesentlich sympathischer als im ersten Anfang.
Finde ihr Verhalten aber dennoch etwas sprunghaft und unlogisch: sie beschützt das Mädchen und dann ist sie bereit, sie zu verschachern? Warum rettet sie sie dann erst?
aus Word - Sonderzeichen und hier reinkopiert. Weiß nicht, obs den hier auch gibt, schreib einfach Aenn ;D
Danke!  cheers 
wie gesagt, sie folgt nur einem Ziel, es war dann wohl nur nicht deutlich genug Wink

Chewi schrieb:


Vior:
Warum feilscht er um seine Beute? Warum redet der überhaupt mit AEnn? Und warum lässt er sich am Ende auf diesen komischen Gefallen ein? Was hat er davon? Sammelt er Gefallen von eigenartigen Leuten?
An seiner Stelle würde ich AEnn links liegen lassen und mich um das Mädchen kümmern. Oder einlenken und die Kleine dann eben ein paar Stunden später vernaschen - eine Blutspur sollte sie im Schnee ja problemlos hinterlassen. Und dann scheint er ja zumindest über gewisse magische Fähigkeiten zu verfügen. Hat er da nichts in der Trickkiste, womit er es ihr unmöglich machen würde, ihn mit einem Pfeil zu treffen? Seine wahre Gestalt zu verschleiern und dann einfach dem Mädel hinterher? Spätestens als klar ist, dass keiner der beiden Seiten wirklich an einem Kampf gelegen sein kann, könnte er sie einfach stehen lassen und abzischen. Stattdessen steht er da und kaut sich mit ihr ein Ohr ab.
der Reihe nach:
Pattsituation, er hat seinen Grund, erklärt sich in Teil 2 (zumindest teilweise)
Pattsituation
das kommt viel viel später, aber Aenn wird sich das sehr bald fragen Very Happy
ignorieren kann er sie nicht, dann fordert er wohl definitiv einen Kampf heraus, den will er auch nicht.
Wenn er einlenkt findet Aenn sie, dann kann er sie schlecht vernaschen ohne wieder ihr gegenüber zu stehen
ja, tut er, aber halt nicht mehr so starke. So ähnlich hatt ich auch schon mal überlegt: würde er sie nicht bemerken? Vielleicht rennt er echt einfach mal recht gedankenlos hinter dem Mädel her und denkt nicht, dass ihm in dieser weiten Welt tatsächlich ein Jäger über den Weg laufen könnte, mitten im Winter zudem.
Gestalt verschleiert, damit von außen gesehen niemand etwas denkt, das ihn aufhalten könnte. Arle als solche gesehen sind aufgrund ihrer Seltenheit (aufzutauchen) eben sehr auffällig
kann er eben leider nicht Very Happy

Chewi schrieb:
Fazit:
Stilistisch ist hier wie gesagt nicht viel dran auszusetzen, jedoch kann ich dir empfehlen, in diesem Text mal alle "aber" und "doch" anzustreichen, weil die kommen teilweise in echt inflationärer Häufung vor. Mir fallen solche Konstruktionen immer auf, weil ich die in meinen eigenen Texten auf Gedeih und Verderb auszurotten versuche. In der Masse sind die einfach nicht so der Renner Wink
Mein Hauptkritikpunkt allerdings ist der Dialog und schließlich der Handel zwischen den Beiden. Ich kann mir nicht helfen, aber das wirkt auf mich etwas undurchdacht. Warum, ist im Text ja schon an mehreren Stellen angesprochen. Ich lasse mich da gerne etwas zu etwas besserem belehren, wenn du mir erklärst, dass diese Plänkelei da vollkommen ihre Daseinsberechtigung hat.
Ansonsten ließt es sich sehr flüssig und ich denke mal, dass ich deine Geschichte auch auf jeden Fall weiter verfolgen werde. Kann nur noch nicht sagen, wie lange ich dazu brauche, alles zu kommentieren Wink
oh man, dann muss ich echt mal gucken, danke  Shocked 
ich hoffe, ich konnte einiges erklären, dass es durchaus seine Berechtigung hat? o.ö (nur halt, besser auch im Text erklärt werden sollte?)
Danke!  cheers 
Oh du, wirklich, keine Hektik, und, weit bin ich bisher ja auch noch nicht Wink Um schnell voranzukommen fehlen mir bisher noch viele Zusammenhänge und Szenen. Ein Riesengrundgerüst und vielen Szenen, aber eben noch mehr Lücken o.O
(na, und ich hab mir mit der Antwort ja nun auch ein wenig Zeit gelassen, sorry Wink )


Chewi schrieb:
Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wenn ich teilweise etwas ruppig geklungen habe, tut es mir ehrlich leid. ABER ICH WILL INS BETT! Und meine diplomatischen Fähigkeiten sind heute schon zeitig in die Furzmolle gewandert.
Geholfen, auf jeden Fall, wirklich, vielen vielen Dank, Chewi, für deine Mühe und Arbeit!! Danke!  blumen 
Kam mir jetzt zumindest nicht so ruppig vor Wink
du weißt, dass man Texte auch auf nem Word Zwischenspeichern und dann später weitermachen kann? xD


Liebe Grüße, und jetzt dir eine gute Nacht Very Happy
Biene
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Chewi

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   26.02.14 0:18

Soooo, dann mal ich. Und bitte nicht sagen, dass da noch ein dritter Anfang existiert ugly

Erster Eindruck:
Auf jeden Fall stilistisch besser als der andere Text Smile
Weswegen ich mich jetzt auf diverse andere Fehler stürzen konnte: Ungereimtheiten im Text, Logikfehler ...
Und vom Setting auch eine sehr schöne Geschichte. Die Welt, die du da anreißt, gefällt mir!
Hin und wieder gibt es jedoch einige Stellen, wo mir nicht ganz klar ist, was du damit ausdrücken willst, aber dazu weiter unten mehr.
Übrigens hast du viele schöne Formulierungen im Text - ich bin immer nur etwas faul, die auch noch mit rauszusuchen, weil es schon immer so lange dauert, alles anzustreichen, was ich an "Fehlern" finde und mir dann immer die Geduld fehlt, noch die schönen Stellen anzustreichen.

Zitat :

Diesen Winter schickte er seine liebste Tochter, die Gefallen fand an vielen.
Die Tochter es Todes wird geschickt - eine Krankheit, die die Leute aus allen Öffnungen bluten lässt? An sich gefällt mir die Formulierung, auch wenn sie etwas schwammig von der Deutung her ist.

Zitat :
Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.

Du meinst hier alte Witwen, die auch noch nach 10 Jahren schwarz tagen und jeden Tag das Grab des Mannes besuchen? Ich habe solche Leute schon erlebt und "gefürchtet" ist nicht das Wort, mit denen ich sie beschreiben würde. Eher hält man solche Leute für Spinner, man verspottet sie insgeheim oder bedauert sie.

Zitat :
Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Wenn die Blutmaid eine Krankheit ist, erkenne ich den Sinn dieser Innschrift nicht. Oder ist Taorin die Bludmaid gewesen? Dann kapiere ich die Einleitung in den Text nicht.

Zitat :
Die Augen auf die Überreste einer neben der Feuerstelle zusammengekrümmten Frau gerichtet …
Wer lässt da eine Leiche sitzen? Und warum?

Zitat :
Die Wipfel wogen stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Laut duden.de ist "wogen" die Gegenwartsform eines Verbes, das das hoch und runter wogen von etwas beschreibt, beispielsweise von Wellen. Das würde in deinem Text Sinn machen. Kein Sinn macht es, wenn man bedenkt, dass das Wort in der Vergangenheit stehen müsste, denn dann kommt es von "wiegen".
Folgender, pragmatischer Vorschlag meinerseits: Du lässt wogen wogen sein und machst ein "die Wipfel wiegten/ bogen/ wogten sich stark im Wind" draus.

Zitat :
Doch sie musste im Wind wandeln. All das blieb, waren Flucht und Mord an den Erkrankten.
Wenn sie bereits meine Tante erwischt hatte, hier, abseits von Dorf und Stadt, wo konnte man dann überhaupt noch sicher sein? Vielleicht, wenn ich nördlich ziehen würde, ins Gebirge?
Die Blutmaid ist also eine Krankheit. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Krankheiten eher schwüles oder zumindest warmes Wetter brauchen, um sich zu verteilen, warum jagt sie Infizierte, wo diese Krankheit doch so hoch ansteckend ist.

Zitat :
Es dauerte nicht lange, da tauchte eine weiße Wölfin, Komma weg. zwischen den Bäumen auf.
Dein Prädikat ist "auftauchen/ taucht ... auf", das zerhackt man nicht mit einem Komma. Zumindest hab ich das mal irgendwann so gelernt.

Zitat :
›Skalvia.‹
Der Name gefällt mir übrigens Smile

Sehnsüchtig fuhr ich mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, fühlte ihre Wärme. So lebendig. Besser als jeder Kamin, und wäre er noch so gut bestückt.
Zitat :

Hektisch packte ich wieder den Bogen, schwang mich auf ihren Rücken und trieb sie an, ließ sie den rechten Weg finden.

Sie reitet auf einen Wolf? Also ist es kein gewöhnlicher Wolf? Interessantes Detail.

Zitat :
Wenn aber nun einer sie dennoch (würde ich mit einfügen) verfolgte?
Zitat :

Eine Hose von intensivem Blau, wie ich es nur von gut betuchten Frauen kannte, doch die trugen Gewänder. Eine Art Mantel, wie manch feiner Händler es als den neuesten Stil schimpfte, aber viel kürzer.
Jetzt erst raffe ich, dass du nicht die Kleiderordnung herrschaftlicher Frauen beschreibst, sondern die Kleidung des Mädchens. Es wirkt hier so, als würde sich der Mantel auf den Nebensatz beziehen, der unmittelbar davor steht. Würde schreiben "Sie trug eine Art Mantel", um Missverständnissen vorzubeugen.

Zitat :
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld

Bitte was? Ich habe eine ganz grobe Ahnung, wie sich die Kleine durch die Landschaft bewegt, aber das ist eher meiner Fantasie und eignen Schlussfolgerungen zu verdanken, als diesem Satz. Käme in etwa das hier hin: "verschwand zwischen den Tannen, dann um die Biegung des Hanges herum, wieder aus meinem Gesichtsfeld"? Wobei ich mich dann frage, wie sie das beobachten kann, denn maximal verschwindet sie zwischen den Tannen. Wie das Mädel dann weiterläuft, kann deine Protagonistin nicht sehen - es sei denn sie kann durch Holz gucken.

Zitat :
Er hatte das Aussehen eines einfachen Dörflers oder Bauern, nicht eines Athleten, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete, in den Spuren des Mädchens lief.
Weiß, was du sagen willst, finde ich aber sehr unglücklich formuliert.

Zitat :
Ich senkte kurz die Augen und blickte ihn daraufhin erneut an, versuchte tiefer zu sehen, als seine äußere Hülle scheinen ließ.
›Also doch - ‹
Eine Illusion.
Meine Finger spielten mit der Sehne. Seine Hautfarbe – Geschichten, Legenden, wie viel auch immer von ihnen wahr sein mochte, so stimmten sie doch in dem Punkt zumeist überein. Fahles Grüngrau, wenn meine Augen mich nicht täuschten. Aber was, bei welchen Göttern auch immer, tat ein Arl hier?!

Dachte, es ist eine Illusion und kein Arl? Rein gramatikalisch ist nicht ganz klar, ob du die Illusion oder den Arl beschreibst.

Zitat :
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch er wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.

Vielleicht: "zischen den Tannen verschwunden war"?

Zitat :
Was konnte ein Arl anderes von einem Menschen wollen, als ihn zu fressen?

Wer sagt, dass dieser Arl sie nicht fressen will? Wenn sie den Grund kennt, warum stellt sie dann diese Frage?

Zitat :
Arle, unser aller Vorfahren, Sagen erzählten von Fähigkeiten Komma mit einem einzelnen Gedanken über Tod und Leben entscheiden zu können, doch der Hohe Rat bannte ihre Macht.
Zitat :

Und nur alle paar Jahrzehnte mal kursierten Gerüchte über einen gesehenen Arl. Da waren (Nachrichten von) plündernde Orks oder Trolle viel geläufiger.
Das "mal" brauchst du nicht. Und das "nachrichten von" würde ich mit einfügen, andernfalls fehlt in diesem Satz etwas.

Zitat :
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von (der) Todeskälte.

Würde das so schreiben.

Zitat :
›Zeit Komma sich einen Unterschlupf zu suchen.‹
Aber vorher musste ich das Mädchen retten.
Ein womöglich krankes Mädchen?
Zitat :

Arle hatten hier nichts zu suchen, also auch nichts zu fressen. Sollte er (dahin) verschwinden, woher er gekommen war!

Zitat :
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her (hindurch) und erreichte die Biegung.

Welche Bigung?

Zitat :
Keinen Augenblick später drang ein schriller Schrei an meine Ohren. Lauthalses Gezeter folgte.

Entweder "zur gleichen Zeit" oder "eigen Augenblick später". Das "keinen Augenblick später" verwirrt.
"Gezeter" klingt übrigens nicht nach: Hilfe, ich werde gefressen! Sondern nach: Hör auf mich anzustarren, sonst schrei ich! Wenn du versethst, was ich meine. Würde ein anderes Wort nehmen.

Zitat :
Der Arl kniete mit einem Bein auf dem Rücken des Mädchens, das strampelnd im Pulverweiß lag, der Rucksack außer Reichweite.

Entweder "den Rucksack außer Reichweite" oder "der Rucksack war außer Reichweite"

Mit seinen Händen zerriss er Komma ihr Gezappel ignorierend Komma mühelos den kurzen Mantel, biss in die freigelegte Haut.
Zitat :

Der Arl warf sich hinter das Mädchen und wollte sie als Schild über sich ziehen, doch sie wehrte sich genug, dass Skalvia aus vollem Lauf über sie setzen und auf der Brust des Mannes landen konnte.
Ich kanns mir nicht vorstellen. Wie auch immer ich es drehe und wende, solange er noch das Mädchen irgendwie festhält, kann sie sich gar nicht weit genug freizappeln, als das so ein Riesenkalb von Wolf nur den Arl erwischt und dabei nicht das Mädchen zerquetscht. Und warum landet der Wolf auf der Brust des Mannes? Dachte, es ist ein Arl - würde höchstens noch "männlicher Arl" durchgehen lassen.

Zitat :
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.

Der Arl hat sie gebissen. Sollte die nicht halb nackt den Schnee vollbluten? Oder sich zumindest erstmal wieder anziehen, bevor die stiften geht? Und irgendwie reißt mich die "Quasi-Allgemeinsprache" etwas raus, aber da man das zur Eigenheit der Person zählen kann, isses kein Kapitalverbrechen das drinzulassen ugly

Zitat :
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
Was ist das Eine. bzw. das Andere, das ihn nicht anzugehen hat? Die Sprache und ...?
Zitat :

»Und jetzt nimm deinen Hund von meiner Brust ansonsten gibt’s heute Festessen.«
Große Töne, von jemanden, der einen Wolf auf der Brust hat. Und ehrlich gesagt, hab ich bei deinem Arl jetzt nicht unbedingt an so eine flapsige Sprache gedacht. Das reißt mich schon so ein bisschen raus.

Zitat :
Ich zog die Sehne voll aus, zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«

Sie muss nicht glauben. Sie weiß. Glauben impliziert, dass sie sich ihrer Überlegenheit doch nicht ganz so sicher ist; also, muss sie schon, da sich der Arl ja befreit, aber das weiß sie zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht.

Zitat :
Ehe ich darauf etwas antworten konnte, hatte er plötzlich Skalvia von sich geworfen, war aufgestanden, der Pfeil schoss ins Leere, und legte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle.
Der Satz klingt recht unrund: Würde etwas wie "Ehe ich darauf etwas antworten konnte, warf er plötzlich Skalvia von sich und sprang auf. Ich ließ die Sehne aus, der Pfeil schoss ins Leere und ich spürte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle." draus machen. Dass du hier eine andere Zeitform als die einfache Vergangenheit nimmst, bremst den eigentlich sehr dynamischen Satz durch das ganze hatte und war zusätzlich aus. "Aufstehen" ist dazu auch noch ein eher gemächliches Wort - da kann ebenfalls etwas energiegeladeneres rein. Und "der Pfeil schoss ins Leere" unterbricht auch ziemlich ruppig die Handlungskette des Arls - der letzte Teilsatz wirkt deswegen etwas fehl am Platz.

Zitat :
Smaragdgrüne Augen durchbohrten die meinen, das Illusionsschild des Dörflers war fort.
Ja, dann will ich aber auch wissen, wem oder was sie dann stattdessen gegenüber steht (außer, dass der Kerl eher grünlich im Gesicht ist). Was ist denn nun ein Arl? Eine Riesenkröte oder ein Troll mit laufender Nase?

Zitat :
Genauso schnell wie er mich gepackt, ließ er von mir ab, brachte mit einem Sprung wenige Schritte Abstand zwischen uns und entging damit um Haaresbreite Skalvias Zähnen.

Würde einige Schritte oder ein paar Schritte draus machen. Einen Sprung aus dem Stand, den man in Schritten bemisst, würde ich nicht mit dem Wort "wenige" schmälern.

Zitat :
Kein Kampf, wenn es nicht sein musste!
Warum nicht? Angst zu verlieren? Ist sie Pazifistin? Oder hat sie einfach Skrupel einen Urahn zu verprügeln?
Zitat :

»An deiner Stelle würde ich mir eine derartige Aktion ernsthaft überlegen!«
Sagt wer?

Zitat :
Er blitzte mich an. Anflug von Zorn?
Warum stellt sie das in Frage? Ist doch klar, dass er angepisst ist.

Zitat :
»Unsere magischen Kräfte mögen gebannt sein, aber unterschätze unsere Stärke nicht.«
Abgesehen von der Wortwiederholung: Wer ist "unsere"? Der Wolf und deine Protagonistin oder spricht der Arl grundsätzlich im Plural von sich? (Solche Leute sind mir suspekt! ugly)
Zitat :

Warum brachte ich ihn nicht einfach um? Wer würde ihm nachweinen?
Das frage ich mich auch. Die plänkeln mir zu viel. Entweder eine Fraktion greift an oder sie macht sich vom Acker. Das Geplänkel hat keinen Sinn. Warum reden die überhaupt miteinander?

Zitat :
»Vielleicht, weil ich mich gerade so sehr an der Naivität einer jungen Albin ergötze, die ihren Kopf für den eines (einen anderen; oder schlicht: einen Fremden) anderen hinhält, den sie nicht einmal kennt
Der letzte Teil ist aus meiner Sicht recht überflüssig und wenn der Arl sich nicht selbst gerne reden hört, würde ich es streichen.

Zitat :
Mir war sein Blick nicht entgangen, als ich den Pfeil aus dem Köcher zog. Er bluffte. Tat er das?
Warum als Frage in Frage stellen? Warum nicht: Er bluffte. Hoffte/ glaubte/ dachte ich.

Zitat :
»Fürchte, wir sollten besser verhandeln.« Seine Augen musterten mich. »Es sei denn, dir liegt wirklich daran mit deinem Leben und dem des Wolfes zu spielen.«
Wie? Verhandeln? Und warum? In der Zeit, wo die sich das Ohr abkauen, hätte der Arl schon ein halbes Dorf erlegen können. Oder das Mädel drei Mal neu aufspüren können.

Zitat :
Wütend stierte ich ihn an. Aber in seinen Worten lag Wahres. Ich würde siegen, können, Frage blieb eher, inwiefern es es (das - spart dir wie Wortwiederholung) auch Wert war.
Ja, aber der Arl muss sich doch die gleiche Frage stellen. Hier kann doch niemand klar gewinnen, das Risiko am Ende im Schnee elendig sein Leben auszubluten sind doch auf beiden Seiten zu hoch, als dass die einen Kampd riskieren wollten. Da gibt es nichts zu verhandeln! Dumm gelaufen für den Arl.
Zitat :

Skalvia würde ich nicht verlieren wollen(Punkt fehlt)
Würde sagen, diese Aussage könnte man etwas schöner rüberbringen. So klingt es sehr schwach. Meine Mütze würde ich nicht verlieren wollen. Meinen treuen Riesenwolf hingegen ... den zu verlieren, wär mein persönlicher Weltuntergang!

Zitat :
Tief durchatmen!

Deine >< fehlen hier.

Zitat :
Funkelnde Smaragdaugen. ›Pass auf, dass dir keine raffgierige Zwergenschar über den Weg läuft.‹
Schön gesagt Smile

Zitat :
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann.« Ich zwang mich ruhig zu sprechen. »Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang. Warum jagst du dir nicht irgendein Wild, von denen laufen hier noch zur Genüge umher.«
Hm, leider geht mir diese Agumentation nicht ganz auf. Wieso lässt sie sich denn auf eine Disskussion ein? Der hat da nix zu suchen - fertig! Wenn der Arl unbedingt wissen will, warum sie die Jagtsaison auf ihn eröffnet hat, soll sie ihm es doch sagen: verzieh dich! Nicht dein Reich! Wenn du im fremden Revier wilderst, reg dich nicht auf, wenn du den Hausherren damit ans Bein pisst.

Zitat :
›Abgesehen davon, dass du hier weder was zu suchen noch zu jagen hast!‹
Ja! Soll sie ihm das doch so sagen. Das würde besser passen.

Zitat :
»Gut zu wissen, dass du das Leben eines Menschen über das Meinige stellst.«

Wie kommt er darauf? Sie will ihn nicht töten, sondern nur das Mädel schützen. Und so einen halb verhungerten Eindruck macht er jetzt eher ... nicht. Vor allem: Was ist an ihrem Vorschlag so abwegig?

Zitat :
Entsetzen überflog seine Miene. Zorn. Hass.
Huh? Was entsetzt ihn denn so? Dass die keine allzu hohe Meinung von ihm hat? Das könnte ihm doch egal sein.

Zitat :

»Du gehörst nicht hierher! Geh zurück in deine dunklen Lande, dann brauchst du dich weder mit naiven Alben oder Menschen abzugeben, noch (mit) der Blutmaid!«

Was hat die Blutmaid denn da jetzt verloren?
Zitat :

»Wäre mein Opfer in der Summe Überlebender etwa mehr gewesen?

Ich finds unglücklich formuliert

Zitat :
Ich glaube Komma selbst die Blutmaid lässt in ihrem stärksten Blutrausch mehr als genug übrig, als dass die Rasse Mensch ausradiert werden könnte.«
Zitat :

»Würden wir jetzt nur ein bis zwei Monate weiter liegen, würde ich dich rannehmen, dir ein Kind schenken und das Mädchen vor deinen eigenen Augen verspeisen, dann kannst du selber dafür sorgen, dass der Tod mit Leben beglichen wird!«
Ähm ... ja. *hust* Was soll dieser Spruch denn jetzt? "Ich vergewaltige im Winter keine Frauen?" Friert ihm da der Stengl ab, oder was? (Ich könnte da aushelfen: eine meiner Omas im Altenheim hat einen ganzen Sack voll Wollkondom... äh, Kindersöcken mit sehr eigenwilliger Form gestrickt ugly )

Zitat :
Besser die Situation zügig lösen und dann einen Unterschlupf suchen! Ich versuchte die Finger an der Sehne ruhig zu halten.

Schon aber ziemlich lange, wo sie ihren Bogen gespannt hält. Der müssen doch irgendwann die Finger in der Kälte abfallen. Mit Handschuhe eine Bogensehne zu halten, stelle ich mir schwierig vor und die bloßen Finger würden schnell starr, taub und schwach werden.
Zitat :

»Warum verteidigst du deine Mahlzeit so sehr? Ich habe doch schon gesagt, es gibt genug.«

Er verteidigt seine Malzeit? Vor allem, es ist ja noch nicht seine Malzeit. Eher würde ich sagen: "Warum hetzt du diesem Mädchen so hinterher?"
Zitat :

»Es geht nicht um das Mädchen, es geht um das Prinzip.«

Er streitet. Im Winter. Mitten auf einem zugeschneiten Acker. Ums Prinzip?! ugly Hat der Hunger oder lange Weile?

Zitat :
»Niemand setzt sein Leben für eine Mahlzeit aufs Spiel, wenn noch weitaus zur Genüge davon herumläuft.«
Sie widerspricht sich. Ernst meinte sie, die Bludmaid hat so viele Opfer gefordert, jetzt rennen genug Menschen herum, als dass der Arl sie fressen könnte? Und warum hängt sie sich denn so an dieses unbekannte Mädchen, wenn alle anderen Dörfler als Mahlzeit für den Arl okay wären? Mein Gott! Habe ich doch tatsächlich angenommen, sie will ein Menschenleben retten! ugly

Zitat :
»Was bietest du mir, dass ich dich mit ihr ziehen lasse?«

Erst Altruismus, dann will sie das Mädel doch verschachern? Warum hat sie den Arl dann überhaupt erst aufgehalten? Du verscheißerst hier gerade so ein bissel deinen Leser. Hey, ich hab was gegen Leute, die Kinder fressen - ach? Es ist eine persönliche Sache und kein Zufall? Du willst sie tot sehen? Na denn ... guten Appetit! (Lässt du mir einen Schenkel übrig?)

Zitat :
Er würde sie bis auf den Tod verteidigen, sie töten zu können – da gab es nur eine Möglichkeit. Oder bluffte er doch?
Macht das Sinn? Oder mutmaßt sie, dass das ein persönlicher Rachfeldzug ist? Niemand darf das Gör töten, außer mir!

Zitat :
Der Arl begegnete mir einen Augenblick mit Unverständnis.
Leider nicht nur der Arl. Die Chewi ist ebenfalls verwirrt ???
Zitat :

»Was hältst du von einem Arlbogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Was soll dieses Verhandeln?

Zitat :
Ein Arlbogen – ich wagte es einen Moment zu träumen. Kam aber nicht in Frage.
Das "aber" könnte ruhig weg. Davon hast du schon so viele im Text Wink Und mit einem Ausrufezeichen würde dieser Nachsatz "Kam nicht in Frage!" erheblich an Gewicht zulegen!

Zitat :
Die mehr als fremde Sprache des Mädchens – wenn sie es nicht wert war?

Was? Hä? Bin Verwirrt. Wie soll der Handel denn aussehen? Bogen gegen Mädchen? Bogen und Mädchen für eine Gefälligkeit? Vor allem: Was rettet sie ein Mädchen, wenn nicht der Wert eines Lebens für sie Bedeutung hat, sondern das, was sie für die Kleine möglicherweise bekommt? Das zieht AEnns Integrität aber mächtig in Zweifel.
Zitat :

»Ein Versprechen nicht ohne Blut!«, sagte er dann.
Warum sollte er sich darauf einlassen? Er kennt sie doch gar nicht! Klar, kann er eine Gefälligkeit fordern, aber er kann doch nicht wissen, ob sie ihm wirklich helfen kann in der Zukunft. Klar, kann mir ein Dahergelaufener einen Gefallen schulden, aber ob das für mich sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Warum sollte der Arl sie in seine Dienste nehmen?
Zitat :

Er ergriff meine Hand mit dem Dolch, nahm ihn mir ab.
Zähne zusammenbeißen - ›Bleib stark.‹
Ein Schnitt.
Dolche sind Stichwaffen und schneiden nicht gut, da sie keine Schneide haben, sondern nur eine Spitze. Andernfalls nennt man so ein Ding nicht Dolch, sondern Messer (wissen die Wenigsten, wird deswegen gerne falsch gemacht, nur leider bleibt es auch falsch).

Zitat :
»Einfach nur Ænn.« Ich hielt eine Sekunde inne. »Oder Istarnya Yadrovan, je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfordern wirst.«
Die ist echt mutig, sich darauf einzulassen, denn sie hat keine Ahnung, ob dieser Gefallen ihr nicht über mitspielen wird. Ich nehme mal an, genau das ist der Haken an der Sache?

Zitat :
Erste Anzeichen von Falten durchzogen sein ansonsten glattes Gesicht. Der Teint, wo nicht rot, War so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.

Dachte, sein Teint ist grüngrau? Wo kommt das Rot jetzt her?
Zitat :

»Wem habe ich das Versprechen gegeben?«
Wow! Fällt ihr ja früh ein, das zu fragen ugly
Zitat :

»An deiner Stelle würde ich zusehen, sie vor Einbruch der Dunkelheit noch zu finden.«
Also jagt er sie doch noch? Hat sie das Mädel nicht gerade freiverhandelt? Ich kapier gar nix mehr.

Zitat :
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Wie hat sie den Dolch/ Messer gezogen, es dem Arl gegeben, damit er sie schneidet und dabei immer noch den Bogen gehalten? Harter Fall von Multitasking, muss ich schon sagen ...

AEnn:
Wo ist dieser komische Buchstabe?
Sie gefällt mir hier wesentlich besser, ist mir auch wesentlich sympathischer als im ersten Anfang.
Finde ihr Verhalten aber dennoch etwas sprunghaft und unlogisch: sie beschützt das Mädchen und dann ist sie bereit, sie zu verschachern? Warum rettet sie sie dann erst?

Vior:
Warum feilscht er um seine Beute? Warum redet der überhaupt mit AEnn? Und warum lässt er sich am Ende auf diesen komischen Gefallen ein? Was hat er davon? Sammelt er Gefallen von eigenartigen Leuten?
An seiner Stelle würde ich AEnn links liegen lassen und mich um das Mädchen kümmern. Oder einlenken und die Kleine dann eben ein paar Stunden später vernaschen - eine Blutspur sollte sie im Schnee ja problemlos hinterlassen. Und dann scheint er ja zumindest über gewisse magische Fähigkeiten zu verfügen. Hat er da nichts in der Trickkiste, womit er es ihr unmöglich machen würde, ihn mit einem Pfeil zu treffen? Seine wahre Gestalt zu verschleiern und dann einfach dem Mädel hinterher? Spätestens als klar ist, dass keiner der beiden Seiten wirklich an einem Kampf gelegen sein kann, könnte er sie einfach stehen lassen und abzischen. Stattdessen steht er da und kaut sich mit ihr ein Ohr ab.

Fazit:
Stilistisch ist hier wie gesagt nicht viel dran auszusetzen, jedoch kann ich dir empfehlen, in diesem Text mal alle "aber" und "doch" anzustreichen, weil die kommen teilweise in echt inflationärer Häufung vor. Mir fallen solche Konstruktionen immer auf, weil ich die in meinen eigenen Texten auf Gedeih und Verderb auszurotten versuche. In der Masse sind die einfach nicht so der Renner Wink
Mein Hauptkritikpunkt allerdings ist der Dialog und schließlich der Handel zwischen den Beiden. Ich kann mir nicht helfen, aber das wirkt auf mich etwas undurchdacht. Warum, ist im Text ja schon an mehreren Stellen angesprochen. Ich lasse mich da gerne etwas zu etwas besserem belehren, wenn du mir erklärst, dass diese Plänkelei da vollkommen ihre Daseinsberechtigung hat.
Ansonsten ließt es sich sehr flüssig und ich denke mal, dass ich deine Geschichte auch auf jeden Fall weiter verfolgen werde. Kann nur noch nicht sagen, wie lange ich dazu brauche, alles zu kommentieren Wink

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wenn ich teilweise etwas ruppig geklungen habe, tut es mir ehrlich leid. ABER ICH WILL INS BETT! Und meine diplomatischen Fähigkeiten sind heute schon zeitig in die Furzmolle gewandert.

Liebe Grüße und gute Nacht,
Chewi
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Wolfsspur
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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   07.01.14 9:00

Hallo Biene

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Machte keinen Unterschied zwischen Menschenwesen und Tier, reich oder arm, Mann oder Frau, faul oder intelligent.
faul oder intelligent ist kein wirklicher Gegensatz. Genau so gewollt? auf jeden Fall schwingt da für mich Humor mit. Auch Absicht, bei diesem Thema?
Zitat :
Das ist richtig, ist aber in gewisser Hinsicht auch so gewollt ;)Der damit verbundene Humor ebenso^^
Dann ist ja gut Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Diesen Winter waren alle dran.
›Zu viele.‹
Wenn es alle sind, dann sind es in jedem Fall zuviele ... Also müssten es irgendwie im ersten Satz nicht alle sein ...
Diesen Winter fand er an vielen gefallen
zu vielen
Zitat :
Die Blutmaid ging um.
Blutmaid ist ein Klasse Name! Schade, dass somit der Tod das Geschlecht wechselt. Ich würde überlegen das oben einzubauen.
Diesen Winter schickte er seine Geliebte, so in der Richtung ...
Zitat :
Danke!! =)
Werde das mit dem "vielen/alle" ändern, die Geliebts ist's nicht geworden, aber seine liebste Tochter, dacht ich, könnt auch ganz gut passen? Very Happy
Tochter ist auch gut  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
In Kohoran, am fernen Flussdelta, Umschlagspunkt so vieler Händler, begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.

Der Satz passt grammatisch nicht. Das begonnen verlangt ein ... Subjekt. Sie ging also um. In Kohoran, am fernen Flußdelta, dem Umschlagpunkt so viele Händler hatte sie begonnen, oder erhob sie sich, oder oder oder ...
Leere? Die Toten verschwinden doch nicht einfach ... Leere find ich so neutral, schwub weg ...
Zitat :
Uff... also, hab an dem Satz jetzt noch mal echt gut gebastelt, hoffe, es passt nun so =D
Diee Leere habe ich gelassen, nun, die Toten werden wohl schon verbrannt oder verrotten (hm, im Schnee nicht so optimal Very Happy) vermutlich, ehe jemand ein Geisterdorf erneut betritt. Hatte nur überlegt, man könnte noch schreiben "Leere und Verwüstung"
Leere klingt nur so nett steril, statt Verzweiflung und Verwesung

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Viele sagten, sie läge im Blut, das Erkrankte aus allen Löchern von sich gaben, doch der Gegner wandelte verborgen in von Wind getragenem Atem, lange, noch bevor auch nur der erste Schwächeanfall sich eines Jemanden bemächtigte.
Also sie weiß das es so passiert, woher?
Zitat :
Ganz genau überlegt habe ich das noch nicht, aber sie kommt vermutlich gerade aus einem Nachbarland nach Hause (und sieht halt, dass es nicht mehr steht), und hat es dort von einem (höheren) Arzt oder Magier erfahren. Da sie generell nicht so ungebildet sein wird, sollt's denk soweit erstmal hoffentlich kein problem darstellen Wink
Wollte nur sicher gehen, dass sie es weiß und das das nicht der Erzähler war  Very Happy 
Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mein Blick fing eine Schneeflocke, groß wie ein Auge. Sie tobte, tanzte nicht, wirbelte durch die Luft, wurde gegen grob behauenen Stein gepeitscht und erhöhte unsichtbar die sich darauf anlagernde Schicht.
Man merkt wieder dein filmisches Talent  Very Happy
Warum so groß, wie ein Auge?
 
Zitat :
cheers  Danke =)
Scheint dir das übertrieben mit dem Auge, oder einfach unpassend, nach dem Motto, einfach streichen?
Also ich sehe dann eher ein Auge schweben, weil der Vergleich so ungewöhnlich ist und Auge so präsent, und das matscht dann gegen die Wand, find ich nicht so hübsch  Very Happy Also wäre mir ein anderer vergleich lieber  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie blieben verloren, und niemand konnte sie zurückholen. Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.
Es gibt also Nekromanten, die aber gefürchtet sind und nicht verfolgt werden?
Zitat :
Denke, dazu kommen wir irgendwann später noch Very Happy
Bin gespannt  What a Face  Very Happy 


Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Statt warm, frostig wie Eis, von Schnee behangen.
Du personalisierst den Kamin deutlich, machst ihn zu einer "Person" und dann bricht das hier ab. weitergeführt, müsstest du für mich die Frage weiter aufnehmen. Ich liebe magere Sätze, aber er passt irgendwie nicht grammatisch da rein. Statt warm zu sein, nun frostig wie Eis, von Schnee behangen ...
Zitat :
Statt warm, nun frostig wie Eis und von Schnee behangen?
Ja, klingt passender für mcih

Wolfsspur schrieb:
r"]
Zitat :
Ich ergriff den mir wohlbekannten Dolch, dessen Heft dem Feuer zum Opfer gefallen sein musste und steckte ihn mir in den Gürtel.
Da würde ich mir wünschen zu sehen, wo sie ihn herhat, denn es liegt doch überall recht hoch Schnee, wie es aussieht.

Zitat :
Sie hat das Haus vorher mit einem Windstoß vom Schnee soweit leergefegt .. war der ursprüngliche Plan.. aber das klang in der Szene komisch Very Happy
Ich überleg mir da was Wink
Er könnte auf dem Kamin liegen, damit sie ihn findet, oder da ist doch etwas von Taorin übrig ...

Wolfsspur schrieb:
Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Hmm. Ist das nun eingeritzt in den Kamin? Und warum ritzt sie ihren ganzen Namen ein? Ich würde das auf jeden Fall umdrehen, denn es ist ja von ihr selbst nicht von jemand anderem und kein Grabstein, sondern eine Nachricht. Hat sie ein Skelett, dass da ausgebrannt liegt, kann sie erahnen, wo sie war beim Feuer?
Zitat :
Sie hat es ja nicht selbst geritzt, sondern so vorgefunden, das könnte man vielleicht noch verdeutlichen o.ö
Bin da nicht ganz bewandert, bin aber einfach mal von ausgegangen, dass bei einem Brand durchaus auch das Skelett verbrennt.
Also.. Knochen besteht aus Calciumcarbonat, das mit Hitze unter Luftzufuhr (Sauerstoff) sich zu Calciumoxid zersetzt. Würde sagen, entweder findet sie mit ein bisschen Glück ein winziges Aschehäufchen unter dem Schnee oder noch kleine Knochenreste, aber das ganze Skelett vermutlich weniger^^
Mit sie meinte ich Taorin nicht Aenn, Taorin hat doch eine Nachricht für Hanna geritzt. Es ist also eher ein Brief als eine Grabinschrift.
Und skelett war nur "nett" gemeint. Damit nur Asche übrig bleibt, brauchst du die Hitze eines Krematoriums. Bei einem normalen Hausbrand bleibt eine verkohlte verkrümmte Leiche übrig, wie eben ... Fleisch aussieht, wenn man es verkohlen lässt ... und je nachdem wie die Position ist, kann der Körper auch Gegenstände noch schützen ...


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
›Danke für die Zeit, die du mir geschenkt hast.‹
Ich erhob mich und stapfte durch die ehemalige Tür, an dessen Existenz nur mehr ein nicht ganz kniehoher verkohlter Balken erinnerte. So viel Geborgenheit mit dem Ort verbunden, so viel nun verloren.
Auch wieder sehr schön! Bild und Gedanke
Danke =)

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Schnee knackte unter jedem meiner Schritte, die mich näher an den Lichtungsrand trugen. Hohe Fichten und Tannen drängten sich, die grünen Zweige schwer beladen, neigten sich gen Boden. Die Wipfel wogten stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Eis knackt, Schnee .. knirscht ... Schön, wie sie überlegt, ob sie es als Spiel sehen. Hier las ich Bitterkeit raus, aber unten zeigt sie sich ja selbst als Spielerin.
Zitat :
Ich finde er knackt :DKnirschen geht auch, aber das erinnert mich mehr an eine dünne Schneeschicht und Pulverschnee. Der Untergrund sollte mehr aus backendem knackendem Schneemannschnee sein, obendrauf eher Pulverschnee (wie weiter unten auch noch irgendwo kam) Wink
knacken ist für mich nur so kurz ... Schnell, gerade hoher meldet sich für mich länger und bei jeder Bewegung, aber wenn du es so empfindest, muss es natürlich so sein

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
drehte ich mich ein letztes Mal um, ließ meinen Blick über die weiße Fläche schweifen. Plötzlich schien mir die Welt so weit, so groß, so unendlich. Man selbst schrumpfte zu einem Staubkorn, das nicht den Hauch einer Bedeutung wog.
Sehr schön!!!
Zitat :
Danke!!! Schadenfroh 
Werde hier wohl aber trotzdem noch etwas ändern, die Lichtung ist nicht so groß :DNicht, dass man das dann irgendwie "verdreht"/verwechselt
Schade, aber kommt die Lichtung denn so oft vor?


Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Es dauerte nicht lange, da tauchte die weiße Wölfin, zwischen den Bäumen auf. Größer als jedes Zwergpferd, doch gedrungener als die üblichen Reitpferde, und wesentlich geschickter in unwegsamen Gelände.
Sehr für den Leser formuliert. Warum sollte sie jetzt die Größe vergleichen? Es dauerte nicht lange, da tauchte Skalvia zwischen den Bäumen auf, ihr weißes Fell ... Sie könnte ihren Kopf herabsenken, um ihn an ihrer Schulter zu reiben, dann erkennt man die Größe.
Zitat :
Ich hab's geahnt Very Happy
Dann mal schauen, wie ich da eventuell noch was drehen kann^^
Wenn es dich nicht stört, ich glaube viele Autoren geben da der Beschreibung den Vorzug.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich ließ sie herankommen und fuhr mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, als sie aufsah und ihren Blick auf die Lichtung richtete. Ein Winseln.
»Ich weiß«, murmelte ich, kraulte sie einen Moment im Nacken, klopfte ihr dann sacht gegen den Hals. »Wir sollten los und uns eine Bleibe für heute Nacht suchen.«
Hundeartige klopft man eigentlich nciht an den Hals. Pferde mögen das im Übrigen auch nicht wirklich. Das ist so ein Männerding denke ich manchmal, die haben das Klopfen erfunden, weil streicheln so unmännlich ist  Very Happy
Zitat :
Uuuh... so? Nun, gut, das wusst ich nicht  Embarassed 
Na, vielleicht umarmt sie sie dann ja Very Happy(Mögen Hunde das? o.ö)
Nicht alle Hunde, umarmen wäre für mich o.k. wenn sie kurz Trost sucht, wegen ihrer Tante. sonst könnte sie doch einfach über ihren Hals streichen ... (Auch um das verkraulte Fell wieder zu glätten  Very Happy )

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Skalvia pflügte durch das Weiß, so leichtfüßig, als wäre es nahezu nicht existent. Doch bereits nach wenigen Metern hielt sie plötzlich an, änderte abrupt die Richtung. Kurz darauf noch einmal.
›Mehrere?‹
Der heftige Wind mochte irritierend sein, aber doch nicht so heftig?
Also mehrere. Aber wenn sie der pure Geruch anderer immer so nervös macht, wie kann man sie da reiten?
Zitat :
Mhmm... Aenn lässt Skalvia hier recht frei laufen, hauptsache weg. Sie selbst weiß nicht, was oder woher Skalvia etwas gerochen hat, muss daher die Wölfin für sich riechen und den Weg finden lassen.
Es sollte aber schon ungewöhnlich für sie sein, Der Geruch, was ja dann auch zu einem Arl passt, Ansonsten merkt man an der Haltung, da ist jemand und sie kennt dann ihre Wölfin gut genug, dass es kein Wild ist, dass sie schnuppert ...


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich fuhr herum und zog rasch einen Pfeil aus dem Köcher, legte ihn auf die Sehne.
In guter Entfernung, tief im Wald, machte ich eine Person mit langem blondem Haar aus. Ein junges Mädchen vermutlich, etwa meines Alters, strauchelte zwischen den Stämmen und kämpfte sich durch den Schnee. Hätte sie sich nicht dauernd nach hinten umgesehen –
Unschlüssig biss ich meine Zähne aufeinander. Blutmaidkranke wurden nicht verfolgt, also war sie harmlos.
Das ist doch nun kein gültiger Schluss. Außerdem, werden Menschen, die die ersten Anzeichen zeigen, nicht vertrieben, zumindest versucht mit Pfeil und Bogen zu töten, bevor sie Bluten und die Krankheit weiterverbreiten?
Zitat :
Wenn man sie erschießt, bluten sie Very Happy
Aber gut, dann muss ich hier noch mal rüber^^
Aber nicht so, wie wenn sie aus allen Körperöffnungen bluten und wenn man mit Brandpfeilen schießt, verbrennt die Kleidung und das Blut zumindest.


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld, doch der Mann würde sie ohne jeden Zweifel bald eingeholt haben.
Aufmerksam beobachtete ich ihn. Er sah aus wie ein einfacher Bauer, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete.
ein einfacher Bauer ... Woran erkennt man den einfachen Bauern? Und wieder Gewandtheit, oder Kraft, pflügt er durch den Schnee oder springt er mehr?
Zitat :
vielleicht auch einfacher Dörfler oder Bauer^^
Ich würde irgendwie einen Vergleich wählen, er war gekleidet wie ein Bauer, bewegte sich jedoch wie ein Raubtier ... oder so ...

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch der anscheinende Bauer wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.
Hat sie isch eigentlich irgendwie in Deckung begeben? Oder verlässt sie sich auf weißen Wolf und ... wahrscheinlich weiße Kleidung?
Zitat :
sie hat eher dunkle Kleidung, so viel Auswahl hatte sie da nun auch nicht (und jetzt eh nicht mehr Very Happy) und das hängt u.a. auch mit dem Lebensstil zusammen, aber ein bisschen Deckung könnte durchaus nicht schaden^^
Wenn sie Dunkel gekleidet ist, sieht man sie sehr weit. Und dunkle Kleidung ist nicht logischer als helle. Nun, nicht unbedingt schneeweiß, aber Leder ist meist hell (wie vom Hirsch) und auch andere Materialien, müssen erst gefärbt werden, um dunkel zu sein. wie du selbst schriebst, zum Beispiel blau ist kostbar, da schwierig zu färben. Und als Jäger, so wie sie wirkt, ist es logischer, dass sie sich Wintergemäß kleidet.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von Todeskälte. Aus ihrer Nase stiegen rhythmisch zarte Nebelschwaden, die jedoch vergingen, ehe sie ihren Tanz vollführen konnten.
Wieder Kamera. Sie jagt? ! Einen Arl. Da wird sie kaum an zarte Nebelschwaden denken, da hast du wieder die Verfilmung vor Augen. Dafür eignet sich aber der Ich Erzähler am Allerwenigsten.
Zitat :
Es war so schön, es passte erzählerisch so sehr ... aber es stimmt :/
Es passt wunderbar für die Verfilmung  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her und erreichte die Biegung.
hin und her, oder zwischen den Stämmen durch.
Zitat :
Eine gefühlte Sekunde später drang ein schriller Schrei an meine Ohren.

Eine gefühlte Sekunde? Willst du damit sagen, es ging zu schnell? Schneller als eine richtige Sekunde? Eine gefühlte Ewigkeit, ja, aber keine Sekunde. Und gibt es Uhren, die im Sekundenbereich messen? Sonst kennt sie Sekunde nicht, eher Augenblick o.ä.
Zitat :
xD Da hab ich auch gezögert, nun, dann werd ichs zurück in den Augenblick umschreiben Very Happy
Das mit irgendwelche EInheiten wird ohnehin noch nicht ganz leicht xD
Eines der Klippen in der Fantasy, glaubhafte Zeiteinheiten


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
So verweht im Wind, so meinte ich dennoch Worte erkennen zu können, aber die Sprache (war) mir gänzlich unbekannt.
Zitat :
Ich trieb die Wölfin an, noch schneller, weit waren sie nicht.
Wenn meine Wölfin, oder doch eher ihr Name.
Zitat :
Meine ist gut. Wollte Skalvia als Namen auch wieder nicht zu oft schreiben (der Abwechslung wegen)
Sie spricht nunmal und da wird die Mutter oder Freundin ncht auf einmal "die Frau da"  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Was, bei der Todeskälte, hast du hier zu suchen, Arl?«, fuhr ich ihn an. Aus dem Augenwinkel erfasste ich den Blondschopf. Sie griff ihren Rucksack und –
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.
Verdammt!
»Welche Sprache spricht sie?«
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
»Bastard!«
Ist es nicht gut, dass sie wegrennt? Einholen kann sie sie später immer noch. Ist nur die Frage, wie sie denn diesem Menschenfresser entkommen will ...
Zitat :
Klar, eigentlich schon, aber vielleicht denkt Aenn in dem Augenblick nicht sofort dran. Nur, sie weiß halt auch nicht, was eventuell noch alles da daußen lauert Very Happy
Naja, ein Arl, der sie fressen will reicht erstmal ... obwohl, da könnten ja auch mehr von denen sein ... What a Face 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«
Er holte Luft zu einer Erwiderung, doch ich war schneller.
»Du wirst jetzt aufstehen und dich dahin verziehen, woher du gekommen bist und das Mädchen in Ruhe lassen, verstanden?«
»Du bist keine Wache, niemand wüsste, wenn du verschwinden würdest.« Er hielt einen Augenblick inne. »Warum interessiert dich ihr Leben? Kümmer dich besser um deines.«
Interessant, ich schnuppere eine ... Liebesgeschichte?
Zitat :
Argh .... so ging es mir auch beim Schreiben ... aber das war überhaupt nicht vorgesehen  Shocked 
Nun, vermutlich wird es auch nicht dazu kommen, da hatt ich dann doch anderes vor und vermutlich würde der Arl sich auch niemals dazu herablassen, es müsste unter seiner Würde stehen Very Happy
Och, ich würde nie, nie sagen  Very Happy  

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann. Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang.« Er ließ sich nichts anmerken, doch ich vermutete, dass er von der Blutmaid bisher nicht gehört hatte. »Denke, für dich wäre es sicherer zurück in die dunklen Lande zu gehen.«
Genau, erzähle ihm ausführlich davon, auch davon, dass sie selber schon infiziert sein könnte, ihre Tante gerade gestorben ist, sie könnte schonmal husten  Very Happy
Was macht die Wölfin, wie hält sie sie zurück. Was macht der Bogen?
Zitat :
Hmm.. wenn sie vorgibt krank zu sein, wird er vielleicht abhauen, es aber unlogisch finden, dass sie versuchen will das Mädchen zu retten Very Happy
Abhauen fänd ich gut, egal ob er mich versteht, warum ich das Mädchen retten will  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Trotzdem setzt du deinen Kopf für den eines anderen ein, was nur einen Tausch ergeben würde, in der Summe Überlebender nicht mehr.«
Ich musste verschmitzt lächeln. »Nun, ich versuche gerade um ein Leben zu verhandeln (Komma) ohne mein eigenes aufs Spiel zu setzen.«
Der Kerl hat gerade ein Loch in ien Mädchen gebissen ... zumindest sollte er als erster Lächeln und vielleicht wäre es besser ihn eben vor dem Biss zu stören ... Wenn es eine .. Liebesgeschichte werden soll.
Zitat :
Nein, nein, nein, eigentlich nicht ... :DEs sollte später vermutlich bei weitem noch genügend liebeleien geben, jede weitere mehr, ich will's auch nicht überladen Very Happy
Ich werd da wohl an der Ecke im Dialog noch mal was drehen Wink
Schreib doch erstmal weiter und schau was passiert  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ohne es anscheinend wirklich zu wollen, glitt auch dem Arl ein erheitertes Lächeln über die Lippen.
»Ich kann das Mädchen nicht laufen lassen«, meinte er dann ernst.
Also war Fressen gar nicht die erste Priorität?
»Sie ist weitaus gefährlicher als sie aussieht.«
»Dafür sah sie mir gerade aber ziemlich hilflos aus«, bemerkte ich spitz, holte tief Luft. Unschlüssig, ob das eine gute Idee sei, traf ich eine Entscheidung. Ich spürte mein Herz schneller schlagen.
»Du lässt mir das Mädchen und ich bin dir einen Gefallen schuldig.«
Was anderes konnte ich bieten?
Der Arl starrte mich einen Augenblick sprachlos an. Setzte vermutlich gerade zu lauthalsem Lachen an, als ich den Dolch ohne Heft zog und ihm hinhielt.
»Ich gebe dir das hier als Pfand meines Versprechens.«
Er sah mich sehr ernst an. »Du weißt, was es heißt, einem Arl einen Gefallen zu versprechen?«
Dazu ist sie aber schnell bereit. sie hat den Wolf. Sie könnte zumindest daran denken, dass sie ihre Wölfin nciht verlieren will. Und er müsste Blut im Gesicht haben, vom Biss ...
Zitat :
Hmm... aber groß weite Optionen für Verhandlungen sehe ich weniger. Sie haben sich gegenseitig nicht wirklich etwas zu bieten.
Ich frage mich überhaupt, warum es da eine Verhandlungsgrundlage gibt? Er wollte sie fressen, Mädchen mit Wolf hält ihn auf. Entweder geht er jetzt und versuch das andere Mädchen noch zu erwischen. Oder er versucht dieses Mädchen noch zu überwältigen oder er geht einfach. Warum sollte er einen Gefallen von ihr irgendwie sinnvoll finden, es sei denn eben es ist so ein Traditionsdingens, dem er nicht widerstehen kann. Die Wahrscheinlichkeit, gerade, wenn die nur alle paar Hundert Jahre auftauchen, dass er den Gefallen einfordern kann ist doch mal null ....

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Seine grünen Augen funkelten mich an, wie Smaragde im Licht. ›Oh ja, Fangfrage, wie viel ist sie dir wert?‹
Er zögerte. »Einen Bogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Ich warf einen sehnsüchtigen Blick auf meinen, der noch immer in der linken Hand ruhte, den Pfeil aufgelegt, von einem Finger derselben Hand gehalten. Einfach, schlicht, kein besonders guter. Ein Arlbogen wäre schon echt etwas Schickes.
Es klingt als würde sie ernsthaft überlegen, den Tausch ienzugehen. Das ist mir bei echtem Leben und Tod etwas zuviel. Und er hat den Bogen nciht dabei. Versprechen kann er viel.
Zitat :
Ok, das muss ich ändern, so sollte es nicht rüberkommen, eher eine Art Sehnsucht, wie toll so ein Bogen wäre, aber auch gleichzeitig mit Absicht leicht gespielter Bluff, als würde sie es Tatsache in Erwägung ziehen.
Dann müsste sie es sagen, dass ein Arlbogen etwas schickes ist, nicht es denken. Very Happy 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich blickte wieder auf. »Nun, gemessen daran, was dir ein Arlbogen bedeutet, denke ich, dass du mit dem Versprechen eines, sagen wir größeren Gefallen, ausreichend bedient sein solltest.«
Fäuste ballten sich, ich sah ihn tief einatmen, ausatmen.
»Sagen wir einen sehr großen Gefallen.«
Ich schluckte. Einen anderen Handel würde es bestimmt nicht mehr geben.
»Abgemacht.«
Eine Andeutug, was es damit auf sich hat? Was sagen die Legenden?
Zitat :
Mal schauen, ob irgendetwas passen würde, ansonsten vielleicht später ... es ist immerhin nur der Einstieg in die Geschichte Very Happy
Naja, aber ich bin in ihrem Kopf, Arls gibts eigentlich gar nicht nur alle paar hundert JAhre, da wäre ich schon gerne dabei, wenn ihr das mit dem Gefallen als Trick einfällt und warum. nur aus deR Kameraperspektive, im Film ,würde ich das eben nicht erfahren.

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam. »Wie heißt du?«
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam.
Zitat :
Passt Grammatisch nicht.
die mit Frucht verbunden war und mir doch lächerlich vorkam und wieso überhaupt lächerlich?
Dann kriegt das Lächerlich jetzt ganz schnell Beine und haut ab Very Happy
oder du streicht das "vorkam", denn lächerlich, ja ... dass er wegen eines kaputten Dolches sich brav benimmt, ist .. absurd  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Sein dunkelbraunes langes Haar wehte im Wind. Ich kam nicht umhin, seine glatte Haut zu betrachten, in der erste Anzeichen von Falten zu sehen waren. Sein Teint war so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.
Grün und Braun. Er muss sich im Schnee ja blöd vorkommen. Gibt es auf der dunklen Seite Schnee?
Zitat :
Also nur weil es mal Winter ist würde ich nicht einsehen, warum alle gleich mehrer Paar Kleider brauchen :DEs ist immerhin noch viel Wald, gerade im dunklen Land^^
Ich kam drauf, weil durch deine Erwähnung mit dem Blattwerk, es so wirkt, als wäre es eine Rasse, die sich in ihrer Umgebung verbirgt wie ien Chamöleon und wenn man es gewohnt ist, mit der Umgebung zu verschmelzen, dann fühlt man sich auf dem Präsentierteller eher unangenehm, wie ja auch seine Bauernverkleidung zeigte. Aber das war nicht für die Stelle im Text, da ist mir eher die Neugier reingerutscht auf die Arl



Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Den Pfeil hat sie beim würgen nicht verloren? Sie könnte noch einen Satz zu ihrer wölfin sagen und sie auhc insgesamt mehr zurückhalten müssen, bei dem Gegner. ... Aber
Zitat :
Na, vermutlich sollte sie ihn schon aus Versehen abschießen^^
Das klingt für mich logischer  Very Happy 

Wolfsspur schrieb:

Toller neuer Anfang! cheerscheers cheers
Reitwölfe, Hanna immer noch cool, wie man sie kennt. Toller geheimnisvoller Arl! Mehr !!!!!!!!!
 
Zitat :
cheers  cheers  DAAAAANKE!!!!!!!  cheers  Schadenfroh 
Ganz ganz lieben Dank  Danke  für deinen Kommi, kann leider nur nicht versprechen, dass ich die Korrektur vor nächstem Wochenende schaffe Wink
Nicht korrigieren, weiterschreiben! Ist ja nichts so dramatisches, dass es nicht weitergehen könnte. Also lieber mehr neues!

Ganz liebe Grüße
Linda
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Krayt

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   06.01.14 22:02


Hey Linda =)


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Der Tod wählte nicht, er fand.
Schöner Satz!!!
Danke!! cheers 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Machte keinen Unterschied zwischen Menschenwesen und Tier, reich oder arm, Mann oder Frau, faul oder intelligent.
faul oder intelligent ist kein wirklicher Gegensatz. Genau so gewollt? auf jeden Fall schwingt da für mich Humor mit. Auch Absicht, bei diesem Thema?
Das ist richtig, ist aber in gewisser Hinsicht auch so gewollt Wink Der damit verbundene Humor ebenso^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Diesen Winter waren alle dran.
›Zu viele.‹
Wenn es alle sind, dann sind es in jedem Fall zuviele ... Also müssten es irgendwie im ersten Satz nicht alle sein ...
Diesen Winter fand er an vielen gefallen
zu vielen
Zitat :
Die Blutmaid ging um.
Blutmaid ist ein Klasse Name! Schade, dass somit der Tod das Geschlecht wechselt. Ich würde überlegen das oben einzubauen.
Diesen Winter schickte er seine Geliebte, so in der Richtung ...
Danke!! =)
Werde das mit dem "vielen/alle" ändern, die Geliebts ist's nicht geworden, aber seine liebste Tochter, dacht ich, könnt auch ganz gut passen? Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
In Kohoran, am fernen Flussdelta, Umschlagspunkt so vieler Händler, begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.

Der Satz passt grammatisch nicht. Das begonnen verlangt ein ... Subjekt. Sie ging also um. In Kohoran, am fernen Flußdelta, dem Umschlagpunkt so viele Händler hatte sie begonnen, oder erhob sie sich, oder oder oder ...
Leere? Die Toten verschwinden doch nicht einfach ... Leere find ich so neutral, schwub weg ...
Uff... also, hab an dem Satz jetzt noch mal echt gut gebastelt, hoffe, es passt nun so =D
Diee Leere habe ich gelassen, nun, die Toten werden wohl schon verbrannt oder verrotten (hm, im Schnee nicht so optimal Very Happy ) vermutlich, ehe jemand ein Geisterdorf erneut betritt. Hatte nur überlegt, man könnte noch schreiben "Leere und Verwüstung"

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Viele sagten, sie läge im Blut, das Erkrankte aus allen Löchern von sich gaben, doch der Gegner wandelte verborgen in von Wind getragenem Atem, lange, noch bevor auch nur der erste Schwächeanfall sich eines Jemanden bemächtigte.
Also sie weiß das es so passiert, woher?
Ganz genau überlegt habe ich das noch nicht, aber sie kommt vermutlich gerade aus einem Nachbarland nach Hause (und sieht halt, dass es nicht mehr steht), und hat es dort von einem (höheren) Arzt oder Magier erfahren. Da sie generell nicht so ungebildet sein wird, sollt's denk soweit erstmal hoffentlich kein problem darstellen Wink

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mein Blick fing eine Schneeflocke, groß wie ein Auge. Sie tobte, tanzte nicht, wirbelte durch die Luft, wurde gegen grob behauenen Stein gepeitscht und erhöhte unsichtbar die sich darauf anlagernde Schicht.
Man merkt wieder dein filmisches Talent Very Happy
Warum so groß, wie ein Auge?
 cheers  Danke =)
Scheint dir das übertrieben mit dem Auge, oder einfach unpassend, nach dem Motto, einfach streichen?

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Tod bedeutete neues Leben, lernte ein jeder von Kindesbeinen an. Aber ich sah das Leben nicht.
cheers Schön! Wie eben aus dem Zyklus des Lebens so eine Seuche heraustritt, nicht nur die alten und schwachen nimmt, sondern jeden.
 cheers 

[quote="Wolfsspur"]
Zitat :
Niemand konnte diejenigen ersetzen, die man verlor, auch wenn ich nicht bezweifelte, dass ausreichend Zeit neue Wege eröffnete und es erlaubte über alte mit weniger Trauer zu blicken.[/quote]
Wieder sehr schön formuliert. Das ausreichend würde ich durch etwas poetischeres ersetzen oder einfach "die Zeit", wie den Tod zu verwenden ohne einen zusatz.
Danke =)
Ich hab's mir markiert, werd noch mal drüber nachdenken Wink

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie blieben verloren, und niemand konnte sie zurückholen. Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.
Es gibt also Nekromanten, die aber gefürchtet sind und nicht verfolgt werden?
Denke, dazu kommen wir irgendwann später noch Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Eine Träne rollte über den Hang meiner Wange, hinterließ eine Spur von Kälte und dem Wunsch nach vier Wänden mit behaglich warmen Feuer darin. Flammen, die heiter tanzten, Holz, das knackte, und glühende Zapfen, die den Raum mit Fichtenduft fluteten.
der Hang meienr Wange ist mir zuviel. So groß wird ihr Gesicht nicht sein, um einen Hang zu rechtfertigen und außerdem wird sie nun die Träne auf der Wange fühlen und nicht auch noch den Hang, oder. Da sehe ich dich, wie du ganz nah im Film im Kopf ranzoomst, so dass die Wange, die Leinwand ausfüllt. Aber geschrieben, finde ich das nicht so eindrucksvoll, wie verfilmt. Very Happy
... Der Hang kommt weg Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mein Blick fiel auf den Kamin, der stolz und unbekümmert in den grau verhangenen Himmel ragte, Wind und Sturm trotzte, mit dem Luftzug heulte. Ob er auch das Prasseln vermisste?
Sehr schön!
=) Danke  cheers 

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Statt warm, frostig wie Eis, von Schnee behangen.
Du personalisierst den Kamin deutlich, machst ihn zu einer "Person" und dann bricht das hier ab. weitergeführt, müsstest du für mich die Frage weiter aufnehmen. Ich liebe magere Sätze, aber er passt irgendwie nicht grammatisch da rein. Statt warm zu sein, nun frostig wie Eis, von Schnee behangen ...
Statt warm, nun frostig wie Eis und von Schnee behangen?

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Gedenkstein der einstigen Hütte, aber auch er würde mit der Zeit vergehen. Nur die Blutmaid brauchte er nicht zu fürchten.
Auch hübsch
 cheers 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich ergriff den mir wohlbekannten Dolch, dessen Heft dem Feuer zum Opfer gefallen sein musste und steckte ihn mir in den Gürtel.
Da würde ich mir wünschen zu sehen, wo sie ihn herhat, denn es liegt doch überall recht hoch Schnee, wie es aussieht.
Zitat :
Sie hat das Haus vorher mit einem Windstoß vom Schnee soweit leergefegt .. war der ursprüngliche Plan.. aber das klang in der Szene komisch Very Happy
Ich überleg mir da was Wink

Wolfsspur schrieb:
Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Hmm. Ist das nun eingeritzt in den Kamin? Und warum ritzt sie ihren ganzen Namen ein? Ich würde das auf jeden Fall umdrehen, denn es ist ja von ihr selbst nicht von jemand anderem und kein Grabstein, sondern eine Nachricht. Hat sie ein Skelett, dass da ausgebrannt liegt, kann sie erahnen, wo sie war beim Feuer?
Sie hat es ja nicht selbst geritzt, sondern so vorgefunden, das könnte man vielleicht noch verdeutlichen o.ö
Bin da nicht ganz bewandert, bin aber einfach mal von ausgegangen, dass bei einem Brand durchaus auch das Skelett verbrennt.
Also.. Knochen besteht aus Calciumcarbonat, das mit Hitze unter Luftzufuhr (Sauerstoff) sich zu Calciumoxid zersetzt. Würde sagen, entweder findet sie mit ein bisschen Glück ein winziges Aschehäufchen unter dem Schnee oder noch kleine Knochenreste, aber das ganze Skelett vermutlich weniger^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Wie konnte ich ihr nicht verzeihen, geschah es doch zu meinem Schutz.
Was für eine große Liebestat! Sehr eindringlich!
Zitat :
Mit steifen Fingern wischte ich ein letztes Mal den Schnee von der Inschrift des unförmigen Steins, doch in den Furchen der wohl sehr hektisch geschlagenen Runen blieb er hängen.
Schön gezeigt!
Ich würde es sie in den Kamin schlagen lassen. Ein Stein müsste doch schon ziemlich groß sein für so eine lange Nachricht oder?
 Schadenfroh 
Der Kamin ist eine tolle Idee =)

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
›Danke für die Zeit, die du mir geschenkt hast.‹
Ich erhob mich und stapfte durch die ehemalige Tür, an dessen Existenz nur mehr ein nicht ganz kniehoher verkohlter Balken erinnerte. So viel Geborgenheit mit dem Ort verbunden, so viel nun verloren.
Auch wieder sehr schön! Bild und Gedanke
Danke =)

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Schnee knackte unter jedem meiner Schritte, die mich näher an den Lichtungsrand trugen. Hohe Fichten und Tannen drängten sich, die grünen Zweige schwer beladen, neigten sich gen Boden. Die Wipfel wogten stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Eis knackt, Schnee .. knirscht ... Schön, wie sie überlegt, ob sie es als Spiel sehen. Hier las ich Bitterkeit raus, aber unten zeigt sie sich ja selbst als Spielerin.
Ich finde er knackt Very Happy Knirschen geht auch, aber das erinnert mich mehr an eine dünne Schneeschicht und Pulverschnee. Der Untergrund sollte mehr aus backendem knackendem Schneemannschnee sein, obendrauf eher Pulverschnee (wie weiter unten auch noch irgendwo kam) Wink

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Kurz vor Erreichen der Stämme

Eher Bäume? Gerade bei Tannen, sieht man die Stämme doch kaum...
Das stimmt wohl Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
drehte ich mich ein letztes Mal um, ließ meinen Blick über die weiße Fläche schweifen. Plötzlich schien mir die Welt so weit, so groß, so unendlich. Man selbst schrumpfte zu einem Staubkorn, das nicht den Hauch einer Bedeutung wog.
Sehr schön!!!
Danke!!! Schadenfroh 
Werde hier wohl aber trotzdem noch etwas ändern, die Lichtung ist nicht so groß Very Happy Nicht, dass man das dann irgendwie "verdreht"/verwechselt

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Die Welt, so voll, so leer war sie auch.
Voll und leer ... hmm, nicht so poetisch und schön wie die anderen Sätze.
Dann werde ich da wohl noch mal drüber nachdenken Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Und auf einmal war ich allein.
Schön, wie ihr das erst jetzt klar wird im Zurückblicken
Zitat :
›Du hast noch Skalvia.‹
Und sie sich gleich tröstet. Zeigt ihren Charakter.
Danke Smile

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Mit zwei kurzen Schritten entfloh ich der von Flocken und kräftigen Böen erfüllten Luft in den Schutz der Bäume. Ein bisschen Klopfen und Schütteln und zumindest der größte Teil der weißen Pracht fiel zu Boden. Doch wohin nun?
Ich entrang meiner Kehle einen Laut zwischen Geheul und Pfeifen, den der Wind aufschnappte und mit sich trug. Skalvia würde ihn schon hören.
Interessant formuliert.
Haha, danke =D

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mit geübtem Griff nahm ich meinen Bogen vom Rücken und spannte ihn, zupfte einmal an der Sehne. Ein vertrautes Summen erklang. Wer wusste schon, auf wen man in der Wildnis alles treffen konnte? Wenn die Blutmaid meine Tante erwischt hatte, abseits von Dorf und Stadt, wo konnte man dann überhaupt noch sicher sein? Vielleicht konnte ich nördlich ziehen, ins Gebirge.
Die Verbindung klingt ein wenig so als ob sie die Bogen gegen die Blutmaid spannt. Und sie ist ja nun schon länger in der Wildnis unterwegs. Also warum jetzt? Sie kann einfach ihren Bogen prüfen. Sie könnte vielleicht daran denken, wie ihre Tante ihr das Bogenschießen beigebracht hat, oder ähnliches. Sie könnte sie auch wünschen, die Blutmaid erlegen zu können, wie ein tollwütiges Tier oder so um mehr Verbindung reinzubringen.
Wenn man die Blutmaid so einfach mit dem Bogen erlegen könnte! ... gefällt mir =)
Auch die Idee mit dem Bogen, zu überprüfen, da hatte ich auch schon bedenken, eben weil sie ja schon länger unterwegs war Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Es dauerte nicht lange, da tauchte die weiße Wölfin, zwischen den Bäumen auf. Größer als jedes Zwergpferd, doch gedrungener als die üblichen Reitpferde, und wesentlich geschickter in unwegsamen Gelände.
Sehr für den Leser formuliert. Warum sollte sie jetzt die Größe vergleichen? Es dauerte nicht lange, da tauchte Skalvia zwischen den Bäumen auf, ihr weißes Fell ... Sie könnte ihren Kopf herabsenken, um ihn an ihrer Schulter zu reiben, dann erkennt man die Größe.
Ich hab's geahnt Very Happy
Dann mal schauen, wie ich da eventuell noch was drehen kann^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich ließ sie herankommen und fuhr mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, als sie aufsah und ihren Blick auf die Lichtung richtete. Ein Winseln.
»Ich weiß«, murmelte ich, kraulte sie einen Moment im Nacken, klopfte ihr dann sacht gegen den Hals. »Wir sollten los und uns eine Bleibe für heute Nacht suchen.«
Hundeartige klopft man eigentlich nciht an den Hals. Pferde mögen das im Übrigen auch nicht wirklich. Das ist so ein Männerding denke ich manchmal, die haben das Klopfen erfunden, weil streicheln so unmännlich ist Very Happy
Uuuh... so? Nun, gut, das wusst ich nicht  Embarassed 
Na, vielleicht umarmt sie sie dann ja Very Happy (Mögen Hunde das? o.ö)

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Mit einem Griff schob ich den Bogen gespannt auf den Rücken und wollte gerade aufsitzen, als Skaliva den Kopf reckte – ruckte. Ich sah die Nase erzittern.
Das ist aber schlecht für die Sehne, hat sie keinen Köcher mit eienr Halterung für den Bogen, schau mal bei Indianern ...
Sie hat einen Köcher, ist aber halt erst später erwähnt. Ohne Halterung wäre es nicht nur für die Sehen schlecht^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Schnee stob auf, wirbelte hinter uns und hing wenige Sekunden über den Spuren in der Luft, wie Staub, ehe er von einer Böe mitgenommen wurde.
Wieder Teil der Verfilmung, sie kann das nicht sehen.
Werde ich auch ändern Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Skalvia pflügte durch das Weiß, so leichtfüßig, als wäre es nahezu nicht existent. Doch bereits nach wenigen Metern hielt sie plötzlich an, änderte abrupt die Richtung. Kurz darauf noch einmal.
›Mehrere?‹
Der heftige Wind mochte irritierend sein, aber doch nicht so heftig?
Also mehrere. Aber wenn sie der pure Geruch anderer immer so nervös macht, wie kann man sie da reiten?
Mhmm... Aenn lässt Skalvia hier recht frei laufen, hauptsache weg. Sie selbst weiß nicht, was oder woher Skalvia etwas gerochen hat, muss daher die Wölfin für sich riechen und den Weg finden lassen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich lenkte Skalvia einen seichten Hang hinauf und blickte zurück. Bis auf die deutliche Spur der Wölfin –
Eine Bewegung im Augenwinkel.
Gut!
 cheers 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich fuhr herum und zog rasch einen Pfeil aus dem Köcher, legte ihn auf die Sehne.
In guter Entfernung, tief im Wald, machte ich eine Person mit langem blondem Haar aus. Ein junges Mädchen vermutlich, etwa meines Alters, strauchelte zwischen den Stämmen und kämpfte sich durch den Schnee. Hätte sie sich nicht dauernd nach hinten umgesehen –
Unschlüssig biss ich meine Zähne aufeinander. Blutmaidkranke wurden nicht verfolgt, also war sie harmlos.
Das ist doch nun kein gültiger Schluss. Außerdem, werden Menschen, die die ersten Anzeichen zeigen, nicht vertrieben, zumindest versucht mit Pfeil und Bogen zu töten, bevor sie Bluten und die Krankheit weiterverbreiten?
Wenn man sie erschießt, bluten sie Very Happy
Aber gut, dann muss ich hier noch mal rüber^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Wenn sie nun aber von einem verfolgt wurde?
Da rennt ein Mädchen voller Angst, ich würde es einfacher machen. Von wem oder was würde sie verfolgt? Mensch oder Tier oder?
Auch möglich, muss ich mir überlegen

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Ich überprüfte den Sitz der Nocke, hielt den Bogen gesenkt, doch bereit, und wartete, ließ meine Augen gebannt dem Mädchen folgen, das stur seinen Weg rannte. Sie musste aus etwaiger Richtung der abgebrannten Hütte meiner Tante gekommen sein.
Sie hat sich da doch gerade erst wegbewegt ...
etwaig ist was anderes als etwa der Richtung.
Ja, die Richtung sollt ich noch ein bisschen ändern^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ihre Kleidung fiel mir auf. Eine Hose von intensivem Blau, wie ich es nur von gut betuchten Frauen kannte, doch die trugen Gewänder. Eine Art Mantel, wie manch feiner Händler es als den neuesten Stil schimpfte, aber viel kürzer. Bei den Schuhen war ich mir unsicher, so selten sie aus dem Schnee guckten, aber es waren definitiv keine Stiefel und somit für dieses Wetter völlig ungeeignet. Über den Rücken trug sie etwas, das man vielleicht als Rucksack bezeichnen konnte, aber so einen hatte ich noch nie gesehen.
Ah, ein Unsere Welt Mädchen. Als Jägerin und weil sie wissen will, was los ist, kann ich mir schon vorstellen, dass sie sie genau ansieht.
Hehe, da hat's wer erraten Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Meine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mir eine zweite Gestalt auffiel, die sich ihren Weg bahnte, doch um einiges leichtfüßiger als das Mädchen.
leichtfüßiger, springt er, oder hat er mehr Kraft sich durch den Schnee zu pflügen?
leichtfüßiger, wobei man hier auch die Kraft bereits schon einbauen könnte

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld, doch der Mann würde sie ohne jeden Zweifel bald eingeholt haben.
Aufmerksam beobachtete ich ihn. Er sah aus wie ein einfacher Bauer, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete.
ein einfacher Bauer ... Woran erkennt man den einfachen Bauern? Und wieder Gewandtheit, oder Kraft, pflügt er durch den Schnee oder springt er mehr?
vielleicht auch einfacher Dörfler oder Bauer^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich senkte kurz die Augen und blickte ihn daraufhin erneut an, versuchte tiefer zu sehen, als seine äußere Hülle blicken ließ.
›Also doch - ‹
Eine Illusion.
Meine Finger spielten mit der Sehne. Seine Hautfarbe – Geschichten, Legenden, wie viel auch immer von ihnen wahr sein mochte, so stimmten sie doch in dem Punkt zumeist überein. Fahles Grüngrau, wenn meine Augen mich nicht täuschten. Aber was, bei welchen Göttern auch immer, tat ein Arl hier?!
Sehr interessant, bei welchen Göttern auch immer. Sie ist also nicht gläubig.
Nee, definitiv nicht Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch der anscheinende Bauer wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.
Hat sie isch eigentlich irgendwie in Deckung begeben? Oder verlässt sie sich auf weißen Wolf und ... wahrscheinlich weiße Kleidung?
sie hat eher dunkle Kleidung, so viel Auswahl hatte sie da nun auch nicht (und jetzt eh nicht mehr Very Happy ) und das hängt u.a. auch mit dem Lebensstil zusammen, aber ein bisschen Deckung könnte durchaus nicht schaden^^

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Was konnte ein Arl anderes von einem Menschen wollen, als ihn zu fressen?
Huaaa, top! Very Happy
Haha  Schadenfroh 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie lebten im dunklen Land, zusammen mit Orks und anderen wilden Kreaturen, ein Land, das niemand kannte oder besuchte. Und nur alle paar hundert Jahre mal kursierten Gerüchte über einen gesehenen Arl. Da waren plündernde Orks oder Trolle viel geläufiger.
Naja, alle paar Hundert Jahre, das würde sie nicht wissen oder. Weißt du von Dingen, die alle paar Jahrhunderte passieren?
Ich würde da Jahrzehnte draus machen, schließlich muss ja auch nicht jedes Gerücht stimmen. Und alle Paar Jahrzehnte ist immer noch extrem selten. Oder vielleicht ienmal in 10 Jahren oder so ...
Hmmm.. ich werds mir überlegen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von Todeskälte. Aus ihrer Nase stiegen rhythmisch zarte Nebelschwaden, die jedoch vergingen, ehe sie ihren Tanz vollführen konnten.
Wieder Kamera. Sie jagt? ! Einen Arl. Da wird sie kaum an zarte Nebelschwaden denken, da hast du wieder die Verfilmung vor Augen. Dafür eignet sich aber der Ich Erzähler am Allerwenigsten.
Es war so schön, es passte erzählerisch so sehr ... aber es stimmt :/

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Kurze Blicke in den Himmel, wo er zwischen dichtem Nadelwerk hervor lugte, kündigten vom baldigen Abend.
Abend, gemütlich und im Winter auch nciht ganz richtig, ist ja erst Nachmittags ... Eher vom Sonnenuntergang. Und dann?
Gut, dass du mich drauf hinweist. Ist richtig.

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
›Zeit sich einen Unterschlupf zu suchen.‹
Aber vorher musste ich das Mädchen retten. Arle hatten hier nichts zu suchen, also auch nichts zu fressen. Sollte er verschwinden, woher er gekommen war.
cheers Ein ! fänd ich hier ganz gut.
Hatte ich auch schon überelgt gehabt Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her und erreichte die Biegung.
hin und her, oder zwischen den Stämmen durch.
Zitat :
Eine gefühlte Sekunde später drang ein schriller Schrei an meine Ohren.

Eine gefühlte Sekunde? Willst du damit sagen, es ging zu schnell? Schneller als eine richtige Sekunde? Eine gefühlte Ewigkeit, ja, aber keine Sekunde. Und gibt es Uhren, die im Sekundenbereich messen? Sonst kennt sie Sekunde nicht, eher Augenblick o.ä.
xD Da hab ich auch gezögert, nun, dann werd ichs zurück in den Augenblick umschreiben Very Happy
Das mit irgendwelche EInheiten wird ohnehin noch nicht ganz leicht xD

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Weiteres lauthalses Gezeter folgte unmittelbar.
Hmm, ein Schriller Schrei ist kein Gezeter ... deshalb kein weiteres. Lauthalses Gezeter folgte.
Werd ich umschreiben Smile

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
So verweht im Wind, so meinte ich dennoch Worte erkennen zu können, aber die Sprache (war) mir gänzlich unbekannt.
Zitat :
Ich trieb die Wölfin an, noch schneller, weit waren sie nicht.
Wenn meine Wölfin, oder doch eher ihr Name.
Meine ist gut. Wollte Skalvia als Namen auch wieder nicht zu oft schreiben (der Abwechslung wegen)

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Schnee stob (auf). Und plötzlich sah ich sie. Ein Stück entfernt mitten zwischen Fichtenstämmen. Der Arl kniete mit einem Bein auf dem Rücken des Mädchens, das bäuchlings im Pulverweiß lag, der Rucksack außer Reichweite. Mit seinen Händen zerriss er gerade trotz ihres Widerstandes anscheinend mühelos den kurzen Mantel, biss in die freigelegte Haut.
Wuah, er frisst sie!!!
Muahaha  Twisted Evil 

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Ich zögerte keine Sekunde. Hob den Bogen und schoss. Der Warnpfeil passierte seine Stirn und den Kopf des Mädchens um wenige Fingerbreit, als der nächste bereits den Weg zur Sehne fand.
Das Ding reißt dem Mädchen Fleisch raus und sie schießt einen Warn!pfeil? also da sollte er schon nicht so eindeutig bei der Sache sein, für einen Warnschuss. Und wenn die nur Fressen, wieso erschießt sie ihn nicht?
Und zu schreiben, dass sie keine Sekunde zögert verzögert das alles aber. Ich würde sie einfach schießen lasen.
Jap jap jap Very Happy Mit dem Warnpfeil hab ich auch gehadert und wollte ihn wahrscheinlich gegen einen Schuss daneben ersetzen

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Der Arl warf sich hinter das Mädchen und wollte sie als Schild über sich ziehen, doch sie wehrte sich genug, dass Skalvia aus vollem Lauf über sie setzen und auf der Brust des Mannes landen konnte.
Ich schwang mein rechtes Bein über ihren Rücken und saß ab.
Coool! Very Happy
Action!  cheers  Schadenfroh 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Was, bei der Todeskälte, hast du hier zu suchen, Arl?«, fuhr ich ihn an. Aus dem Augenwinkel erfasste ich den Blondschopf. Sie griff ihren Rucksack und –
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.
Verdammt!
»Welche Sprache spricht sie?«
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
»Bastard!«
Ist es nicht gut, dass sie wegrennt? Einholen kann sie sie später immer noch. Ist nur die Frage, wie sie denn diesem Menschenfresser entkommen will ...
Klar, eigentlich schon, aber vielleicht denkt Aenn in dem Augenblick nicht sofort dran. Nur, sie weiß halt auch nicht, was eventuell noch alles da daußen lauert Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Ich bin Urvater deiner Rasse, Bastard.« Er sah mich grimmig an. »Und jetzt nimm deinen Hund von meiner Brust ansonsten gibt’s heute Festessen.«
Sie sollte uahc beeindruckende Zähne haben, knurrt sie ihn nicht an und fletscht die Zähne?
Werd ich ändern Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«
Er holte Luft zu einer Erwiderung, doch ich war schneller.
»Du wirst jetzt aufstehen und dich dahin verziehen, woher du gekommen bist und das Mädchen in Ruhe lassen, verstanden?«
»Du bist keine Wache, niemand wüsste, wenn du verschwinden würdest.« Er hielt einen Augenblick inne. »Warum interessiert dich ihr Leben? Kümmer dich besser um deines.«
Interessant, ich schnuppere eine ... Liebesgeschichte?
Argh .... so ging es mir auch beim Schreiben ... aber das war überhaupt nicht vorgesehen  Shocked 
Nun, vermutlich wird es auch nicht dazu kommen, da hatt ich dann doch anderes vor und vermutlich würde der Arl sich auch niemals dazu herablassen, es müsste unter seiner Würde stehen Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ehe ich darauf etwas antworten konnte, hatte er plötzlich Skalvia von sich geworfen, war aufgestanden und legte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle. Smaragdgrüne Augen durchbohrten die meinen, sein Illusionsschild von Bauer war fort.
Illusioneschild von Bauer, klingt als hätte er es aus dem Bauer Katalog. Die Illusion des bauern gab er auf oder so ähnlich.
 lol!  Ja, dann sollte ich das definitiv ändern Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Unsere magischen Kräfte mögen gebannt sein, aber unterschätze unsere Stärke nicht.«
Genauso schnell wie er mich ergriffen hatte, ließ er von mir ab und brachte wenige Schritte Abstand zwischen uns und entging damit um Haaresbreite Skalvias Zähnen.
Spöttisch blickte er auf uns herab. Doch ich übersah den leisen Zweifel nicht.
Die Wölfin müsste schneller sein. Ich würde ihn erst wegspringen lassen und dann seinen Satz sagen lassen.
Den Zweifel hatt ich auch Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Fürchte, wir sollten besser verhandeln.« Seine Augen musterten mich. »Es sei denn, dir liegt daran mit deinem Leben und dem des Wolfes zu spielen.«
Wütend stierte ich ihn an. Aber in seinen Worten lag wahres. Die Seiten waren recht ausgeglichen. Risiko für beide.
Warum verteidigte er seine Mahlzeit so sehr? Gab es nicht genügend anderes Getier?
Warum hat sie ihn nciht erschossen? Warum fragt sie nicht genau das?
Sie könnte.. vermutet aber wohl keine befriedigende Antwort zu erhalten.
Schießen wird sie ja nun versuchen

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Woher willst du wissen, dass ich sie nicht kenne?«
»Wenn du sie kennen würdest, wüsstest du, in welcher Sprache man mit ihr reden kann.«
›Verdammt.‹
Nette Plauderrei Very Happy
 cheers 

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann. Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang.« Er ließ sich nichts anmerken, doch ich vermutete, dass er von der Blutmaid bisher nicht gehört hatte. »Denke, für dich wäre es sicherer zurück in die dunklen Lande zu gehen.«
Genau, erzähle ihm ausführlich davon, auch davon, dass sie selber schon infiziert sein könnte, ihre Tante gerade gestorben ist, sie könnte schonmal husten Very Happy
Was macht die Wölfin, wie hält sie sie zurück. Was macht der Bogen?
Hmm.. wenn sie vorgibt krank zu sein, wird er vielleicht abhauen, es aber unlogisch finden, dass sie versuchen will das Mädchen zu retten Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Trotzdem setzt du deinen Kopf für den eines anderen ein, was nur einen Tausch ergeben würde, in der Summe Überlebender nicht mehr.«
Ich musste verschmitzt lächeln. »Nun, ich versuche gerade um ein Leben zu verhandeln (Komma) ohne mein eigenes aufs Spiel zu setzen.«
Der Kerl hat gerade ein Loch in ien Mädchen gebissen ... zumindest sollte er als erster Lächeln und vielleicht wäre es besser ihn eben vor dem Biss zu stören ... Wenn es eine .. Liebesgeschichte werden soll.
Nein, nein, nein, eigentlich nicht ... Very Happy Es sollte später vermutlich bei weitem noch genügend liebeleien geben, jede weitere mehr, ich will's auch nicht überladen Very Happy
Ich werd da wohl an der Ecke im Dialog noch mal was drehen Wink

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ohne es anscheinend wirklich zu wollen, glitt auch dem Arl ein erheitertes Lächeln über die Lippen.
»Ich kann das Mädchen nicht laufen lassen«, meinte er dann ernst.
Also war Fressen gar nicht die erste Priorität?
»Sie ist weitaus gefährlicher als sie aussieht.«
»Dafür sah sie mir gerade aber ziemlich hilflos aus«, bemerkte ich spitz, holte tief Luft. Unschlüssig, ob das eine gute Idee sei, traf ich eine Entscheidung. Ich spürte mein Herz schneller schlagen.
»Du lässt mir das Mädchen und ich bin dir einen Gefallen schuldig.«
Was anderes konnte ich bieten?
Der Arl starrte mich einen Augenblick sprachlos an. Setzte vermutlich gerade zu lauthalsem Lachen an, als ich den Dolch ohne Heft zog und ihm hinhielt.
»Ich gebe dir das hier als Pfand meines Versprechens.«
Er sah mich sehr ernst an. »Du weißt, was es heißt, einem Arl einen Gefallen zu versprechen?«
Dazu ist sie aber schnell bereit. sie hat den Wolf. Sie könnte zumindest daran denken, dass sie ihre Wölfin nciht verlieren will. Und er müsste Blut im Gesicht haben, vom Biss ...
Hmm... aber groß weite Optionen für Verhandlungen sehe ich weniger. Sie haben sich gegenseitig nicht wirklich etwas zu bieten.

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Ich holte tief Luft, hoffte, meine Stimme würde nicht zu sehr zittern. »Ja.« Sah auf meine rechte Hand, die ruhig die Klinge fasste.
»Warum tust du das?«
Zeig ihn hier doch mal genauer. Wie sind seine augen, wie unterscheidet er sich von Menschen...
Könnte man machen Smile

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
›Um herauszufinden, was dir so sehr an ihr liegt.‹ Ihre Sprache, Kleidung, dass er sie außerhalb des dunklen Landes jagte, äußerst merkwürdig, machte sie nur interessanter. Hoffentlich bluffte er nicht.
»Andersherum, was würdest du mir bieten, dich mit ihr ziehen zu lassen?«
Very Happy schön verflochten der Gedanke und ihre Gegenfrage! cheers
Danke!  cheers 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Seine grünen Augen funkelten mich an, wie Smaragde im Licht. ›Oh ja, Fangfrage, wie viel ist sie dir wert?‹
Er zögerte. »Einen Bogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Ich warf einen sehnsüchtigen Blick auf meinen, der noch immer in der linken Hand ruhte, den Pfeil aufgelegt, von einem Finger derselben Hand gehalten. Einfach, schlicht, kein besonders guter. Ein Arlbogen wäre schon echt etwas Schickes.
Es klingt als würde sie ernsthaft überlegen, den Tausch ienzugehen. Das ist mir bei echtem Leben und Tod etwas zuviel. Und er hat den Bogen nciht dabei. Versprechen kann er viel.
Ok, das muss ich ändern, so sollte es nicht rüberkommen, eher eine Art Sehnsucht, wie toll so ein Bogen wäre, aber auch gleichzeitig mit Absicht leicht gespielter Bluff, als würde sie es Tatsache in Erwägung ziehen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich blickte wieder auf. »Nun, gemessen daran, was dir ein Arlbogen bedeutet, denke ich, dass du mit dem Versprechen eines, sagen wir größeren Gefallen, ausreichend bedient sein solltest.«
Fäuste ballten sich, ich sah ihn tief einatmen, ausatmen.
»Sagen wir einen sehr großen Gefallen.«
Ich schluckte. Einen anderen Handel würde es bestimmt nicht mehr geben.
»Abgemacht.«
Eine Andeutug, was es damit auf sich hat? Was sagen die Legenden?
Mal schauen, ob irgendetwas passen würde, ansonsten vielleicht später ... es ist immerhin nur der Einstieg in die Geschichte Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam. »Wie heißt du?«
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam.
Passt Grammatisch nicht.
die mit Frucht verbunden war und mir doch lächerlich vorkam und wieso überhaupt lächerlich?
Dann kriegt das Lächerlich jetzt ganz schnell Beine und haut ab Very Happy

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Sein dunkelbraunes langes Haar wehte im Wind. Ich kam nicht umhin, seine glatte Haut zu betrachten, in der erste Anzeichen von Falten zu sehen waren. Sein Teint war so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.
Grün und Braun. Er muss sich im Schnee ja blöd vorkommen. Gibt es auf der dunklen Seite Schnee?
Also nur weil es mal Winter ist würde ich nicht einsehen, warum alle gleich mehrer Paar Kleider brauchen Very Happy Es ist immerhin noch viel Wald, gerade im dunklen Land^^

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
Der Arl lächelte spöttisch, als er meinen Blick bemerkte und trat ein paar Schritte zurück. Er war schon inbegriffen seines Weges zu ziehen, als ich ihn noch einmal ansprach.
inbegriffen passt hier nicht. im Begriff seines Weges zu ziehen .. Aber ich würde noch was anderes, besser klingendes wählen.
Alles klar Smile

Wolfsspur schrieb:

Zitat :
»Wem habe ich das Versprechen gegeben?«
Ohne stehen zu bleiben, drehte er sich halb zu mir herum.
»Vior Xrachtan.« Seine einwandfreien Zähne lachten mir entgegen. »An deiner Stelle würde ich zusehen, sie vor Einbruch der Dunkelheit noch zu finden.«
›Klugscheißer.‹
Very Happy lol!
Very Happy  cheers  Schadenfroh 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Den Pfeil hat sie beim würgen nicht verloren? Sie könnte noch einen Satz zu ihrer wölfin sagen und sie auhc insgesamt mehr zurückhalten müssen, bei dem Gegner. ... Aber
Na, vermutlich sollte sie ihn schon aus Versehen abschießen^^

Wolfsspur schrieb:

Toller neuer Anfang! cheers cheers cheers
Reitwölfe, Hanna immer noch cool, wie man sie kennt. Toller geheimnisvoller Arl! Mehr !!!!!!!!!
 cheers  cheers  DAAAAANKE!!!!!!!  cheers  Schadenfroh 
Ganz ganz lieben Dank  Danke  für deinen Kommi, kann leider nur nicht versprechen, dass ich die Korrektur vor nächstem Wochenende schaffe Wink

Ganz liebe Grüße
Biene
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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   06.01.14 18:07

Hallo Biene!

Die andere Welt cheers

Zitat :
Der Tod wählte nicht, er fand.
:
Zitat :
tp://ww Schöner Satz!!!
[quote]Machte keinen Unterschied zwischen Menschenwesen und Tier, reich oder arm, Mann oder Frau, faul oder intelligent.
faul oder intelligent ist kein wirklicher Gegensatz. Genau so gewollt? auf jeden Fall schwingt da für mich Humor mit. Auch Absicht, bei diesem Thema?
Zitat :
Diesen Winter waren alle dran.
›Zu viele.‹
Wenn es alle sind, dann sind es in jedem Fall zuviele ... Also müssten es irgendwie im ersten Satz nicht alle sein ...
Diesen Winter fand er an vielen gefallen
zu vielen
Zitat :
Die Blutmaid ging um.
Blutmaid ist ein Klasse Name! Schade, dass somit der Tod das Geschlecht wechselt. Ich würde überlegen das oben einzubauen.
Diesen Winter schickte er seine Geliebte, so in der Richtung ...
Zitat :
In Kohoran, am fernen Flussdelta, Umschlagspunkt so vieler Händler, begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.

Der Satz passt grammatisch nicht. Das begonnen verlangt ein ... Subjekt. Sie ging also um. In Kohoran, am fernen Flußdelta, dem Umschlagpunkt so viele Händler hatte sie begonnen, oder erhob sie sich, oder oder oder ...
Leere? Die Toten verschwinden doch nicht einfach ... Leere find ich so neutral, schwub weg ...
Zitat :
Viele sagten, sie läge im Blut, das Erkrankte aus allen Löchern von sich gaben, doch der Gegner wandelte verborgen in von Wind getragenem Atem, lange, noch bevor auch nur der erste Schwächeanfall sich eines Jemanden bemächtigte.
Also sie weiß das es so passiert, woher?
Zitat :
Mein Blick fing eine Schneeflocke, groß wie ein Auge. Sie tobte, tanzte nicht, wirbelte durch die Luft, wurde gegen grob behauenen Stein gepeitscht und erhöhte unsichtbar die sich darauf anlagernde Schicht.
Man merkt wieder dein filmisches Talent Very Happy
Warum so groß, wie ein Auge?
Zitat :
Tod bedeutete neues Leben, lernte ein jeder von Kindesbeinen an. Aber ich sah das Leben nicht.
cheers Schön! Wie eben aus dem Zyklus des Lebens so eine Seuche heraustritt, nicht nur die alten und schwachen nimmt, sondern jeden. [quote]Niemand konnte diejenigen ersetzen, die man verlor, auch wenn ich nicht bezweifelte, dass ausreichend Zeit neue Wege eröffnete und es erlaubte über alte mit weniger Trauer zu blicken.[/quote]
Wieder sehr schön formuliert. Das ausreichend würde ich durch etwas poetischeres ersetzen oder einfach "die Zeit", wie den Tod zu verwenden ohne einen zusatz.
Zitat :
Sie blieben verloren, und niemand konnte sie zurückholen. Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.
Es gibt also Nekromanten, die aber gefürchtet sind und nicht verfolgt werden?
Zitat :
Eine Träne rollte über den Hang meiner Wange, hinterließ eine Spur von Kälte und dem Wunsch nach vier Wänden mit behaglich warmen Feuer darin. Flammen, die heiter tanzten, Holz, das knackte, und glühende Zapfen, die den Raum mit Fichtenduft fluteten.
der Hang meienr Wange ist mir zuviel. So groß wird ihr Gesicht nicht sein, um einen Hang zu rechtfertigen und außerdem wird sie nun die Träne auf der Wange fühlen und nicht auch noch den Hang, oder. Da sehe ich dich, wie du ganz nah im Film im Kopf ranzoomst, so dass die Wange, die Leinwand ausfüllt. Aber geschrieben, finde ich das nicht so eindrucksvoll, wie verfilmt. Very Happy
Zitat :
Mein Blick fiel auf den Kamin, der stolz und unbekümmert in den grau verhangenen Himmel ragte, Wind und Sturm trotzte, mit dem Luftzug heulte. Ob er auch das Prasseln vermisste?
Sehr schön!
Zitat :
Statt warm, frostig wie Eis, von Schnee behangen.
Du personalisierst den Kamin deutlich, machst ihn zu einer "Person" und dann bricht das hier ab. weitergeführt, müsstest du für mich die Frage weiter aufnehmen. Ich liebe magere Sätze, aber er passt irgendwie nicht grammatisch da rein. Statt warm zu sein, nun frostig wie Eis, von Schnee behangen ...

Zitat :
Gedenkstein der einstigen Hütte, aber auch er würde mit der Zeit vergehen. Nur die Blutmaid brauchte er nicht zu fürchten.
Auch hübsch
Zitat :
Ich ergriff den mir wohlbekannten Dolch, dessen Heft dem Feuer zum Opfer gefallen sein musste und steckte ihn mir in den Gürtel.
Da würde ich mir wünschen zu sehen, wo sie ihn herhat, denn es liegt doch überall recht hoch Schnee, wie es aussieht.
Zitat :

Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Hmm. Ist das nun eingeritzt in den Kamin? Und warum ritzt sie ihren ganzen Namen ein? Ich würde das auf jeden Fall umdrehen, denn es ist ja von ihr selbst nicht von jemand anderem und kein Grabstein, sondern eine Nachricht. Hat sie ein Skelett, dass da ausgebrannt liegt, kann sie erahnen, wo sie war beim Feuer?
Zitat :
Wie konnte ich ihr nicht verzeihen, geschah es doch zu meinem Schutz.
Was für eine große Liebestat! Sehr eindringlich!
Zitat :
Mit steifen Fingern wischte ich ein letztes Mal den Schnee von der Inschrift des unförmigen Steins, doch in den Furchen der wohl sehr hektisch geschlagenen Runen blieb er hängen.
Schön gezeigt!
Ich würde es sie in den Kamin schlagen lassen. Ein Stein müsste doch schon ziemlich groß sein für so eine lange Nachricht oder?
Zitat :
›Danke für die Zeit, die du mir geschenkt hast.‹
:
Zitat :
tp://ww
[quote]Ich erhob mich und stapfte durch die ehemalige Tür, an dessen Existenz nur mehr ein nicht ganz kniehoher verkohlter Balken erinnerte. So viel Geborgenheit mit dem Ort verbunden, so viel nun verloren.
Auch wieder sehr schön! Bild und Gedanke
Zitat :
Schnee knackte unter jedem meiner Schritte, die mich näher an den Lichtungsrand trugen. Hohe Fichten und Tannen drängten sich, die grünen Zweige schwer beladen, neigten sich gen Boden. Die Wipfel wogten stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Eis knackt, Schnee .. knirscht ... Schön, wie sie überlegt, ob sie es als Spiel sehen. Hier las ich Bitterkeit raus, aber unten zeigt sie sich ja selbst als Spielerin.
Zitat :
Kurz vor Erreichen der Stämme

Eher Bäume? Gerade bei Tannen, sieht man die Stämme doch kaum...
Zitat :
drehte ich mich ein letztes Mal um, ließ meinen Blick über die weiße Fläche schweifen. Plötzlich schien mir die Welt so weit, so groß, so unendlich. Man selbst schrumpfte zu einem Staubkorn, das nicht den Hauch einer Bedeutung wog.
Sehr schön!!!
Zitat :
Die Welt, so voll, so leer war sie auch.
Voll und leer ... hmm, nicht so poetisch und schön wie die anderen Sätze.
Zitat :
Und auf einmal war ich allein.
Schön, wie ihr das erst jetzt klar wird im Zurückblicken
Zitat :
›Du hast noch Skalvia.‹
Und sie sich gleich tröstet. Zeigt ihren Charakter.
Zitat :
Mit zwei kurzen Schritten entfloh ich der von Flocken und kräftigen Böen erfüllten Luft in den Schutz der Bäume. Ein bisschen Klopfen und Schütteln und zumindest der größte Teil der weißen Pracht fiel zu Boden. Doch wohin nun?
Ich entrang meiner Kehle einen Laut zwischen Geheul und Pfeifen, den der Wind aufschnappte und mit sich trug. Skalvia würde ihn schon hören.
Interessant formuliert.
Zitat :
Mit geübtem Griff nahm ich meinen Bogen vom Rücken und spannte ihn, zupfte einmal an der Sehne. Ein vertrautes Summen erklang. Wer wusste schon, auf wen man in der Wildnis alles treffen konnte? Wenn die Blutmaid meine Tante erwischt hatte, abseits von Dorf und Stadt, wo konnte man dann überhaupt noch sicher sein? Vielleicht konnte ich nördlich ziehen, ins Gebirge.
Die Verbindung klingt ein wenig so als ob sie die Bogen gegen die Blutmaid spannt. Und sie ist ja nun schon länger in der Wildnis unterwegs. Also warum jetzt? Sie kann einfach ihren Bogen prüfen. Sie könnte vielleicht daran denken, wie ihre Tante ihr das Bogenschießen beigebracht hat, oder ähnliches. Sie könnte sie auch wünschen, die Blutmaid erlegen zu können, wie ein tollwütiges Tier oder so um mehr Verbindung reinzubringen.
Zitat :
Es dauerte nicht lange, da tauchte die weiße Wölfin, zwischen den Bäumen auf. Größer als jedes Zwergpferd, doch gedrungener als die üblichen Reitpferde, und wesentlich geschickter in unwegsamen Gelände.
Sehr für den Leser formuliert. Warum sollte sie jetzt die Größe vergleichen? Es dauerte nicht lange, da tauchte Skalvia zwischen den Bäumen auf, ihr weißes Fell ... Sie könnte ihren Kopf herabsenken, um ihn an ihrer Schulter zu reiben, dann erkennt man die Größe.
Zitat :
Ich ließ sie herankommen und fuhr mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, als sie aufsah und ihren Blick auf die Lichtung richtete. Ein Winseln.
»Ich weiß«, murmelte ich, kraulte sie einen Moment im Nacken, klopfte ihr dann sacht gegen den Hals. »Wir sollten los und uns eine Bleibe für heute Nacht suchen.«
Hundeartige klopft man eigentlich nciht an den Hals. Pferde mögen das im Übrigen auch nicht wirklich. Das ist so ein Männerding denke ich manchmal, die haben das Klopfen erfunden, weil streicheln so unmännlich ist Very Happy
Zitat :
Mit einem Griff schob ich den Bogen gespannt auf den Rücken und wollte gerade aufsitzen, als Skaliva den Kopf reckte – ruckte. Ich sah die Nase erzittern.
Das ist aber schlecht für die Sehne, hat sie keinen Köcher mit eienr Halterung für den Bogen, schau mal bei Indianern ...
Zitat :
›Zum Henker!‹
Hektisch packte ich wieder den Bogen, schwang mich auf ihren Rücken und trieb sie an. Nichts lag mir ferner als der Wunsch einer Begegnung mit der Blutmaid.
Very Happy
Zitat :
Schnee stob auf, wirbelte hinter uns und hing wenige Sekunden über den Spuren in der Luft, wie Staub, ehe er von einer Böe mitgenommen wurde.
Wieder Teil der Verfilmung, sie kann das nicht sehen.
Zitat :
Skalvia pflügte durch das Weiß, so leichtfüßig, als wäre es nahezu nicht existent. Doch bereits nach wenigen Metern hielt sie plötzlich an, änderte abrupt die Richtung. Kurz darauf noch einmal.
›Mehrere?‹
Der heftige Wind mochte irritierend sein, aber doch nicht so heftig?
Also mehrere. Aber wenn sie der pure Geruch anderer immer so nervös macht, wie kann man sie da reiten?
Zitat :
Ich lenkte Skalvia einen seichten Hang hinauf und blickte zurück. Bis auf die deutliche Spur der Wölfin –
Eine Bewegung im Augenwinkel.
Gut!
Zitat :
Ich fuhr herum und zog rasch einen Pfeil aus dem Köcher, legte ihn auf die Sehne.
In guter Entfernung, tief im Wald, machte ich eine Person mit langem blondem Haar aus. Ein junges Mädchen vermutlich, etwa meines Alters, strauchelte zwischen den Stämmen und kämpfte sich durch den Schnee. Hätte sie sich nicht dauernd nach hinten umgesehen –
Unschlüssig biss ich meine Zähne aufeinander. Blutmaidkranke wurden nicht verfolgt, also war sie harmlos.
Das ist doch nun kein gültiger Schluss. Außerdem, werden Menschen, die die ersten Anzeichen zeigen, nicht vertrieben, zumindest versucht mit Pfeil und Bogen zu töten, bevor sie Bluten und die Krankheit weiterverbreiten?
Zitat :
Wenn sie nun aber von einem verfolgt wurde?
Da rennt ein Mädchen voller Angst, ich würde es einfacher machen. Von wem oder was würde sie verfolgt? Mensch oder Tier oder?
Zitat :
Ich überprüfte den Sitz der Nocke, hielt den Bogen gesenkt, doch bereit, und wartete, ließ meine Augen gebannt dem Mädchen folgen, das stur seinen Weg rannte. Sie musste aus etwaiger Richtung der abgebrannten Hütte meiner Tante gekommen sein.
Sie hat sich da doch gerade erst wegbewegt ...
etwaig ist was anderes als etwa der Richtung.
Zitat :
Ihre Kleidung fiel mir auf. Eine Hose von intensivem Blau, wie ich es nur von gut betuchten Frauen kannte, doch die trugen Gewänder. Eine Art Mantel, wie manch feiner Händler es als den neuesten Stil schimpfte, aber viel kürzer. Bei den Schuhen war ich mir unsicher, so selten sie aus dem Schnee guckten, aber es waren definitiv keine Stiefel und somit für dieses Wetter völlig ungeeignet. Über den Rücken trug sie etwas, das man vielleicht als Rucksack bezeichnen konnte, aber so einen hatte ich noch nie gesehen.
Ah, ein Unsere Welt Mädchen. Als Jägerin und weil sie wissen will, was los ist, kann ich mir schon vorstellen, dass sie sie genau ansieht.
Zitat :
Meine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mir eine zweite Gestalt auffiel, die sich ihren Weg bahnte, doch um einiges leichtfüßiger als das Mädchen.
leichtfüßiger, springt er, oder hat er mehr Kraft sich durch den Schnee zu pflügen?
Zitat :
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld, doch der Mann würde sie ohne jeden Zweifel bald eingeholt haben.
Aufmerksam beobachtete ich ihn. Er sah aus wie ein einfacher Bauer, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete.
ein einfacher Bauer ... Woran erkennt man den einfachen Bauern? Und wieder Gewandtheit, oder Kraft, pflügt er durch den Schnee oder springt er mehr?
Zitat :
Ich senkte kurz die Augen und blickte ihn daraufhin erneut an, versuchte tiefer zu sehen, als seine äußere Hülle blicken ließ.
›Also doch - ‹
Eine Illusion.
Meine Finger spielten mit der Sehne. Seine Hautfarbe – Geschichten, Legenden, wie viel auch immer von ihnen wahr sein mochte, so stimmten sie doch in dem Punkt zumeist überein. Fahles Grüngrau, wenn meine Augen mich nicht täuschten. Aber was, bei welchen Göttern auch immer, tat ein Arl hier?!
Sehr interessant, bei welchen Göttern auch immer. Sie ist also nicht gläubig.
Zitat :
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch der anscheinende Bauer wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.
Hat sie isch eigentlich irgendwie in Deckung begeben? Oder verlässt sie sich auf weißen Wolf und ... wahrscheinlich weiße Kleidung?
Zitat :
Was konnte ein Arl anderes von einem Menschen wollen, als ihn zu fressen?
Huaaa, top! Very Happy
Zitat :
Mit einer Mischung aus Unruhe und Wut trieb ich Skalvia an.
Arle, unser aller Vorfahren, Sagen erzählten von Fähigkeiten mit einem einzelnen Gedanken über Tod und Leben entscheiden zu können, doch der Hohe Rat bannte ihre Macht.
Sehr interessant, grüngraue Vorfahren
Zitat :
Sie lebten im dunklen Land, zusammen mit Orks und anderen wilden Kreaturen, ein Land, das niemand kannte oder besuchte. Und nur alle paar hundert Jahre mal kursierten Gerüchte über einen gesehenen Arl. Da waren plündernde Orks oder Trolle viel geläufiger.
Naja, alle paar Hundert Jahre, das würde sie nicht wissen oder. Weißt du von Dingen, die alle paar Jahrhunderte passieren?
Ich würde da Jahrzehnte draus machen, schließlich muss ja auch nicht jedes Gerücht stimmen. Und alle Paar Jahrzehnte ist immer noch extrem selten. Oder vielleicht ienmal in 10 Jahren oder so ...
Zitat :
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von Todeskälte. Aus ihrer Nase stiegen rhythmisch zarte Nebelschwaden, die jedoch vergingen, ehe sie ihren Tanz vollführen konnten.
Wieder Kamera. Sie jagt? ! Einen Arl. Da wird sie kaum an zarte Nebelschwaden denken, da hast du wieder die Verfilmung vor Augen. Dafür eignet sich aber der Ich Erzähler am Allerwenigsten.
Zitat :
Kurze Blicke in den Himmel, wo er zwischen dichtem Nadelwerk hervor lugte, kündigten vom baldigen Abend.
Abend, gemütlich und im Winter auch nciht ganz richtig, ist ja erst Nachmittags ... Eher vom Sonnenuntergang. Und dann?
Zitat :
›Zeit sich einen Unterschlupf zu suchen.‹
Aber vorher musste ich das Mädchen retten. Arle hatten hier nichts zu suchen, also auch nichts zu fressen. Sollte er verschwinden, woher er gekommen war.
cheers Ein ! fänd ich hier ganz gut.
Zitat :
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her und erreichte die Biegung.
hin und her, oder zwischen den Stämmen durch.
Zitat :
Eine gefühlte Sekunde später drang ein schriller Schrei an meine Ohren.

Eine gefühlte Sekunde? Willst du damit sagen, es ging zu schnell? Schneller als eine richtige Sekunde? Eine gefühlte Ewigkeit, ja, aber keine Sekunde. Und gibt es Uhren, die im Sekundenbereich messen? Sonst kennt sie Sekunde nicht, eher Augenblick o.ä.
Zitat :
Weiteres lauthalses Gezeter folgte unmittelbar.
Hmm, ein Schriller Schrei ist kein Gezeter ... deshalb kein weiteres. Lauthalses Gezeter folgte.
Zitat :
So verweht im Wind, so meinte ich dennoch Worte erkennen zu können, aber die Sprache (war) mir gänzlich unbekannt.
Zitat :
Ich trieb die Wölfin an, noch schneller, weit waren sie nicht.
Wenn meine Wölfin, oder doch eher ihr Name.

Zitat :
Schnee stob (auf). Und plötzlich sah ich sie. Ein Stück entfernt mitten zwischen Fichtenstämmen. Der Arl kniete mit einem Bein auf dem Rücken des Mädchens, das bäuchlings im Pulverweiß lag, der Rucksack außer Reichweite. Mit seinen Händen zerriss er gerade trotz ihres Widerstandes anscheinend mühelos den kurzen Mantel, biss in die freigelegte Haut.
Wuah, er frisst sie!!!
Zitat :
Ich zögerte keine Sekunde. Hob den Bogen und schoss. Der Warnpfeil passierte seine Stirn und den Kopf des Mädchens um wenige Fingerbreit, als der nächste bereits den Weg zur Sehne fand.
Das Ding reißt dem Mädchen Fleisch raus und sie schießt einen Warn!pfeil? also da sollte er schon nicht so eindeutig bei der Sache sein, für einen Warnschuss. Und wenn die nur Fressen, wieso erschießt sie ihn nicht?
Und zu schreiben, dass sie keine Sekunde zögert verzögert das alles aber. Ich würde sie einfach schießen lasen.
Zitat :
Der Arl warf sich hinter das Mädchen und wollte sie als Schild über sich ziehen, doch sie wehrte sich genug, dass Skalvia aus vollem Lauf über sie setzen und auf der Brust des Mannes landen konnte.
Ich schwang mein rechtes Bein über ihren Rücken und saß ab.
Coool! Very Happy
Zitat :
»Was, bei der Todeskälte, hast du hier zu suchen, Arl?«, fuhr ich ihn an. Aus dem Augenwinkel erfasste ich den Blondschopf. Sie griff ihren Rucksack und –
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.
Verdammt!
»Welche Sprache spricht sie?«
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
»Bastard!«
Ist es nicht gut, dass sie wegrennt? Einholen kann sie sie später immer noch. Ist nur die Frage, wie sie denn diesem Menschenfresser entkommen will ...
Zitat :
»Ich bin Urvater deiner Rasse, Bastard.« Er sah mich grimmig an. »Und jetzt nimm deinen Hund von meiner Brust ansonsten gibt’s heute Festessen.«
Sie sollte uahc beeindruckende Zähne haben, knurrt sie ihn nicht an und fletscht die Zähne?
Zitat :
Ich zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«
Er holte Luft zu einer Erwiderung, doch ich war schneller.
»Du wirst jetzt aufstehen und dich dahin verziehen, woher du gekommen bist und das Mädchen in Ruhe lassen, verstanden?«
»Du bist keine Wache, niemand wüsste, wenn du verschwinden würdest.« Er hielt einen Augenblick inne. »Warum interessiert dich ihr Leben? Kümmer dich besser um deines.«
Interessant, ich schnuppere eine ... Liebesgeschichte?
Zitat :
Ehe ich darauf etwas antworten konnte, hatte er plötzlich Skalvia von sich geworfen, war aufgestanden und legte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle. Smaragdgrüne Augen durchbohrten die meinen, sein Illusionsschild von Bauer war fort.
Illusioneschild von Bauer, klingt als hätte er es aus dem Bauer Katalog. Die Illusion des bauern gab er auf oder so ähnlich.
Zitat :
»Unsere magischen Kräfte mögen gebannt sein, aber unterschätze unsere Stärke nicht.«
Genauso schnell wie er mich ergriffen hatte, ließ er von mir ab und brachte wenige Schritte Abstand zwischen uns und entging damit um Haaresbreite Skalvias Zähnen.
Spöttisch blickte er auf uns herab. Doch ich übersah den leisen Zweifel nicht.
Die Wölfin müsste schneller sein. Ich würde ihn erst wegspringen lassen und dann seinen Satz sagen lassen.
Zitat :
»Fürchte, wir sollten besser verhandeln.« Seine Augen musterten mich. »Es sei denn, dir liegt daran mit deinem Leben und dem des Wolfes zu spielen.«
Wütend stierte ich ihn an. Aber in seinen Worten lag wahres. Die Seiten waren recht ausgeglichen. Risiko für beide.
Warum verteidigte er seine Mahlzeit so sehr? Gab es nicht genügend anderes Getier?
Warum hat sie ihn nciht erschossen? Warum fragt sie nicht genau das?
Zitat :
Da ich nicht sofort antwortete, setzte er fort. »Was bringt dich dazu, den Kopf für jemanden hinzuhalten, den du nicht kennst? Es mag ja sehr ehrenhaft sein, aber nicht gerade klug.«
Nochmal, nicht klug war den erstne Schuss zu verschwenden. Sie könnte ja nicht getroffen haben, weil sie fürchtete das Mädchen zu treffen, oder er sich einfach schnell ur Seite geworfen hat, aber einen Warnschuss, für einen Menschenfresser?
Zitat :
»Woher willst du wissen, dass ich sie nicht kenne?«
»Wenn du sie kennen würdest, wüsstest du, in welcher Sprache man mit ihr reden kann.«
›Verdammt.‹
Nette Plauderrei Very Happy
Zitat :
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann. Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang.« Er ließ sich nichts anmerken, doch ich vermutete, dass er von der Blutmaid bisher nicht gehört hatte. »Denke, für dich wäre es sicherer zurück in die dunklen Lande zu gehen.«
Genau, erzähle ihm ausführlich davon, auch davon, dass sie selber schon infiziert sein könnte, ihre Tante gerade gestorben ist, sie könnte schonmal husten Very Happy
Was macht die Wölfin, wie hält sie sie zurück. Was macht der Bogen?
Zitat :
»Trotzdem setzt du deinen Kopf für den eines anderen ein, was nur einen Tausch ergeben würde, in der Summe Überlebender nicht mehr.«
Ich musste verschmitzt lächeln. »Nun, ich versuche gerade um ein Leben zu verhandeln (Komma) ohne mein eigenes aufs Spiel zu setzen.«
Der Kerl hat gerade ein Loch in ien Mädchen gebissen ... zumindest sollte er als erster Lächeln und vielleicht wäre es besser ihn eben vor dem Biss zu stören ... Wenn es eine .. Liebesgeschichte werden soll.
Zitat :
Ohne es anscheinend wirklich zu wollen, glitt auch dem Arl ein erheitertes Lächeln über die Lippen.
»Ich kann das Mädchen nicht laufen lassen«, meinte er dann ernst.
Also war Fressen gar nicht die erste Priorität?
»Sie ist weitaus gefährlicher als sie aussieht.«
»Dafür sah sie mir gerade aber ziemlich hilflos aus«, bemerkte ich spitz, holte tief Luft. Unschlüssig, ob das eine gute Idee sei, traf ich eine Entscheidung. Ich spürte mein Herz schneller schlagen.
»Du lässt mir das Mädchen und ich bin dir einen Gefallen schuldig.«
Was anderes konnte ich bieten?
Der Arl starrte mich einen Augenblick sprachlos an. Setzte vermutlich gerade zu lauthalsem Lachen an, als ich den Dolch ohne Heft zog und ihm hinhielt.
»Ich gebe dir das hier als Pfand meines Versprechens.«
Er sah mich sehr ernst an. »Du weißt, was es heißt, einem Arl einen Gefallen zu versprechen?«
Dazu ist sie aber schnell bereit. sie hat den Wolf. Sie könnte zumindest daran denken, dass sie ihre Wölfin nciht verlieren will. Und er müsste Blut im Gesicht haben, vom Biss ...
Zitat :
Ich holte tief Luft, hoffte, meine Stimme würde nicht zu sehr zittern. »Ja.« Sah auf meine rechte Hand, die ruhig die Klinge fasste.
»Warum tust du das?«
Zeig ihn hier doch mal genauer. Wie sind seine augen, wie unterscheidet er sich von Menschen...
Zitat :
›Um herauszufinden, was dir so sehr an ihr liegt.‹ Ihre Sprache, Kleidung, dass er sie außerhalb des dunklen Landes jagte, äußerst merkwürdig, machte sie nur interessanter. Hoffentlich bluffte er nicht.
»Andersherum, was würdest du mir bieten, dich mit ihr ziehen zu lassen?«
Very Happy schön verflochten der Gedanke und ihre Gegenfrage! cheers
Zitat :
Seine grünen Augen funkelten mich an, wie Smaragde im Licht. ›Oh ja, Fangfrage, wie viel ist sie dir wert?‹
Er zögerte. »Einen Bogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Ich warf einen sehnsüchtigen Blick auf meinen, der noch immer in der linken Hand ruhte, den Pfeil aufgelegt, von einem Finger derselben Hand gehalten. Einfach, schlicht, kein besonders guter. Ein Arlbogen wäre schon echt etwas Schickes.
Es klingt als würde sie ernsthaft überlegen, den Tausch ienzugehen. Das ist mir bei echtem Leben und Tod etwas zuviel. Und er hat den Bogen nciht dabei. Versprechen kann er viel.
Zitat :
Ich blickte wieder auf. »Nun, gemessen daran, was dir ein Arlbogen bedeutet, denke ich, dass du mit dem Versprechen eines, sagen wir größeren Gefallen, ausreichend bedient sein solltest.«
Fäuste ballten sich, ich sah ihn tief einatmen, ausatmen.
»Sagen wir einen sehr großen Gefallen.«
Ich schluckte. Einen anderen Handel würde es bestimmt nicht mehr geben.
»Abgemacht.«
Eine Andeutug, was es damit auf sich hat? Was sagen die Legenden?
Zitat :
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam. »Wie heißt du?«
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam.
Passt Grammatisch nicht.
die mit Frucht verbunden war und mir doch lächerlich vorkam und wieso überhaupt lächerlich?
Zitat :
»Einfach nur Ænn.« Ich hielt eine Sekunde inne. »Oder Istarnya Yadrovan, je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfordern wirst.«
Wieder Sekunde
Zitat :
Sein dunkelbraunes langes Haar wehte im Wind. Ich kam nicht umhin, seine glatte Haut zu betrachten, in der erste Anzeichen von Falten zu sehen waren. Sein Teint war so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.
Grün und Braun. Er muss sich im Schnee ja blöd vorkommen. Gibt es auf der dunklen Seite Schnee?
Zitat :
Der Arl lächelte spöttisch, als er meinen Blick bemerkte und trat ein paar Schritte zurück. Er war schon inbegriffen seines Weges zu ziehen, als ich ihn noch einmal ansprach.
inbegriffen passt hier nicht. im Begriff seines Weges zu ziehen .. Aber ich würde noch was anderes, besser klingendes wählen.
Zitat :
»Wem habe ich das Versprechen gegeben?«
Ohne stehen zu bleiben, drehte er sich halb zu mir herum.
»Vior Xrachtan.« Seine einwandfreien Zähne lachten mir entgegen. »An deiner Stelle würde ich zusehen, sie vor Einbruch der Dunkelheit noch zu finden.«
›Klugscheißer.‹
Very Happy lol!
Zitat :
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Den Pfeil hat sie beim würgen nicht verloren? Sie könnte noch einen Satz zu ihrer wölfin sagen und sie auhc insgesamt mehr zurückhalten müssen, bei dem Gegner. ... Aber

Toller neuer Anfang! cheers cheers cheers
Reitwölfe, Hanna immer noch cool, wie man sie kennt. Toller geheimnisvoller Arl! Mehr !!!!!!!!!

Und Liebe Grüße

Linda
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Krayt

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   05.01.14 23:23


Kleine Ergänzung:

Xhex schrieb:

Krayt schrieb:
Schnee knackte unter jedem meiner Schritte, die mich näher an den Lichtungsrand trugen. Hohe Fichten und Tannen drängten sich, die grünen Zweige schwer beladen, neigten sich gen Boden. Die Wipfel wogten stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?


Wirklich "wogten"? Nicht "wogen?" scratch
Ansonsten toll das Setting aufgezeigt, sehe es förmlich vor mir.


wogen stimmt... schade, mochte wogten Very Happy, aber passt ja auch^^
Danke =)


Hab noch mal eben im Duden nachgeschlagen, also richtig wäre wohl wiegten. Wogen wäre grammatikalisch richtig, bezieht sich aber auf das Gewicht, und die Wipfel sollen sich ja aber hier im Wind wiegen Very Happy
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Krayt

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BeitragThema: Re: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   05.01.14 23:14


Hey Steffi =)

Xhex schrieb:
schön, dass du es trotz Praktikums-, Weihnachts- und Neujahrsstress geschafft hast, den neuen Beginn zu schreiben und und musste mich natürlich SOFORT draufstürzen.
Huiii Embarassed 
Ja, trotz des ganzen Stresses, um Neujahr rum ist wenigstens ein kleines Luftloch Very Happy Und es hat mich auch verdammt inne Finger gejuckt Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Der Tod wählte nicht, er fand.
Was für ein Hammer Einstieg in die Geschichte. Gefällt mir noch besser als bei der alten Version! So kurz, so stark, so klasse!
Danke!  cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Machte keinen Unterschied zwischen Menschenwesen und Tier, reich oder arm, Mann oder Frau, faul oder intelligent.
Und es geht ebenso so stark weiter. Besonders gefällt mir hier bei der Auzählung das grün markierte Ende.
Kleine Anmerkung, die aber wirklich reine Geschmackssache ist: Ich würde den Satz mit " Er machte keinen Unterschied..." beginnen. Einfach wegen dem Klang. Aber entscheide du, welcher Tonfall deiner Meinung nach besser passt.
Danke =)
Für den Satz selbst würde es ganz gut passen, nur in Kombination mit dem vorhergehenden, würde ich es so stehen lassen, da direkt davor ein "..er fand." steht Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Diesen Winter waren alle dran.
›Zu viele.‹
Klingt in der Kombi wirklich gut, allerdings ist es auch ein wenig dobbeltgemobbelt. Denn wenn wirklich alle! dran sind, ist es klar, dass es zu viele sind.
Musst du mal schauen, wie da die Reaktionen und Meinungen der anderen leser sind.
Hatte ursprünglich: "Zu viele diesen Winter." als Gedanken, davor nichts. Fand nur, irgendwie musste noch ein Satz nach dem kommen, dass der Tod egal wen mit sich nimmt^^
Aber wenn's trotz Doppelmoppel gut klingt, ist doch prima Smile

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Die Blutmaid ging um.
Auch wieder klasse! Ich liebe so etwas ja total. Kurze Sätze, die bam, einen vor den Latz gekannlt werden - und Blutmaid ist wirklich eine tolle Bezeichnung, die du da gewählt hast.
Hihi, danke  cheers 
Kam mir auf einer Busfahrt auf dem Weg in ein Shoppingcenter, lach Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
In Kohoran, am fernen Flussdelta, Umschlagspunkt so vieler Händler, begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.
Den Satz musste ich zweimal lesen, weil ich überlegt habe, worauf sich das in Kommata gestellte "begonnen" bezieht.
Die Irritation kommt aber nicht durch den satzbau - der ist okay, sondern es liegt an den Kommata. Ich würde bei "Umschlagspunkt so vieler Händler" eher Pausenstriche als Kommata verwenden, dann kommt es auch nicht zu der Verwirrung, was worauf bezogen ist. Also:
In Kohoran, am fernen Flussdelta - Umschlagspunkt so vieler Händler - begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.
Stimmt, wird geändert

Xhex schrieb:

Krayt schrieb:
Viele sagten, sie läge im Blut, das Erkrankte aus allen Löchern von sich gaben, doch der Gegner wandelte verborgen in von Wind getragenem Atem, lange, noch bevor auch nur der erste Schwächeanfall sich eines Jemanden bemächtigte.
Wer ist mit "sie" gemeint? Die Blutmaid? Müsste ja eigentlich und ich denke, aus dem Grund hast du es auch vermieden sie zu benennen, da dann ja direkt darauf das Wort Blut folgt. Aber das verwirrt mich gerade ein wenig. Bei der Blutmaid hatte ich natürlich irgendeine Art von Wesen vor Augen. Aber wie kann ein Wesen - selbst wenn es sich um eine Geisterform handeln sollte - im Blut befinden?
Nach "gaben" würde ich wegen der Verständlichkeit des ansonsten doch sehr schwer (wenn auch klasse) formulierten satzes einen Punkt setzen.
Und der Satz erinnert mich gerade ein wenig an meine Seuche Kapitel 1 von Duncan. Ich mag sowas total und damit haste mich auf jeden Fall an der Angel. Twisted Evil
Stimmt auch, wird geändert
Die Blutmaid ist eine Krankheit und wird über die Luft übertragen, das ist hier alles, geb ich zu, sehr verborgen beschrieben Very Happy ("in von Wind getragenem Atem")

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mein Blick fing eine Schneeflocke, groß wie ein Auge. Sie tobte, tanzte nicht, wirbelte durch die Luft, wurde gegen grob behauenen Stein gepeitscht und erhöhte unsichtbar die sich darauf anlagernde Schicht.
Sehr schön bildhaft geschrieben.
Danke! =)

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Tod bedeutete neues Leben, lernte ein jeder von Kindesbeinen an. Aber ich sah das Leben nicht. Niemand konnte diejenigen ersetzen, die man verlor, auch wenn ich nicht bezweifelte, dass ausreichend Zeit neue Wege eröffnete und es erlaubte(Komma einfügen?) über alte mit weniger Trauer zu blicken. Sie blieben verloren, und niemand konnte sie zurückholen. Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.
Was für eine starke Szene. Düster, traurig, einfach schön.
Bei dem Komma bin ich mir nicht ganz sicher, meine aber, dass da eines rein gehört. Aber wie gesagt: Ohne Gewähr.
Embarassed Danke!!
Haha, mit dem Komma war ich mir da auch unsicher Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Eine Träne rollte über den Hang meiner Wange, hinterließ eine Spur von Kälte und dem Wunsch nach vier Wänden mit behaglich warmen Feuer darin. Flammen, die heiter tanzten, Holz, das knackte, und glühende Zapfen, die den Raum mit Fichtenduft fluteten.
Wunderschön der gegensatz. Die Träne, die Kälte und im Gegensatz dazu das feuer, die tanzenden Flammen, das Knacken des Holzes.
 cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mein Blick fiel auf den Kamin, der stolz und unbekümmert in den grau verhangenen Himmel ragte, Wind und Sturm trotzte, mit dem Luftzug heulte. Ob er auch das Prasseln vermisste? Statt warm, frostig wie Eis, von Schnee behangen. Gedenkstein der einstigen Hütte, aber auch er würde mit der Zeit vergehen. Nur die Blutmaid brauchte er nicht zu fürchten.
Ebenfalls wieder sehr schön bildhaft formuliert. Das mag ich bei deinen Texten ja total.
Oh, danke  Embarassed 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich ergriff den mir wohlbekannten Dolch, dessen Heft dem Feuer zum Opfer gefallen sein musste und steckte ihn mir in den Gürtel.
das "mir wohlbekannten" klingt mir ein klein wenig zu erklärend. warum nicht schlicht: Ich ergriff den wohl vertrauten Dolch, dessen ...
Dadurch ist jedem Leser klar, dass sie den Dolch kennt und sie ihn nicht zufällig geraade gefunden hat.
Stimmt, wird geändert.
In Bezug auf weiter unten, überleg grad, ob ich hier nicht noch etwas einfüge, das erklärt, dass ihr der Dolch trotz der Verbindung zu ihrer verstorbenen Tante nicht allzu viel bedeutet. Und oder, dass sein Wert nicht wirklich überragend ist. Ein einfacher Dolch halt, kein besonderer.

Xhex schrieb:

Krayt schrieb:
Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Dieses "Die Blutmaid – verzeih mir Ænn " ist auch schon wieder richtig gut. Erzeugt durch dieses "verzeih mir" natürlich sofort Neugier und Spannung.
*smile*

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Wie konnte ich ihr nicht verzeihen, geschah es doch zu meinem Schutz.
Und bam .. die Neugier wird gleich weiter angeheizt und ich frage mich natürlich WAS genau geschehen ist. sehr gut!
Hihi, danke Smile

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mit steifen Fingern wischte ich ein letztes Mal den Schnee von der Inschrift des unförmigen Steins, doch in den Furchen der wohl sehr hektisch geschlagenen Runen blieb er hängen.
Yeah! es gibt Runen! cheers Ich bin schon gespannt, wie deine funktionieren und natürlich um ihrer Bedeutung.
 Embarassed  Geb zu, da hab ich mir noch nicht allzu viele Gedanken zu gemacht Very Happy Es war eher, wie kann ich eine Botschaft überbringen, die das Feuer überlebt? Aber ich überleg schon länger, was man noch als gute Bezeichnung statt Keilschrift verwenden könnte o.ö

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
›Danke für die Zeit, die du mir geschenkt hast.‹
Ein schöner Gedanke.
 cheers 
Wollt mal etwas anderes als: Ruhe in Frieden Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich erhob mich und stapfte durch die ehemalige Tür, an dessen Existenz nur mehr ein nicht ganz kniehoher verkohlter Balken erinnerte. So viel Geborgenheit mit dem Ort verbunden, so viel nun verloren.
Es müsste eigentlich"derren" heißen. Die Tür, derren Existenz ... oder?
Aber ich finde hier die Wortwahl von Tür sowieso nicht so besonders glücklich, denn entweder ist in dem Türrahmen noch eine Tür, dann passt das ehemalig aber nicht, denn sie ist ja noch vorhanden, wenn auch nicht mehr wirklich als solche erkennbar. Oder es ist gar keine Tür, also gar nichts mehr vorhanden, dann ist es nicht die ehemalige Tür, sondern der Türrahmen /Türbogen, durch den sie geht.
oder wolltest du mit dem erwähnten kniehohen verkohltem Balken zum Ausdruck bringen, dass das der untere teil der Tür ist, dann würde ich es aber auch umformulieren, denn dann ist die Tür ja eigentlich schon noch vorhanden - wenn halt auch nur noch zum Teil.Vielleicht dann aucn anstatt "stapfte" "stieg" schreiben, dann wird es ebenfalls klarer. Also:
Ich erhob mich und stieg über den kniehohen verkohlten Balken der nun noch in Teilen vorhandenen Tür (oder so in der Art)
Ääääh, ja =D
Du hast ja vollkommen Recht Very Happy
Wird geändert in "durch den ehemaligen Türrahmen, an dessen Existenz..." hier passt dann auch wieder dessen, weil der Türrahmen, nicht die Tür ;D Oder? o.ö

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Schnee knackte unter jedem meiner Schritte, die mich näher an den Lichtungsrand trugen. Hohe Fichten und Tannen drängten sich, die grünen Zweige schwer beladen, neigten sich gen Boden. Die Wipfel wogten stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Wirklich "wogten"? Nicht "wogen?" scratch
Ansonsten toll das Setting aufgezeigt, sehe es förmlich vor mir.
wogen stimmt... schade, mochte wogten Very Happy, aber passt ja auch^^
Danke =)

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Kurz vor Erreichen der Stämme drehte ich mich ein letztes Mal um, ließ meinen Blick über die weiße Fläche schweifen. Plötzlich schien mir die Welt so weit, so groß, so unendlich. Man selbst schrumpfte zu einem Staubkorn, das nicht den Hauch einer Bedeutung wog. Die Welt, so voll, so leer war sie auch. Und auf einmal war ich allein.
dann muss die weiße Fläche aber schon ziemlich groß sein, damit sie dieses Gefühl verspürt, besonders in Hinblick auf den Vergleich mit einem Staubkorn.
Mir kam es jetzt beim Lesen gar nicht so vor, als habe sie so einen weiten Weg zurückgelegt bis sie den Lichtungsrand erreicht hat. Und auch Lichtung selbst ist etwas, dass für meinen Geschmack nicht auf eine große Weite hindeutet. Ganz im Gegenteil Natürlich gibt es auch große und sehr große Lichtungen. Aber so groß, dass sie sich allein und klein wie ein Sandkorn vorkommt? Ich gestehe, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.
Ich habe in einem der späteren Kapitel der Hunters ja auch eine Stelle, wo es um eine Lichtung geht (lach ... wie zwei habens echt mit der Ähnlichkeit). Auf der befindet sich ein Busch, der größer udn größer erscheint, je weiter sich Michael hindurchkämpft. Aber da kommt ganz klar das Mystische, das Seltsame daran zur Sprache.
Wenn du diesen Effekt hier auch erzeugen möchtest, würde ich etwas entsprechendes einbauen, damit der Leser es nachvollziehen kann.
Uff... nee, dann muss ich das anders schreiben.
Das ist eine eher sehr bescheidene Lichtung, sie hat halt gerade nur das Gefühl, sieht über die Lichtung hinaus die ganze Weite des Waldes, der folgenden Felder, Täler, Berge etc .... hm, vielleicht könnt ich's sogar so schreiben Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
›Du hast noch Skalvia.‹
Okay, hier will ich dann natürlich sofort wissen, wer oder was Skalvia ist? Der Dolch? Bin gespannt.
Hihi Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mit zwei kurzen Schritten entfloh ich der von Flocken und kräftigen Böen erfüllten Luft in den Schutz der Bäume. Ein bisschen Klopfen und Schütteln und zumindest der größte Teil der weißen Pracht fiel zu Boden. Doch wohin nun?
Sehr schön bildhaft dargestellt und das verbunden mit der Frage nach dem Wohin. Gefällt mir.
 cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich entrang meiner Kehle einen Laut zwischen Geheul und Pfeifen, den der Wind aufschnappte und mit sich trug. Skalvia würde ihn schon hören.
Lach ... also um den Dolch handelt es sich wie von mir zuerst vermutet bei Skalvia schon mal nicht. Den ruf hast du schön geschildert, ohne dass er erklärend wirkt.
Lach... die einzige Aufgabe des Dolches ist, den Handel später zu bekräftigen, das er bindlich ist. Und noch ein bisschen mehr... aber das kommt viel viel später Very Happy
Danke =)

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mit geübtem Griff nahm ich meinen Bogen vom Rücken und spannte ihn, zupfte einmal an der Sehne. Ein vertrautes Summen erklang. Wer wusste schon, auf wen man in der Wildnis alles treffen konnte? Wenn die Blutmaid meine Tante erwischt hatte, abseits von Dorf und Stadt, wo konnte man dann überhaupt noch sicher sein? Vielleicht konnte ich nördlich ziehen, ins Gebirge.
Das mit dem Bogen gefällt mir und schafft auch Atmosphäre. Allerdings frage ich mich hier wieder, wer oder in welcher Form deine Blutmaid existiert. Ist es eine Art seuche/ Virus? was hilft ihr dann der Bogen? Ist es eine real existierende Gestalt, wie kann sie sich dann im Blut befinden?
Der Bogen eher gegen eventuell wilde Tiere, erkrankte Menschen/Wesen o.ä. Sie will ihn quasi nur schussbereit haben, damit sie nicht erst noch die Sehne aufspannen müsste, sollte sie ihn plötzlich brauchen. Auf der anderen Seite, klar, eigentlich müsste er ohnehin schon gespannt sein, weil sie bei der Hütte quasi nur angekommen ist und schon einen längeren Weg durch Wald hinter sich hat.
Mal schauen Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Es dauerte nicht lange, da tauchte die weiße Wölfin, zwischen den Bäumen auf.
Ah, bei Skalvia handelt es sich also um eine Wölfin. da wirs sich Linda ja freuen. Twisted Evil
Hihi =D
Werden generell noch ein paar kommen Very Happy
Ich mag Wölfe auch total gerne und hab mich über jedes Buch geärgert, dessen Titel irgendwas mit Wolf hieß, aber eigentlich gar keine Wölfe vorkamen -.-
-> selber schreiben Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Größer als jedes Zwergpferd, doch gedrungener als die üblichen Reitpferde, und wesentlich geschickter in unwegsamen Gelände.
Sehr gut gelöst, dass mit der Größe. So weiß wirklich jeder, wie groß deine Wölfe sind.
Juhu, danke =)

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich ließ sie herankommen und fuhr mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, als sie aufsah und ihren Blick auf die Lichtung richtete. Ein Winseln.
Hier hätte ich mir noch etwas mehr Sicht auf die Wölfin, auf ihr Aussehen gewünscht. Da geht noch mehr!
Stimmt Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mit einem Griff schob ich den Bogen gespannt auf den Rücken und wollte gerade aufsitzen, als Skaliva den Kopf reckte – ruckte.
Hmmm, dieses "reckte – ruckte" will mir nicht so wirklich gefallen. Recken hat für mich etwas langsames, etwas, gediegenes. Rucken hingegen geschieht schnell, unverhofft. Beides zugleich, finde ich, klappt nicht.
Ich überleg mir was ...

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich sah die Nase erzittern.
Schön aufgezeigt, ich sehe das Zittern förmlich.
Danke Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Hektisch packte ich wieder den Bogen, schwang mich auf ihren Rücken und trieb sie an. Nichts lag mir ferner(Komma einfügen) als der Wunsch einer Begegnung mit der Blutmaid.
Schnee stob auf, wirbelte hinter uns und hing wenige Sekunden über den Spuren in der Luft, wie Staub, ehe er von einer Böe mitgenommen wurde. Skalvia pflügte durch das Weiß, so leichtfüßig, als wäre es nahezu nicht existent. Doch bereits nach wenigen Metern hielt sie plötzlich an, änderte abrupt die Richtung. Kurz darauf noch einmal.
Der ganze Teil ist im Prinzip richtig toll geschrieben. Allerdings frage ich mich, wie sie bei dem Tempo - von dem ich nun gerade mal ausgehe - mitbekommt, wie hinter ihr der Schnee wie Staub wirbelt und dann von eienr Böe mitgenommen wird. dreht sie sich während des Rittes um? Und wenn ja, dann doch wohl eher, weil sie schaut, ob sie verfolgt werden und da liegt ihr Augenmerk sicher nicht auf dem Schnee, oder?
Argh, das stimmt Very Happy
Werd's vermutlich umändern in etwas wie aufgewirbelter Schnee, der ihr entgegen schlägt, und vielleicht denkt sie an eine Schneestaubwolke hinter sich .. oder so
Umgucken tut sie sich nicht^^

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
›Mehrere?‹
Verstehe ich nicht, worauf das bezogen ist. Die Richtungswechsel?
In gewisser Hinsicht ja.
Aenn weiß, dass jemand nicht allzu fern sein kann, weil es die Wölfin gewittert hat. Dadurch, dass die Luft so heftig in Bewegung ist, wird es denk ich auch für Tiere schwerer, die "korrekte" Richtung der Herkunft auszumachen. Dazu kommt, es sind nun mal halt zwei "Duftquellen" Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Der heftige Wind mochte irritierend sein, aber doch nicht so heftig?
Ich denke, ja, du meinst den Gedanken wirklich auf die ständigen Wechsel bezogen. da finde ich aber den gedanken Mehrere? nicht so wirklich passend, denn es könnten auch mehrere Personen, mehrere, ja Blutmaids gemeint sein.
Warum nicht ein schlichts "Was ist" oder etwas in der Art? Dann ist es deutlicher?
Aber die Personen sind ja gemeint^^

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich lenkte Skalvia einen seichten Hang hinauf und blickte zurück. Bis auf die deutliche Spur der Wölfin –
Naja, die Wolfsspur (hallo Lindaaaaaaa "Wink") ist ja durchgängig vorhanden, also kann sie nicht wirklich zurück bis zur Wolfsspur schauen, sondern bis dahin, wo sie sich verläuft, sie die Spur nicht mehr erkennen kann.
Hmm... vielleicht änder ich es einfach zu einem umgucken. Es war auch eher ein Satzanfang für "Bis auf die deutliche Spur der Wölfin, war nichts zu sehen" Aber dann sieht sie ja eben doch etwas Very Happy

Xhex schrieb:

Krayt schrieb:
Eine Bewegung im Augenwinkel.
Schön. Und an der passenden Stelle. Schafft Spannung.
 cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich fuhr herum und zog rasch einen Pfeil aus dem Köcher, legte ihn auf die Sehne.
schön aufgezeigt. Habe ich gerade irgendwie voll das Bild von Hunger Games vor Augen - auch wenn dort ohne Schnee. Very Happy
Kann ich ja nichts für, wenn vermutlich meine Idee von Aenn/Hanna mit dem Bogen älter ist als die von Hunger Games, aber Hunger Games meint, eher über die Leinwand laufen zu müssen, noch ehe ich meinen roten Faden fertig habe Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
In guter Entfernung, tief im Wald, machte ich eine Person mit langem blondem Haar aus. Ein junges Mädchen vermutlich, etwa meines Alters, strauchelte zwischen den Stämmen und kämpfte sich durch den Schnee. Hätte sie sich nicht dauernd nach hinten umgesehen –
Mei, sie muss aber extrem gute Augen haben, wenn sie auf eine größere Entfernung tief im Wald nicht nur erkennen kann, dass das Mädchen blonde Haare hat, sondern auch, dass sie in etwa demselben Alter ist. Schön unheimlich, dass sie das Mädchen trotz dem häufigen umsehen jetzt das erste Mal sieht.
 scratch Sie hat sich ja nicht umgesehen, das Mädchen sieht sich ständig um.
Gute Entfernung ist vielleicht auch ein bisschen übertrieben. Sooo ultra Augen sollte sie nun auch wieder nicht haben Very Happy Bessere als Menschen, gerade, wenn es ein bisschen düsterer wird, kein Problem, aber Adleraugen, hmnja, weiß nicht Very Happy
Vielleicht "einiger Entfernung"? Oder "nicht allzu weit"? "NIcht allzu fern"?

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Unschlüssig biss ich meine Zähne aufeinander. Blutmaidkranke wurden nicht verfolgt, also war sie harmlos. Wenn sie nun aber von einem verfolgt wurde?
Wieso werden Blutmaidkranke nicht verfolgt? ich gestehe, ich frage mich immer mehr, wer oder was deine Blutmaid ist und wie sie "funktioniert". Das ist jetzt nicht als Kritik gedacht, sondern finde ich gut. Man Rätselt, das erzeugt Spannung. Ich vertraue darauf, dass ich die Blutmaid und alles, was mit ihr zusammenhängt im weiteren Verlauf zu verstehen lerne.
Untergehen wird sie garantiert nicht, womöglich zwischendurch, aber es gibt da halt ihre Spur der Leere... und in diese Leere sind ein paar geraten, die die Geschichte durch ihren Tod doch sehr beeinflussen werden Very Happy
Falls es bisher nicht klar sein sollte: Bei einer Übertragung über die Atemluft.. da würde ich freiwillig niemandem zu nahe kommen, der an der Blutmaid erkrankt ist Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich überprüfte den Sitz der Nocke, hielt den Bogen gesenkt, doch bereit, und wartete, ließ meine Augen gebannt dem Mädchen folgen, das stur seinen Weg rannte. Sie musste aus etwaiger Richtung der abgebrannten Hütte meiner Tante gekommen sein. Ihre Kleidung fiel mir auf. Eine Hose von intensivem Blau, wie ich es nur von gut betuchten Frauen kannte, doch die trugen Gewänder. Eine Art Mantel, wie manch feiner Händler es als den neuesten Stil schimpfte, aber viel kürzer. Bei den Schuhen war ich mir unsicher, so selten sie aus dem Schnee guckten, aber es waren definitiv keine Stiefel und somit für dieses Wetter völlig ungeeignet. Über den Rücken trug sie etwas, das man vielleicht als Rucksack bezeichnen konnte, aber so einen hatte ich noch nie gesehen.
Hmmm, die Situation, in der sie sich befindet, ist meiner Meinung nach zu kritisch, zu gefährlich, als dass sie sich hier wirklich die Zeit nehmen könnte/würde in "aller" Ruhe und Ausführlichkeit die Kleidung zu betrachten (und die Stoffart auf die Entfernung zu erkennen). Würde ich ganz persönlich kürzen, eben der Situation etwas mehr anpassen.
Und würde sie sich wirklich in dieser Situation wirklich Gedanken zur Kleidung machen? Später beim Arl lässt du sie tiefer sehen als die äußere Hülle blicken lässt. Warum macht sie das nicht auch bei dem Mädchen? Wäre es bei der Artenvielfalt, die in deienr Welt herrscht, es nicht logischer, dass sie das Wesen des Mädchens zu ergründen versucht?
Hmmm.... das mit dem Stoff ist vielleicht falsch rübergekommen, er hat nur die Farbe, wie sie es von teuren Gewändern kennt, der Stoff, aber das sieht sie eben nicht, ist ein anderer.
Vielleicht muss ich hier das auch noch ein wenig anders schreiben. Das Mädchen läuft für sie quasi am Horizont entlang, also quer zu Aenn. Damit hat sie einen Augenblick Zeit. Und die Beschreibung ist leider wichtig für die spätere Verhandlung. Würde sie ihr hier nicht so auffallen, an ihrer Stelle würde ich vermutlich abhauen Very Happy
Grundsätzlich ist die Idee mit dem Ergründen nicht schlecht, finde sie an der Stelle mit dem Arl allerdings passender, vielleicht lasse ich ihn noch ein wenig mehr auffallen, als einen sehr flinken Bauern, weshalb sie dann mal "nachguckt"^^

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Meine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mir eine zweite Gestalt auffiel, die sich ihren Weg bahnte, doch um einiges leichtfüßiger als das Mädchen.
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen(Komma einfügen) um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld, doch der Mann würde sie ohne jeden Zweifel bald eingeholt haben.
Ich weiß, dass du hier die Wiederholung von "Mädchen" vermeiden wolltest, und aus diesem grund "Sie geschrieben hast. aber da die du zweite Person zuvor als "Gestalt" bezeichnet hast, ist man im ersten Moment nun verwirrt, wer der Beiden denn nun en Vorsprung hat, denn daas Sie könnte durchaus auch auf die Gestalt bezogen sein. Dass es sich bei der zweiten Gestalt um einen Man handelt, erfährt der Leser ja hier erst später im Satz. Wenn du nun aber schreiben würdest:
;eine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mir eine zweite Gestalt - ein Mann - auffiel...
Dann ist beim nächsten Satz ganz klar für den Leser zu erkennen, wen du mit "Sie" meinst.
Das stimmt wohl Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Aufmerksam beobachtete ich ihn. Er sah aus wie ein einfacher Bauer, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete.
Wieso? Auch ein Bauer kann doch gewandt und schnell sein. das eine schließt doch das andere nicht aus.
Joaa... sehr gewandt... wie zwei drei Absätze vorher schon, vermutlich lasse ich mir hier noch etwas kräftigeres einfallen Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich senkte kurz die Augen und blickte ihn daraufhin erneut an, versuchte tiefer zu sehen, als seine äußere Hülle blicken ließ.
das "daraufhin" würde ich streichen oder durch ein "dann" ersetzen.
Aber ehrlich gesagt, gefällt mir dieses doppelte "blicken" innerhalb des Satzes nicht so wirklich. Vorschlag:
Ich senkte kurz die Augen, sah dann jedoch wieder auf, versuchte tiefer in sein Wesen zu dringen, als seine äußere Hülle blicken ließ.
Hmmm... ich überleg mir was. Das mit dem blicken stimmt, der Satzbau gefiel mir allerdings.... ich guck ma Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
›Also doch - ‹
Eine Illusion.
Sehr schön eingefädel, wie du das mit der Illusion hier ins Spiel gebracht hast, also in Verbindung mit dem zuvor sehen blicken als die äußere Hülle blicken ließ.
Danke!! Schadenfroh  

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Meine Finger spielten mit der Sehne.
Sehr schön wie nebenbei ihre Gemütsverfassung aufgezeigt.
cheers

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Seine Hautfarbe – Geschichten, Legenden, wie viel auch immer von ihnen wahr sein mochte, so stimmten sie doch in dem Punkt zumeist überein. Fahles Grüngrau, wenn meine Augen mich nicht täuschten. Aber was, bei welchen Göttern auch immer, tat ein Arl hier?!
Diese genaue Betrachtung der Hautfarbe hingegen macht in diesem Moment für mich wirklich Sinn. Das ist wirklich wichtig, um ihn einschätzen zu können. Und Arl - schön, dass es auch bei dir noch Wesen gibt, die man noch nicht kennt, und so ein ganz neues Wesen kennenlernen kann. Was bei dir der Arl, ist bei mir ja der Shadowshaper. Bin schon gespannt daruf, wie dein Arl so tickt.
Danke! =)
Muss sagen, ich persönlich finde es sehr schwer, neue Wesen, Tiere, Pflanzen o.ä. in Quasi-Erd-Welten einzubauen, ohne dass sie "wie aufgesetzt" wirken.

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch der anscheinende Bauer wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.
Den anscheinende Bauer finde ich an dieser Stelle nicht man wirklich so passend. Sie hat das Wesen als Arl erkannt, dann wird sie von ihm sicher nicht als der anscheinende Bauer denken.
Joar, gut möglich, ich überlegs mir Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Was konnte ein Arl anderes von einem Menschen wollen, als ihn zu fressen?
Shocked Okay, scheinen ja nette Gesellen zu sein, deine Arls. Shocked
Haha Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Mit einer Mischung aus Unruhe und Wut trieb ich Skalvia an.
Unruhe ist gut, wenn da ein Menschenfresser durch die Gegend rennt ... schmunzel.
xD
Naja, ok, was der Leser so jetzt nicht weiß, vielleicht sollte ich das noch ergänzen (?), Arle essen einfach generell rohes Fleisch. Ob nun Kaninchen oder Mensch, egal, aber Menschen gibt es im dunklen Land so gut wie nicht oder keine. Vielleicht sind sie ja Delikatessen? Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Arle, unser aller Vorfahren, Sagen erzählten von Fähigkeiten mit einem einzelnen Gedanken über Tod und Leben entscheiden zu können, doch der Hohe Rat bannte ihre Macht.
Shocked Okay, Menschenfresser als Vorahn aller Rassen, nicht schlecht Herr Specht ... schluck.
Lach ... der Hohe Rat scheint zur Zeit Hochkonjunktur zu haben. Den gibts bei meinen Hunters nämlich auch ... und bei Jules - glaube ich auch. Also Ratsmitglieder hat sie da bei Black Souls auch, aber gibts da auch den Begriff Hoher Rat? scratch
aber die Bezeichnung Hoher Rat kommt nun ja wirklich häufier in der Fantasyliteratur auf. Aus dem Grund habe ich das auch bei Hohem Rat gelassen. Der spielt bei mir eh nur eine Rabndbedeutung. Viel entscheidender ist da bei mir ja das Dreigestirn. Twisted Evil
Haha  Twisted Evil 
Oh man, da hab ich auch schon irre viel überlegt, aber n "vernünftiger" anderer Name wollte mir nicht so recht einfallen. An und für sich passt er als "Hoher Rat" auch ganz gut rein.
Dreigestirn ist aber auch n echt schicker Name für sowas! Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Sie lebten im dunklen Land, zusammen mit Orks und anderen wilden Kreaturen, ein Land, das niemand kannte oder besuchte. Und nur alle paar hundert Jahre mal kursierten Gerüchte über einen gesehenen Arl. Da waren plündernde Orks oder Trolle viel geläufiger.
Sehr schön aufgezeigt. Besonders das mit dem dunklen Land gefällt mir und ganz wie nebenbei dem Leser gezeigt, mit welchen Kreaturen er so im weiteren Verlauf deiner Geschichte noch rechnen kann.
Stimmt zwar, sind bisher aber nicht mal richtig geplant. Obwohl, in einer Szene könnte ich bisher echt n Orktrupp gebrauchen, weil mir kein anderer "Gegner" da so recht passt, ich aber einen brauche Very Happy
Danke Smile

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von Todeskälte. Aus ihrer Nase stiegen rhythmisch zarte Nebelschwaden, die jedoch vergingen, ehe sie ihren Tanz vollführen konnten.
Sehr schön. Besonders der Mittelsatz.
 cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Kurze Blicke in den Himmel, wo er zwischen dichtem Nadelwerk hervor lugte, kündigten vom baldigen Abend.
Ah okay. Ich habe mich ehrlich gesagt schon gefragt, welche Tageszeit eigentlich gerade ist. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit die Vorstellung, dass es Abend oder Nacht ist. Aber das ist ja nun geklärt. Very Happy
Jaa... das musste langsam mal fallen Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
›Zeit sich einen Unterschlupf zu suchen.‹
japp, bei einem durch die Gegend rennenden und menschfressenden Arl, würde ich das auch meinen. ws ist zwischenzeitlich aus dem Mädchen und dem Arl geworden? Beide so gar nicht mehr in ihrem Blick?

Krayt schrieb:
Aber vorher musste ich das Mädchen retten.
Meine Rede. Very Happy
Hehe Smile

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Arle hatten hier nichts zu suchen, also auch nichts zu fressen. Sollte er verschwinden, woher er gekommen war.
Lach ... sehr schön, besonders der grün markierte Teil.
Danke  cheers 
 
Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her und erreichte die Biegung. Eine gefühlte Sekunde später drang ein schriller Schrei an meine Ohren. Weiteres lauthalses Gezeter folgte unmittelbar. So verweht im Wind, so meinte ich dennoch Worte erkennen zu können, aber die Sprache mir gänzlich unbekannt.
Hmm ... "Eine gefühlte Sekunde" ist nun wirklich nicht viel um es als gefühlt zu bezeichnen. Würde das "gefühlt" streichen.
Die Doppelung von "so" gefällt mir hier auch nicht so wirklich - auch wenn du es wahrscheinlich bewusst als Stilmittel eingesetzt hast. Würde das zweite "so" weglassen.
Werde mir mit der Sekunde was überlegen.
Das "so" ... kann ich grad nicht mal mehr sagen, ob ich es bewusst so gesetzt habe. Aber ich denk auch hier nochmal drüber nach Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich trieb die Wölfin an, noch schneller, weit waren sie nicht. Schnee stob. Und plötzlich sah ich sie.
Sehr schön, gefällt mir.
Danke Smile

Xhex schrieb:

Krayt schrieb:
Ein Stück entfernt mitten zwischen Fichtenstämmen. Der Arl kniete mit einem Bein auf dem Rücken des Mädchens, das bäuchlings im Pulverweiß lag, der Rucksack außer Reichweite. Mit seinen Händen zerriss er gerade trotz ihres Widerstandes anscheinend mühelos den kurzen Mantel, biss in die freigelegte Haut.
Wenn der Arl auf ihrem Rücken liegt, ist es klar, dass sie bäuchlings liegt. Wink
Oh diese "gerade trotz-Kombi" gefällt mir gar nicht. Vielleicht das "gerade" streichen, das ist überflüssig, weil es klar ist, dass er das gerade tut.
Uff, gut, da war ich mir nicht ganz sicher. Na, dann kann ichs ja streichen und umschreiben Very Happy
Find, ohne gerade klingt es ein bisschen holprig, aber ich denk, da mach ich was Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich zögerte keine Sekunde. Hob den Bogen und schoss.
Aus den beiden Sätzen würde ich einen machen.
Jup, wird definitiv geändert, hatt genau das auch überlegt Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Der Warnpfeil passierte seine Stirn und den Kopf des Mädchens um wenige Fingerbreit, als der nächste bereits den Weg zur Sehne fand.
Schön aufgezeigt.
Danke =)

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Der Arl warf sich hinter das Mädchen und wollte sie als Schild über sich ziehen, doch sie wehrte sich genug, dass Skalvia aus vollem Lauf über sie setzen und auf der Brust des Mannes landen konnte.
na dein Arl macht mir ja Spaß ... lach. Sowas aber auch, nimmt der ds Mädel einfach als Schutzschild. Sitten herrschen bei dir ...
Lach ... ne, alles gut. Wirklich schön beschrieben.
Danke!  Schadenfroh 
Muss sagen, mir hat's am Ende der Szene schon fast weh getan, ihn nicht mehr eingeplant zu haben. Er kommt quasi fast nicht mehr vor .. vielleicht sollte ich das noch ändern Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
»Was, bei der Todeskälte, hast du hier zu suchen, Arl?«, fuhr ich ihn an. Aus dem Augenwinkel erfasste ich den Blondschopf. Sie griff ihren Rucksack und –
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.
Verdammt!
Lach ... dass mit der Todeskälte ist herrlich. Gerne mehr davon.
Und prima, wie du das jetzt mit der fremden Sprache auch ohne farbliche Markierung gelöst hast. Habe erst letztens ein Buch gelesen. In dem Gälisch gesprochen wurde. Da wurde das ganz genauso gelöst, wie du das hier bei dir getan hast.
Haha, danke Very Happy Was man aus der Not alles schaffen kann! Very Happy Ich persönlich bin da mit "Was zur Hölle" immer sehr schnell am Werk .. aber in der Welt gibt es keine Hölle ... und da Aenn nicht Hanna ist und den christlichen Glauben nicht kennt ... irgendetwas in der Art werd ich vielleicht noch einfügen, aber die Todeskälte, aus der Not geboren xD Aber wenn's dir gefällt, umso besser =)
Wie ich das hunderprozentig mit den Sprachen mach, weiß ich auch noch nicht, die beiden unterhalten sich ja auch auf gamuinisch .. aber, nun ja.. für die beiden ist die Sprache grad weniger wichtig Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
»Welche Sprache spricht sie?«
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
»Bastard!«
»Ich bin Urvater deiner Rasse, Bastard.« Er sah mich grimmig an. »Und jetzt nimm deinen Hund von meiner Brust ansonsten gibt’s heute Festessen.«
Ich zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«
Er holte Luft zu einer Erwiderung, doch ich war schneller.
»Du wirst jetzt aufstehen und dich dahin verziehen, woher du gekommen bist und das Mädchen in Ruhe lassen, verstanden?«
»Du bist keine Wache, niemand wüsste, wenn du verschwinden würdest.« Er hielt einen Augenblick inne. »Warum interessiert dich ihr Leben? Kümmer dich besser um deines.«
Ehe ich darauf etwas antworten konnte, hatte er plötzlich Skalvia von sich geworfen, war aufgestanden und legte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle. Smaragdgrüne Augen durchbohrten die meinen, sein Illusionsschild von Bauer war fort.
»Unsere magischen Kräfte mögen gebannt sein, aber unterschätze unsere Stärke nicht.«
Genauso schnell wie er mich ergriffen hatte, ließ er von mir ab und brachte wenige Schritte Abstand zwischen uns und entging damit um Haaresbreite Skalvias Zähnen.
Spöttisch blickte er auf uns herab. Doch ich übersah den leisen Zweifel nicht.
»Fürchte, wir sollten besser verhandeln.« Seine Augen musterten mich. »Es sei denn, dir liegt daran mit deinem Leben und dem des Wolfes zu spielen.«
Wütend stierte ich ihn an. Aber in seinen Worten lag wahres. Die Seiten waren recht ausgeglichen. Risiko für beide.
Warum verteidigte er seine Mahlzeit so sehr? Gab es nicht genügend anderes Getier?
Toller Dialog und sehr lebendig. Ist dir wirklich gut gelungen.
Danke Embarassed freut mich wirklich sehr  Schadenfroh  cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Da ich nicht sofort antwortete, setzte er fort. »Was bringt dich dazu, den Kopf für jemanden hinzuhalten, den du nicht kennst? Es mag ja sehr ehrenhaft sein, aber nicht gerade klug.«
»Woher willst du wissen, dass ich sie nicht kenne?«
»Wenn du sie kennen würdest, wüsstest du, in welcher Sprache man mit ihr reden kann.«
›Verdammt.‹
Lach ... genau dieselbe Antwort ist mir bei ihrer Frage durch den Kopf gegangen.
 
Haha Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann. Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang.« Er ließ sich nichts anmerken, doch ich vermutete, dass er von der Blutmaid bisher nicht gehört hatte. »Denke, für dich wäre es sicherer zurück in die dunklen Lande zu gehen.«
»Trotzdem setzt du deinen Kopf für den eines anderen ein, was nur einen Tausch ergeben würde, in der Summe Überlebender nicht mehr
Sehr schön, besonders der grün markierte Teil.
Danke! cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich musste verschmitzt lächeln. »Nun, ich versuche gerade um ein Leben zu verhandeln ohne mein eigenes aufs Spiel zu setzen.«
Sie muss in dieser Situation wirklich verschmitzt lächeln? Kann ich mir nicht so wirklich vorstellen.
Hrmlhrml ... dann muss ich da wohl vielleicht noch mal ein bisschen schleifen^^

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ohne es anscheinend wirklich zu wollen, glitt auch dem Arl ein erheitertes Lächeln über die Lippen.
»Ich kann das Mädchen nicht laufen lassen«, meinte er dann ernst.
Also war Fressen gar nicht die erste Priorität?
»Sie ist weitaus gefährlicher als sie aussieht.«
»Dafür sah sie mir gerade aber ziemlich hilflos aus«, bemerkte ich spitz, holte tief Luft. Unschlüssig, ob das eine gute Idee sei, traf ich eine Entscheidung. Ich spürte mein Herz schneller schlagen.
»Du lässt mir das Mädchen und ich bin dir einen Gefallen schuldig.«
Was anderes konnte ich bieten?
Das mit dem Gefallen ist mehr als mutig, besonders da sie ihn nicht kennt. So ein geschuldeter Gefallen kommt auch bei meinen Hunters vor, und obwohl die Beiden sich zu ihrem Leidwesen besser kennen als ihnen lieb ist, ist das da schon eine gewagte Zusage.
Ansonsten ist dir aber auch hier wieder ein toller Dialog gelungen, der sehr lebendig ist.
Ja.. da ist ein bisschen das Problem .. es soll so laufen, aber wichtig ist halt, dass es glaubhaft genug ist, dass ihr Interesse an dem Mädchen und ihrem Leben eben so außerordentlich ist.
Mhmmm... vielleicht sieht sie ja noch irgendein Detail, das bei ihr heftig Fragen aufwirft ... vielleicht die Metallleiste vorne am Mantel, senkrecht, oder dass ihr das Material des Rucksacks kurz ins Auge sticht ...

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Der Arl starrte mich einen Augenblick sprachlos an. Setzte vermutlich gerade zu lauthalsem Lachen an, als ich den Dolch ohne Heft zog und ihm hinhielt.
Lach ... ich kann ihn verstehen. Ging mir an seiner Stelle wahrscheinlich ähnlich.
Überraschungsangriff vor!! Very Happy

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
»Ich gebe dir das hier als Pfand meines Versprechens.«
Shocked Sie gibt ihm den Dolch? Ja, mei, ist sie denn wahnsinnig geworden? affraid
wie gesagt, vielleicht muss klar gestellt werden, dass er nicht so bedeutsam ist, nur ein einfacher Dolch eben ... und sie außerdem wohl eh noch ihren eigenen hat

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Er sah mich sehr ernst an. »Du weißt, was es heißt, einem Arl einen Gefallen zu versprechen?«
Aber ich nicht. Und ich wills wissen. Bin doch neugierig. bounce
Haha Very Happy
Tut mir fast schon Leid, aber als Leserin meiner Geschichten musst du damit rechnen, dass ein Teil eventuell nie ans Licht kommen wird, es auf einige Fragen nie eine Antwort geben wird Wink

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Ich holte tief Luft, hoffte, meine Stimme würde nicht zu sehr zittern. »Ja.« Sah auf meine rechte Hand, die ruhig die Klinge fasste.
»Warum tust du das?«
›Um herauszufinden, was dir so sehr an ihr liegt.‹ Ihre Sprache, Kleidung, dass er sie außerhalb des dunklen Landes jagte, äußerst merkwürdig, machte sie nur interessanter. Hoffentlich bluffte er nicht.
»Andersherum, was würdest du mir bieten, dich mit ihr ziehen zu lassen?«
Seine grünen Augen funkelten mich an, wie Smaragde im Licht. ›Oh ja, Fangfrage, wie viel ist sie dir wert?‹
Er zögerte. »Einen Bogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Ich warf einen sehnsüchtigen Blick auf meinen, der noch immer in der linken Hand ruhte, den Pfeil aufgelegt, von einem Finger derselben Hand gehalten. Einfach, schlicht, kein besonders guter. Ein Arlbogen wäre schon echt etwas Schickes.
Ich blickte wieder auf. »Nun, gemessen daran, was dir ein Arlbogen bedeutet, denke ich, dass du mit dem Versprechen eines, sagen wir größeren Gefallen, ausreichend bedient sein solltest.«
Fäuste ballten sich, ich sah ihn tief einatmen, ausatmen.
»Sagen wir einen sehr großen Gefallen.«
Ich schluckte. Einen anderen Handel würde es bestimmt nicht mehr geben.
»Abgemacht.«
Auch hier wieder ein toller, spannender und sehr lebendiger Dialog, der mir sehr gut gefallen hat!
Danke *selig lächel*  Schadenfroh 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam. »Wie heißt du?«
Wieso lächerlich? Finde ich gar nicht. Ganz im Gegenteil.
Ok, mir kam's ein klein wenig kitschig vor.. deshalb. Aber wenn du es anders siehst, prima, dann nehm ichs vielleicht raus und bau die Furch aus  Twisted Evil 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
»Einfach nur Ænn.« Ich hielt eine Sekunde inne. »Oder Istarnya Yadrovan, je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfordern wirst.«
Lach ... je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfodern willst ... das ist wirklich klasse!
Daaaanke!!!  Schadenfroh  cheers 

Xhex schrieb:
Krayt schrieb:
Sein dunkelbraunes langes Haar wehte im Wind. Ich kam nicht umhin, seine glatte Haut zu betrachten, in der erste Anzeichen von Falten zu sehen waren. Sein Teint war so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.
Der Arl lächelte spöttisch, als er meinen Blick bemerkte und trat ein paar Schritte zurück. Er war schon inbegriffen seines Weges zu ziehen, als ich ihn noch einmal ansprach.
»Wem habe ich das Versprechen gegeben?«
Ohne stehen zu bleiben, drehte er sich halb zu mir herum.
»Vior Xrachtan.« Seine einwandfreien Zähne lachten mir entgegen. »An deiner Stelle würde ich zusehen, sie vor Einbruch der Dunkelheit noch zu finden.«
›Klugscheißer.‹
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Sehr schöner Abschluss von Teil 1. Besonders der "Klugscheißer" ist klasse.
cheers  Danke! =)

Xhex schrieb:
Fazit:
Okay, auch wenn es jetzt vielleicht nicht den Eindruck macht, weil ich so viel rumgemeckert habe, aber mir hat dein 1. Teil deiner neuen Version richtig, richtig gut gefallen. Das ich so pingelig durch deinen Text gegangen bin, lag schlicht und ergreifend daran, dass es großen Spaß gemacht hat zu lesen. Und kleinlich werde ich bei Texten wirklich nur dann, wenn ich sie gut finde und sie mich unterhalten habe, was hier absolut der Fall war.
ich würde mal sagen, der Neubeginn deiner Geschichte hat sich echt gelohnt und du hast jede Menge mehr rausgeholt.
Juhuuuu cheers
Ein ganz ganz dickes DANKESCHÖN  Danke  für deinen Kommi, und man, warst du schnell! Shocked  Und nein, du hast doch gar nicht so viel gemeckert, ganz im Gegenteil, so kam es mir zumindest vor, ich habe mich an deinen Kommentaren regelrecht ergötzt Very Happy Schadenfroh  Hat richtig gut getan deinen Kommi zu lesen, und schön erheiternd zugleich  cheers 


Ganz liebe Grüße
Biene
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BeitragThema: Istarnya Yadrovan - Anfang 2 - Kapitel 1, Teil 1   05.01.14 20:29

Hallo Biene,

schön, dass du  es trotz Praktikums-, Weihnachts- und Neujahrsstress geschafft hast, den neuen Beginn zu schreiben und und musste mich natürlich SOFORT draufstürzen.
Also dann mal los.  Twisted Evil 

Krayt schrieb:
Der Tod wählte nicht, er fand.
Was für ein Hammer Einstieg in die Geschichte. Gefällt mir noch besser als bei der alten Version! So kurz, so stark, so klasse!

Krayt schrieb:
Machte keinen Unterschied zwischen Menschenwesen und Tier, reich oder arm, Mann oder Frau, faul oder intelligent.  
Und es geht ebenso so stark weiter. Besonders gefällt mir hier bei der Auzählung das grün markierte Ende.
Kleine Anmerkung, die aber wirklich reine Geschmackssache ist: Ich würde den Satz mit " Er machte keinen Unterschied..." beginnen. Einfach wegen dem Klang. Aber entscheide du, welcher Tonfall deiner Meinung nach besser passt.

Krayt schrieb:
Diesen Winter waren alle dran.
›Zu viele.‹
Klingt in der Kombi wirklich gut, allerdings ist es auch ein wenig dobbeltgemobbelt. Denn wenn wirklich alle! dran sind, ist es klar, dass es zu viele sind.
Musst du mal schauen, wie da die Reaktionen und Meinungen der anderen leser sind.

Krayt schrieb:
Die Blutmaid ging um.
Auch wieder klasse! Ich liebe so etwas ja total. Kurze Sätze, die bam, einen vor den Latz gekannlt werden - und Blutmaid ist wirklich eine tolle Bezeichnung, die du da gewählt hast.

Krayt schrieb:
In Kohoran, am fernen Flussdelta, Umschlagspunkt so vieler Händler, begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.
Den Satz musste ich zweimal lesen, weil ich überlegt habe, worauf sich das in Kommata gestellte "begonnen" bezieht.
Die Irritation kommt aber nicht durch den satzbau - der ist okay, sondern es liegt an den Kommata. Ich würde bei "Umschlagspunkt so vieler Händler" eher Pausenstriche als Kommata verwenden, dann kommt es auch nicht zu der Verwirrung, was worauf bezogen ist. Also:
In Kohoran, am fernen Flussdelta - Umschlagspunkt so vieler Händler - begonnen, zog sie gemächlich von Land zu Land, eine Spur der Leere hinterlassend.

Krayt schrieb:
Viele sagten, sie läge im Blut, das Erkrankte aus allen Löchern von sich gaben, doch der Gegner wandelte verborgen in von Wind getragenem Atem, lange, noch bevor auch nur der erste Schwächeanfall sich eines Jemanden bemächtigte.
Wer ist mit "sie" gemeint? Die Blutmaid? Müsste ja eigentlich und ich denke, aus dem Grund hast du es auch vermieden sie zu benennen, da dann ja direkt darauf das Wort Blut folgt. Aber das verwirrt mich gerade ein wenig. Bei der Blutmaid hatte ich natürlich irgendeine Art von Wesen vor Augen. Aber wie kann ein Wesen - selbst wenn es sich um eine Geisterform handeln sollte - im Blut befinden?
Nach "gaben" würde ich wegen der Verständlichkeit des ansonsten doch sehr schwer (wenn auch klasse) formulierten satzes einen Punkt setzen.
Und der Satz erinnert mich gerade ein wenig an meine Seuche Kapitel 1 von Duncan. Ich mag sowas total und damit haste mich auf jeden Fall an der Angel.  Twisted Evil 

Krayt schrieb:
Mein Blick fing eine Schneeflocke, groß wie ein Auge. Sie tobte, tanzte nicht, wirbelte durch die Luft, wurde gegen grob behauenen Stein gepeitscht und erhöhte unsichtbar die sich darauf anlagernde Schicht.  
Sehr schön bildhaft geschrieben.

Krayt schrieb:
Tod bedeutete neues Leben, lernte ein jeder von Kindesbeinen an. Aber ich sah das Leben nicht. Niemand konnte diejenigen ersetzen, die man verlor, auch wenn ich nicht bezweifelte, dass ausreichend Zeit neue Wege eröffnete und es erlaubte(Komma einfügen?) über alte mit weniger Trauer zu blicken. Sie blieben verloren, und niemand konnte sie zurückholen. Diejenigen, die sich daran versuchten, taten es im Verborgenen und waren mehr gefürchtet als geduldet.
Was für eine starke Szene. Düster, traurig, einfach schön.
Bei dem Komma bin ich mir nicht ganz sicher, meine aber, dass da eines rein gehört. Aber wie gesagt: Ohne Gewähr.

Krayt schrieb:
Eine Träne rollte über den Hang meiner Wange, hinterließ eine Spur von Kälte und dem Wunsch nach vier Wänden mit behaglich warmen Feuer darin. Flammen, die heiter tanzten, Holz, das knackte, und glühende Zapfen, die den Raum mit Fichtenduft fluteten.
Wunderschön der gegensatz. Die Träne, die Kälte und im Gegensatz dazu das feuer, die tanzenden Flammen, das Knacken des Holzes.

Krayt schrieb:
Mein Blick fiel auf den Kamin, der stolz und unbekümmert in den grau verhangenen Himmel ragte, Wind und Sturm trotzte, mit dem Luftzug heulte. Ob er auch das Prasseln vermisste? Statt warm, frostig wie Eis, von Schnee behangen. Gedenkstein der einstigen Hütte, aber auch er würde mit der Zeit vergehen. Nur die Blutmaid brauchte er nicht zu fürchten.
Ebenfalls wieder sehr schön bildhaft formuliert. Das mag ich bei deinen Texten ja total.

Krayt schrieb:
Ich ergriff den mir wohlbekannten Dolch, dessen Heft dem Feuer zum Opfer gefallen sein musste und steckte ihn mir in den Gürtel.
das "mir wohlbekannten" klingt mir ein klein wenig zu erklärend. warum nicht schlicht: Ich ergriff den wohl vertrauten Dolch, dessen ...
Dadurch ist jedem Leser klar, dass sie den Dolch kennt und sie ihn nicht zufällig geraade gefunden hat.

Krayt schrieb:
Taorín Yadrovan
Die Blutmaid – verzeih mir Ænn
Dieses "Die Blutmaid – verzeih mir Ænn " ist auch schon wieder richtig gut. Erzeugt durch dieses "verzeih mir" natürlich sofort Neugier und Spannung.

Krayt schrieb:
Wie konnte ich ihr nicht verzeihen, geschah es doch zu meinem Schutz.
Und bam .. die Neugier wird gleich weiter angeheizt und ich frage mich natürlich WAS genau geschehen ist. sehr gut!

Krayt schrieb:
Mit steifen Fingern wischte ich ein letztes Mal den Schnee von der Inschrift des unförmigen Steins, doch in den Furchen der wohl sehr hektisch geschlagenen Runen blieb er hängen.
Yeah! es gibt Runen!  cheers  Ich bin schon gespannt, wie deine funktionieren und natürlich um ihrer Bedeutung.

Krayt schrieb:
›Danke für die Zeit, die du mir geschenkt hast.‹
Ein schöner Gedanke.

Krayt schrieb:
Ich erhob mich und stapfte durch die ehemalige Tür, an dessen Existenz nur mehr ein nicht ganz kniehoher verkohlter Balken erinnerte. So viel Geborgenheit mit dem Ort verbunden, so viel nun verloren.  
Es müsste eigentlich"derren" heißen. Die Tür, derren Existenz ... oder?
Aber ich finde hier die Wortwahl von Tür sowieso nicht so besonders glücklich, denn entweder ist in dem Türrahmen noch eine Tür, dann passt das ehemalig aber nicht, denn sie ist ja noch vorhanden, wenn auch nicht mehr wirklich als solche erkennbar. Oder es ist gar keine Tür, also gar nichts mehr vorhanden, dann ist es nicht die ehemalige Tür, sondern der Türrahmen /Türbogen, durch den sie geht.
oder wolltest du mit dem erwähnten kniehohen verkohltem Balken zum Ausdruck bringen, dass das der untere teil der Tür ist, dann würde ich es aber auch umformulieren, denn dann ist die Tür ja eigentlich schon noch vorhanden - wenn halt auch nur noch zum Teil.Vielleicht dann aucn anstatt "stapfte" "stieg" schreiben, dann wird es ebenfalls klarer. Also:
Ich erhob mich und stieg über den kniehohen verkohlten Balken der nun noch in Teilen vorhandenen Tür (oder so in der Art)

Krayt schrieb:
Schnee knackte unter jedem meiner Schritte, die mich näher an den Lichtungsrand trugen. Hohe Fichten und Tannen drängten sich, die grünen Zweige schwer beladen, neigten sich gen Boden. Die Wipfel wogten stark im Wind, beugten sich der Naturgewalt, oder sahen sie es als Spiel?
Wirklich "wogten"? Nicht "wogen?"  scratch 
Ansonsten toll das Setting aufgezeigt, sehe es förmlich vor mir.

Krayt schrieb:
Kurz vor Erreichen der Stämme drehte ich mich ein letztes Mal um, ließ meinen Blick über die weiße Fläche schweifen.  Plötzlich schien mir die Welt so weit, so groß, so unendlich. Man selbst schrumpfte zu einem Staubkorn, das nicht den Hauch einer Bedeutung wog. Die Welt, so voll, so leer war sie auch. Und auf einmal war ich allein.
dann muss die weiße Fläche aber schon ziemlich groß sein, damit sie dieses Gefühl verspürt, besonders in Hinblick auf den Vergleich mit einem Staubkorn.
Mir kam es jetzt beim Lesen gar nicht so vor, als habe sie so einen weiten Weg zurückgelegt bis sie den Lichtungsrand erreicht hat. Und auch Lichtung selbst ist etwas, dass für meinen Geschmack nicht auf eine große Weite hindeutet. Ganz im Gegenteil Natürlich gibt es auch große und sehr große Lichtungen. Aber so groß, dass sie sich allein und klein wie ein Sandkorn vorkommt? Ich gestehe, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.
Ich habe in einem der späteren Kapitel der Hunters ja auch eine Stelle, wo es um eine Lichtung geht (lach ... wie zwei habens echt mit der Ähnlichkeit). Auf der befindet sich ein Busch, der größer udn größer erscheint, je weiter sich Michael hindurchkämpft. Aber da kommt ganz klar das Mystische, das Seltsame daran zur Sprache.
Wenn du diesen Effekt hier auch erzeugen möchtest, würde ich etwas entsprechendes einbauen, damit der Leser es nachvollziehen kann.

Krayt schrieb:
›Du hast noch Skalvia.‹
Okay, hier will ich dann natürlich sofort wissen, wer oder was Skalvia ist? Der Dolch? Bin gespannt.

Krayt schrieb:
Mit zwei kurzen Schritten entfloh ich der von Flocken und kräftigen Böen erfüllten Luft in den Schutz der Bäume. Ein bisschen Klopfen und Schütteln und zumindest der größte Teil der weißen Pracht fiel zu Boden. Doch wohin nun?
Sehr schön bildhaft dargestellt und das verbunden mit der Frage nach dem Wohin. Gefällt mir.

Krayt schrieb:
Ich entrang meiner Kehle einen Laut zwischen Geheul und Pfeifen, den der Wind aufschnappte und mit sich trug. Skalvia würde ihn schon hören.
Lach ... also um den Dolch handelt es sich wie von mir zuerst vermutet bei Skalvia schon mal nicht. Den ruf hast du schön geschildert, ohne dass er erklärend wirkt.

Krayt schrieb:
Mit geübtem Griff nahm ich meinen Bogen vom Rücken und spannte ihn, zupfte einmal an der Sehne. Ein vertrautes Summen erklang. Wer wusste schon, auf wen man in der Wildnis alles treffen konnte? Wenn die Blutmaid meine Tante erwischt hatte, abseits von Dorf und Stadt, wo konnte man dann überhaupt noch sicher sein? Vielleicht konnte ich nördlich ziehen, ins Gebirge.  
Das mit dem Bogen gefällt mir und schafft auch Atmosphäre. Allerdings frage ich mich hier wieder, wer  oder in welcher Form deine Blutmaid existiert. Ist es eine Art seuche/ Virus? was hilft ihr dann der Bogen? Ist es eine real existierende Gestalt, wie kann sie sich dann im Blut befinden?

Krayt schrieb:
Es dauerte nicht lange, da tauchte die weiße Wölfin, zwischen den Bäumen auf.
Ah, bei Skalvia handelt es sich also um eine Wölfin. da wirs sich Linda ja freuen.  Twisted Evil 

Krayt schrieb:
Größer als jedes Zwergpferd, doch gedrungener als die üblichen Reitpferde, und wesentlich geschickter in unwegsamen Gelände.
Sehr gut gelöst, dass mit der Größe. So weiß wirklich jeder, wie groß deine Wölfe sind.

Krayt schrieb:
Ich ließ sie herankommen und fuhr mit meinen Fingern durch ihr dickes Fell, als sie aufsah und ihren Blick auf die Lichtung richtete. Ein Winseln.
Hier hätte ich mir noch etwas mehr Sicht auf die Wölfin, auf ihr Aussehen gewünscht. Da geht noch mehr!

Krayt schrieb:
Mit einem Griff schob ich den Bogen gespannt auf den Rücken und wollte gerade aufsitzen, als Skaliva den Kopf reckte – ruckte.
Hmmm, dieses "reckte – ruckte" will mir nicht so wirklich gefallen. Recken hat für mich etwas langsames, etwas, gediegenes. Rucken hingegen geschieht schnell, unverhofft. Beides zugleich, finde ich, klappt nicht.

Krayt schrieb:
Ich sah die Nase erzittern.
Schön aufgezeigt, ich sehe das Zittern förmlich.

Krayt schrieb:
Hektisch packte ich wieder den Bogen, schwang mich auf ihren Rücken und trieb sie an. Nichts lag mir ferner(Komma einfügen) als der Wunsch einer Begegnung mit der Blutmaid.
Schnee stob auf, wirbelte hinter uns und hing wenige Sekunden über den Spuren in der Luft, wie Staub, ehe er von einer Böe mitgenommen wurde. Skalvia pflügte durch das Weiß, so leichtfüßig, als wäre es nahezu nicht existent. Doch bereits nach wenigen Metern hielt sie plötzlich an, änderte abrupt die Richtung. Kurz darauf noch einmal.
Der ganze Teil ist im Prinzip richtig toll geschrieben. Allerdings frage ich mich, wie sie bei dem Tempo - von dem ich nun gerade mal ausgehe - mitbekommt, wie hinter ihr der Schnee wie Staub wirbelt und dann von eienr Böe mitgenommen wird. dreht sie sich während des Rittes um? Und wenn ja, dann doch wohl eher, weil sie schaut, ob sie verfolgt werden und da liegt ihr Augenmerk sicher nicht auf dem Schnee, oder?

Krayt schrieb:
›Mehrere?‹
Verstehe ich nicht, worauf das bezogen ist. Die Richtungswechsel?

Krayt schrieb:
Der heftige Wind mochte irritierend sein, aber doch nicht so heftig?
Ich denke, ja, du meinst den Gedanken wirklich auf die ständigen Wechsel bezogen. da finde ich aber den gedanken Mehrere? nicht so wirklich passend, denn es könnten auch mehrere Personen, mehrere, ja Blutmaids gemeint sein.
Warum nicht ein schlichts "Was ist" oder etwas in der Art? Dann ist es deutlicher?

Krayt schrieb:
Ich lenkte Skalvia einen seichten Hang hinauf und blickte zurück. Bis auf die deutliche Spur der Wölfin –
Naja, die Wolfsspur (hallo Lindaaaaaaa "Wink") ist ja durchgängig vorhanden, also kann sie nicht wirklich zurück bis zur Wolfsspur schauen, sondern bis dahin, wo sie sich verläuft, sie die Spur nicht mehr erkennen kann.

Krayt schrieb:
Eine Bewegung im Augenwinkel.
Schön. Und an der passenden Stelle. Schafft Spannung.

Krayt schrieb:
Ich fuhr herum und zog rasch einen Pfeil aus dem Köcher, legte ihn auf die Sehne.  
schön aufgezeigt. Habe ich gerade irgendwie voll das Bild von Hunger Games vor Augen - auch wenn dort ohne Schnee.  Very Happy 

Krayt schrieb:
In guter Entfernung, tief im Wald, machte ich eine Person mit langem blondem Haar aus. Ein junges Mädchen vermutlich, etwa meines Alters, strauchelte zwischen den Stämmen und kämpfte sich durch den Schnee. Hätte sie sich nicht dauernd nach hinten umgesehen –  
Mei, sie muss aber extrem gute Augen haben, wenn sie auf eine größere Entfernung tief im Wald nicht nur erkennen kann, dass das Mädchen blonde Haare hat, sondern auch, dass sie in etwa demselben Alter ist. Schön unheimlich, dass sie das Mädchen trotz dem häufigen umsehen jetzt das erste Mal sieht.

Krayt schrieb:
Unschlüssig biss ich meine Zähne aufeinander. Blutmaidkranke wurden nicht verfolgt, also war sie harmlos. Wenn sie nun aber von einem verfolgt wurde?
Wieso werden Blutmaidkranke nicht verfolgt? ich gestehe, ich frage mich immer mehr, wer oder was deine Blutmaid ist und wie sie "funktioniert". Das ist jetzt nicht als Kritik gedacht, sondern finde ich gut. Man Rätselt, das erzeugt Spannung. Ich vertraue darauf, dass ich die Blutmaid und alles, was mit ihr zusammenhängt im weiteren Verlauf zu verstehen lerne.

Krayt schrieb:
Ich überprüfte den Sitz der Nocke, hielt den Bogen gesenkt, doch bereit, und wartete, ließ meine Augen gebannt dem Mädchen folgen, das stur seinen Weg rannte. Sie musste aus etwaiger Richtung der abgebrannten Hütte meiner Tante gekommen sein. Ihre Kleidung fiel mir auf. Eine Hose von intensivem Blau, wie ich es nur von gut betuchten Frauen kannte, doch die trugen Gewänder. Eine Art Mantel, wie manch feiner Händler es als den neuesten Stil schimpfte, aber viel kürzer. Bei den Schuhen war ich mir unsicher, so selten sie aus dem Schnee guckten, aber es waren definitiv keine Stiefel und somit für dieses Wetter völlig ungeeignet. Über den Rücken trug sie etwas, das man vielleicht als Rucksack bezeichnen konnte, aber so einen hatte ich noch nie gesehen.
Hmmm, die Situation, in der sie sich befindet, ist meiner Meinung nach zu kritisch, zu gefährlich, als dass sie sich hier wirklich die Zeit nehmen könnte/würde in "aller" Ruhe und Ausführlichkeit die Kleidung zu betrachten (und die Stoffart auf die Entfernung zu erkennen). Würde ich ganz persönlich kürzen, eben der Situation etwas mehr anpassen.
Und würde sie sich wirklich in dieser Situation wirklich Gedanken zur Kleidung machen? Später beim Arl lässt du sie tiefer sehen als die äußere Hülle blicken lässt. Warum macht sie das nicht auch bei dem Mädchen? Wäre es bei der Artenvielfalt, die in deienr Welt herrscht, es nicht logischer, dass sie das Wesen des Mädchens zu ergründen versucht?

Krayt schrieb:
Meine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mir eine zweite Gestalt auffiel, die sich ihren Weg bahnte, doch um einiges leichtfüßiger als das Mädchen.
Sie hatte einen kleinen Vorsprung und verschwand zwischen Tannen(Komma einfügen) um die Biegung des Hanges wieder aus meinem Gesichtsfeld, doch der Mann würde sie ohne jeden Zweifel bald eingeholt haben.
Ich weiß, dass du hier die Wiederholung von "Mädchen" vermeiden wolltest, und aus diesem grund "Sie geschrieben hast. aber da die du zweite Person zuvor als "Gestalt" bezeichnet hast, ist man im ersten Moment nun verwirrt, wer der Beiden denn nun en Vorsprung hat, denn daas Sie könnte durchaus auch auf die Gestalt bezogen sein. Dass es sich bei der zweiten Gestalt um einen Man handelt, erfährt der Leser ja hier erst später im Satz. Wenn du nun aber schreiben würdest:
;eine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mir eine zweite Gestalt - ein Mann - auffiel...
Dann ist beim nächsten Satz ganz klar für den Leser zu erkennen, wen du mit "Sie" meinst.

Krayt schrieb:
Aufmerksam beobachtete ich ihn. Er sah aus wie ein einfacher Bauer, da passte seine Gewandtheit nicht, nicht, wie er durch den Schnee spurtete.  
Wieso? Auch ein Bauer kann doch gewandt und schnell sein. das eine schließt doch das andere nicht aus.

Krayt schrieb:
Ich senkte kurz die Augen und blickte ihn daraufhin erneut an, versuchte tiefer zu sehen, als seine äußere Hülle blicken ließ.
das "daraufhin" würde ich streichen oder durch ein "dann" ersetzen.
Aber ehrlich gesagt, gefällt mir dieses doppelte "blicken" innerhalb des Satzes nicht so wirklich. Vorschlag:
Ich senkte kurz die Augen, sah dann jedoch wieder auf, versuchte tiefer in sein Wesen zu dringen, als seine äußere Hülle blicken ließ.

Krayt schrieb:
›Also doch - ‹
Eine Illusion.
Sehr schön eingefädel, wie du das mit der Illusion hier ins Spiel gebracht hast, also in Verbindung mit dem zuvor sehen blicken als die äußere Hülle blicken ließ.

Krayt schrieb:
Meine Finger spielten mit der Sehne.
Sehr schön wie nebenbei ihre Gemütsverfassung aufgezeigt.

Krayt schrieb:
Seine Hautfarbe – Geschichten, Legenden, wie viel auch immer von ihnen wahr sein mochte, so stimmten sie doch in dem Punkt zumeist überein. Fahles Grüngrau, wenn meine Augen mich nicht täuschten. Aber was, bei welchen Göttern auch immer, tat ein Arl hier?!
Diese genaue Betrachtung der Hautfarbe hingegen macht in diesem Moment für mich wirklich Sinn. Das ist wirklich wichtig, um ihn einschätzen zu können. Und Arl - schön, dass es auch bei dir noch Wesen gibt, die man noch nicht kennt, und so ein ganz neues Wesen kennenlernen kann. Was bei dir der Arl, ist bei mir ja der Shadowshaper. Bin schon gespannt daruf, wie dein Arl so tickt.

Krayt schrieb:
Nervös wartete ich noch einige Augenblicke, nachdem auch der anscheinende Bauer wieder verschwunden war, doch es schien niemand weiteres zu kommen.
Den anscheinende Bauer finde ich an dieser Stelle nicht man wirklich so passend. Sie hat das Wesen als Arl erkannt, dann wird sie von ihm sicher nicht als der anscheinende Bauer denken.

Krayt schrieb:
Was konnte ein Arl anderes von einem Menschen wollen, als ihn zu fressen?
 Shocked  Okay, scheinen ja nette Gesellen zu sein, deine Arls.  Shocked 

Krayt schrieb:
Mit einer Mischung aus Unruhe und Wut trieb ich Skalvia an.
Unruhe ist gut, wenn da ein Menschenfresser durch die Gegend rennt ... schmunzel.

Krayt schrieb:
Arle, unser aller Vorfahren, Sagen erzählten von Fähigkeiten mit einem einzelnen Gedanken über Tod und Leben entscheiden zu können, doch der Hohe Rat bannte ihre Macht.  
 Shocked Okay, Menschenfresser als Vorahn aller Rassen, nicht schlecht Herr Specht ... schluck.
Lach ... der Hohe Rat scheint zur Zeit Hochkonjunktur zu haben. Den gibts bei meinen Hunters nämlich auch ... und bei Jules - glaube ich auch. Also Ratsmitglieder hat sie da bei Black Souls auch, aber gibts da auch den Begriff Hoher Rat? scratch 
aber die Bezeichnung Hoher Rat kommt nun ja wirklich häufier in der Fantasyliteratur auf. Aus dem Grund habe ich das auch bei Hohem Rat gelassen. Der spielt bei mir eh nur eine Rabndbedeutung. Viel entscheidender ist da bei mir ja das Dreigestirn.  Twisted Evil 

Krayt schrieb:
Sie lebten im dunklen Land, zusammen mit Orks und anderen wilden Kreaturen, ein Land, das niemand kannte oder besuchte. Und nur alle paar hundert Jahre mal kursierten Gerüchte über einen gesehenen Arl. Da waren plündernde Orks oder Trolle viel geläufiger.
Sehr schön aufgezeigt. Besonders das mit dem dunklen Land gefällt mir und ganz wie nebenbei dem Leser gezeigt, mit welchen Kreaturen er so im weiteren Verlauf deiner Geschichte noch rechnen kann.

Krayt schrieb:
Skalvia jagte durch den Schnee, dass mir der Wind ins Gesicht schlug. Atem von Todeskälte. Aus ihrer Nase stiegen rhythmisch zarte Nebelschwaden, die jedoch vergingen, ehe sie ihren Tanz vollführen konnten.
Sehr schön. Besonders der Mittelsatz.

Krayt schrieb:
Kurze Blicke in den Himmel, wo er zwischen dichtem Nadelwerk hervor lugte, kündigten vom baldigen Abend.  
Ah okay. Ich habe mich ehrlich gesagt schon gefragt, welche Tageszeit eigentlich gerade ist. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit die Vorstellung, dass es Abend oder Nacht ist. Aber das ist ja nun geklärt.  Very Happy 

Krayt schrieb:
›Zeit sich einen Unterschlupf zu suchen.‹
japp, bei einem durch die Gegend rennenden und menschfressenden Arl, würde ich das auch meinen. ws ist zwischenzeitlich aus dem Mädchen und dem Arl geworden? Beide so gar nicht mehr in ihrem Blick?

Krayt schrieb:
Aber vorher musste ich das Mädchen retten.
Meine Rede.  Very Happy 

Krayt schrieb:
Arle hatten hier nichts zu suchen, also auch nichts zu fressen. Sollte er verschwinden, woher er gekommen war.
Lach ... sehr schön, besonders der grün markierte Teil.

Krayt schrieb:
Skalvia huschte geschickt zwischen den Stämmen her und erreichte die Biegung. Eine gefühlte Sekunde später drang ein schriller Schrei an meine Ohren. Weiteres lauthalses Gezeter folgte unmittelbar. So verweht im Wind, so meinte ich dennoch Worte erkennen zu können, aber die Sprache mir gänzlich unbekannt.
Hmm ... "Eine gefühlte Sekunde" ist nun wirklich nicht viel um es als gefühlt zu bezeichnen. Würde das "gefühlt" streichen.
Die Doppelung von "so" gefällt mir hier auch nicht so wirklich - auch wenn du es wahrscheinlich bewusst als Stilmittel eingesetzt hast. Würde das zweite "so" weglassen.

Krayt schrieb:
Ich trieb die Wölfin an, noch schneller, weit waren sie nicht. Schnee stob. Und plötzlich sah ich sie.  
Sehr schön, gefällt mir.

Krayt schrieb:
Ein Stück entfernt mitten zwischen Fichtenstämmen. Der Arl kniete mit einem Bein auf dem Rücken des Mädchens, das bäuchlings im Pulverweiß lag, der Rucksack außer Reichweite. Mit seinen Händen zerriss er gerade trotz ihres Widerstandes anscheinend mühelos den kurzen Mantel, biss in die freigelegte Haut.
Wenn der Arl auf ihrem Rücken liegt, ist es klar, dass sie bäuchlings liegt.  Wink 
Oh diese "gerade trotz-Kombi" gefällt mir gar nicht. Vielleicht das "gerade" streichen, das ist überflüssig, weil es klar ist, dass er das gerade tut.

Krayt schrieb:
Ich zögerte keine Sekunde. Hob den Bogen und schoss.
Aus den beiden Sätzen würde ich einen machen.

Krayt schrieb:
Der Warnpfeil passierte seine Stirn und den Kopf des Mädchens um wenige Fingerbreit, als der nächste bereits den Weg zur Sehne fand.
Schön aufgezeigt.

Krayt schrieb:
Der Arl warf sich hinter das Mädchen und wollte sie als Schild über sich ziehen, doch sie wehrte sich genug, dass Skalvia aus vollem Lauf über sie setzen und auf der Brust des Mannes landen konnte.
na dein Arl macht mir ja Spaß ... lach. Sowas aber auch, nimmt der ds Mädel einfach als Schutzschild. Sitten herrschen bei dir ...
Lach ... ne, alles gut. Wirklich schön beschrieben.

Krayt schrieb:
»Was, bei der Todeskälte, hast du hier zu suchen, Arl?«, fuhr ich ihn an. Aus dem Augenwinkel erfasste ich den Blondschopf. Sie griff ihren Rucksack und –
»Bleib hier!«, rief ich ihr auf Gamuinisch, der Quasi-Allgemeinsprache, nach, doch sie rannte unbeirrt weiter.
Verdammt!
Lach ... dass mit der Todeskälte ist herrlich. Gerne mehr davon.
Und prima, wie du das jetzt mit der fremden Sprache auch ohne farbliche Markierung gelöst hast. Habe erst letztens ein Buch gelesen. In dem Gälisch gesprochen wurde. Da wurde das ganz genauso gelöst, wie du das hier bei dir getan hast.

Krayt schrieb:
»Welche Sprache spricht sie?«
»Das hat dich überhaupt nichts anzugehen, weder das Eine, noch das Andere.«
»Bastard!«
»Ich bin Urvater deiner Rasse, Bastard.« Er sah mich grimmig an. »Und jetzt nimm deinen Hund von meiner Brust ansonsten gibt’s heute Festessen.«
Ich zielte mit dem Pfeil auf seinen Kopf. »Ich glaube, du vergisst, wer hier gerade in welcher Position steht.«
Er holte Luft zu einer Erwiderung, doch ich war schneller.
»Du wirst jetzt aufstehen und dich dahin verziehen, woher du gekommen bist und das Mädchen in Ruhe lassen, verstanden?«
»Du bist keine Wache, niemand wüsste, wenn du verschwinden würdest.« Er hielt einen Augenblick inne. »Warum interessiert dich ihr Leben? Kümmer dich besser um deines.«
Ehe ich darauf etwas antworten konnte, hatte er plötzlich Skalvia von sich geworfen, war aufgestanden und legte seine Hand mit leichtem Druck um meine Kehle. Smaragdgrüne Augen durchbohrten die meinen, sein Illusionsschild von Bauer war fort.
»Unsere magischen Kräfte mögen gebannt sein, aber unterschätze unsere Stärke nicht.«
Genauso schnell wie er mich ergriffen hatte, ließ er von mir ab und brachte wenige Schritte Abstand zwischen uns und entging damit um Haaresbreite Skalvias Zähnen.
Spöttisch blickte er auf uns herab. Doch ich übersah den leisen Zweifel nicht.
»Fürchte, wir sollten besser verhandeln.« Seine Augen musterten mich. »Es sei denn, dir liegt daran mit deinem Leben und dem des Wolfes zu spielen.«
Wütend stierte ich ihn an. Aber in seinen Worten lag wahres. Die Seiten waren recht ausgeglichen. Risiko für beide.
Warum verteidigte er seine Mahlzeit so sehr? Gab es nicht genügend anderes Getier?
Toller Dialog und sehr lebendig. Ist dir wirklich gut gelungen.

Krayt schrieb:
Da ich nicht sofort antwortete, setzte er fort. »Was bringt dich dazu, den Kopf für jemanden hinzuhalten, den du nicht kennst? Es mag ja sehr ehrenhaft sein, aber nicht gerade klug.«
»Woher willst du wissen, dass ich sie nicht kenne?«
»Wenn du sie kennen würdest, wüsstest du, in welcher Sprache man mit ihr reden kann.«
›Verdammt.‹
Lach ... genau dieselbe Antwort ist mir bei ihrer Frage durch den Kopf gegangen.

Krayt schrieb:
»Es sind bereits so viele durch die Hand der Blutmaid gestorben, da lohnt sich jedes Leben zu retten, das man retten kann. Und vermutlich ist das bisherige Ausmaß erst der Anfang.« Er ließ sich nichts anmerken, doch ich vermutete, dass er von der Blutmaid bisher nicht gehört hatte. »Denke, für dich wäre es sicherer zurück in die dunklen Lande zu gehen.«
»Trotzdem setzt du deinen Kopf für den eines anderen ein, was nur einen Tausch ergeben würde, in der Summe Überlebender nicht mehr
Sehr schön, besonders der grün markierte Teil.

Krayt schrieb:
Ich musste verschmitzt lächeln. »Nun, ich versuche gerade um ein Leben zu verhandeln ohne mein eigenes aufs Spiel zu setzen.«
Sie muss in dieser Situation wirklich verschmitzt lächeln? Kann ich mir nicht so wirklich vorstellen.

Krayt schrieb:
Ohne es anscheinend wirklich zu wollen, glitt auch dem Arl ein erheitertes Lächeln über die Lippen.
»Ich kann das Mädchen nicht laufen lassen«, meinte er dann ernst.
Also war Fressen gar nicht die erste Priorität?
»Sie ist weitaus gefährlicher als sie aussieht.«
»Dafür sah sie mir gerade aber ziemlich hilflos aus«, bemerkte ich spitz, holte tief Luft. Unschlüssig, ob das eine gute Idee sei, traf ich eine Entscheidung. Ich spürte mein Herz schneller schlagen.
»Du lässt mir das Mädchen und ich bin dir einen Gefallen schuldig.«
Was anderes konnte ich bieten?
Das mit dem Gefallen ist mehr als mutig, besonders da sie ihn nicht kennt. So ein geschuldeter Gefallen kommt auch bei meinen Hunters vor, und obwohl die Beiden sich zu ihrem Leidwesen besser kennen als ihnen lieb ist, ist das da schon eine gewagte Zusage.
Ansonsten ist dir aber auch hier wieder ein toller Dialog gelungen, der sehr lebendig ist.

Krayt schrieb:
Der Arl starrte mich einen Augenblick sprachlos an. Setzte vermutlich gerade zu lauthalsem Lachen an, als ich den Dolch ohne Heft zog und ihm hinhielt.
Lach ... ich kann ihn verstehen. Ging mir an seiner Stelle wahrscheinlich ähnlich.

Krayt schrieb:
»Ich gebe dir das hier als Pfand meines Versprechens.«
 Shocked  Sie gibt ihm den Dolch? Ja, mei, ist sie denn wahnsinnig geworden?  affraid 

Krayt schrieb:
Er sah mich sehr ernst an. »Du weißt, was es heißt, einem Arl einen Gefallen zu versprechen?«
Aber ich nicht. Und ich wills wissen. Bin doch neugierig.  bounce 

Krayt schrieb:
Ich holte tief Luft, hoffte, meine Stimme würde nicht zu sehr zittern. »Ja.« Sah auf meine rechte Hand, die ruhig die Klinge fasste.
»Warum tust du das?«
›Um herauszufinden, was dir so sehr an ihr liegt.‹ Ihre Sprache, Kleidung, dass er sie außerhalb des dunklen Landes jagte, äußerst merkwürdig, machte sie nur interessanter. Hoffentlich bluffte er nicht.
»Andersherum, was würdest du mir bieten, dich mit ihr ziehen zu lassen?«
Seine grünen Augen funkelten mich an, wie Smaragde im Licht. ›Oh ja, Fangfrage, wie viel ist sie dir wert?‹
Er zögerte. »Einen Bogen? Gefertigt von einem unserer Bogenbauer, der sein Handwerk seit Jahrhunderten ausübt?«
Ich warf einen sehnsüchtigen Blick auf meinen, der noch immer in der linken Hand ruhte, den Pfeil aufgelegt, von einem Finger derselben Hand gehalten. Einfach, schlicht, kein besonders guter. Ein Arlbogen wäre schon echt etwas Schickes.
Ich blickte wieder auf. »Nun, gemessen daran, was dir ein Arlbogen bedeutet, denke ich, dass du mit dem Versprechen eines, sagen wir größeren Gefallen, ausreichend bedient sein solltest.«
Fäuste ballten sich, ich sah ihn tief einatmen, ausatmen.
»Sagen wir einen sehr großen Gefallen.«
Ich schluckte. Einen anderen Handel würde es bestimmt nicht mehr geben.
»Abgemacht.«
Auch hier wieder ein toller, spannender und sehr lebendiger Dialog, der mir sehr gut gefallen hat!

Krayt schrieb:
Er kam mit wenigen Schritten auf mich zu, ich gab ihm den Dolch, eine Geste, mit Furcht verbunden und doch lächerlich zugleich vorkam. »Wie heißt du?«
Wieso lächerlich? Finde ich gar nicht. Ganz im Gegenteil.

Krayt schrieb:
»Einfach nur Ænn.« Ich hielt eine Sekunde inne. »Oder Istarnya Yadrovan, je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfordern wirst.«
Lach ... je nachdem, welcher Name geläufiger ist zu der Zeit, in der du den Gefallen einfodern willst ... das ist wirklich klasse!

Krayt schrieb:
Sein dunkelbraunes langes Haar wehte im Wind. Ich kam nicht umhin, seine glatte Haut zu betrachten, in der erste Anzeichen von Falten zu sehen waren. Sein Teint war so matt, er würde mit dem Grün perfekt im Schatten von Blattwerk verschmelzen.
Der Arl lächelte spöttisch, als er meinen Blick bemerkte und trat ein paar Schritte zurück. Er war schon inbegriffen seines Weges zu ziehen, als ich ihn noch einmal ansprach.
»Wem habe ich das Versprechen gegeben?«
Ohne stehen zu bleiben, drehte er sich halb zu mir herum.
»Vior Xrachtan.« Seine einwandfreien Zähne lachten mir entgegen. »An deiner Stelle würde ich zusehen, sie vor Einbruch der Dunkelheit noch zu finden.«
›Klugscheißer.‹
Ich nahm den Pfeil von der Sehne, steckte ihn zurück in den Köcher und schwang mich auf Skalvias Rücken.
Sehr schöner Abschluss von Teil 1. Besonders der "Klugscheißer" ist klasse.

Fazit:
Okay, auch wenn es jetzt vielleicht nicht den Eindruck macht, weil ich so viel rumgemeckert habe, aber mir hat dein 1. Teil deiner neuen Version richtig, richtig gut gefallen. Das ich so pingelig durch deinen Text gegangen bin, lag schlicht und ergreifend daran, dass es großen Spaß gemacht hat zu lesen. Und kleinlich werde ich bei Texten wirklich nur dann, wenn ich sie gut finde und sie mich unterhalten habe, was hier absolut der Fall war.
ich würde mal sagen, der Neubeginn deiner Geschichte hat sich echt gelohnt und du hast jede Menge mehr rausgeholt.

Ganz liebe Grüße

Steffi

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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen. ~ Albert Einstein.
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