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 Kommentare für Kapitel 2

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Wolfsspur
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BeitragThema: Re: Kommentare für Kapitel 2   26.11.13 21:47

Hallo Biene:D 

Ich werde sicherlich gespannt das nächste lesen. Egal wie du dich entscheidest, aber neugierig auf deine Parallelwelt und endlich Magie bin ich schon sehr, also plädiere ich eindeutig für losschreiben!!!!Very Happy 

Zitat :
Denke, ein großer Vorteil im Anfang in der Parallelwelt ist, dass sie vermutlich viel toleranter gegenüber Aufforderungen, das Königreich zurück zu erobern, sein wird. So wie sie im Augenblick aus dem Zirkus kommt ... Rolling Eyes wohl eher eine Antwort wie leck mich xD und will dann ihr eigenes Leben frei Schnauze führen Very Happy
Das wäre doch eine großartige Szene Twisted Evil cheers  und sie zu überzeugen wäre dann die Kunst.Tanzen 

Liebe Grüße!
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BeitragThema: Re: Kommentare für Kapitel 2   26.11.13 12:40


Hallo Linda =)

Wolfsspur schrieb:
Tut mir leid, dass ich mich sooft wiederhole. In einer Unterhaltung, wäre das eben schnell vom Tisch und ich bin wahnsinnig schlecht in Zusammenfassungen, also reagiere ich einfach. Werde versuchen das in Zukunft besser zusammenzufassen.
Auf der anderen Seite, je öfter das Gleiche angesprochen wird, desto mehr überzeugt mich die Dringlichkeit, dass da was nicht stimmen kann, wie ich es geschrieben habe ;D

Wolfsspur schrieb:

Zum eigentlichen Tatbestand, ja ich fand so eine Umgebung würde sie gut darauf vorbereiten in so eine Games of Thrones Welt geschmissen zu werden. Sie wäre dann nicht unerfahren im sich wehren, abgebrühter in Sachen Gewalt, eben ganz anders als die Weltenwechsler sonst. Wenn sie das nicht sein soll, dann ist dir das im Weg ...
[...]
Das wäre dann eine Mischung aus dem ersten, dem neuen und einem anderen Anfang.
Bisschen abgebrüht sein dürfte sie schon, auch so, wie sie es aus dem Zirkus ist, kein Problem, ich hab's in dem Teil einfach nur nicht so halten können, allein mein Fehler Very Happy
Der Vorschlag ist grundsätzlich nicht schlecht (die Idee mit dem Litauisch ist auch genial! Very Happy ), war auch schon am Überlegen, wie ich in ihrer Geschichte vielleicht noch was drehen kann, eben weil es doch recht unwahrscheinlich kommt, dass ihre Tante sie echt die ganze Zeit über in einem Wanderbordell großgezogen hat.
Und .. ich freunde mich grad immer mehr mit einem Anfang in der Paralleltwelt an Embarassed Das kommt mir irgendwie harmonischer. Hab auch grad vorhin eine Idee für den Beginn gekriegt, die sich vermutlich ganz gut einfügt bounce 

Wolfsspur schrieb:

Ich würde aber eben erst eine Szene schreiben, wo sie so ist, wie du es dir vorgestellt hast schon immer, also in der Neuen Welt um ein Gefühl zu haben, wer ist sie und was muss sie bisher erlebt haben, um so zu sein. die Mischung aus selbst, Erfahrung und Erziehung ...
Wie sie später so sein soll, weiß ich^^ Hab grad letztens noch ein paar ältere Szenenfragmente gefunden, wo sie auch ganz gut bei rüberkommt, wie sie später sein soll. Die Entwicklung dahin dürfte relativ unabhängig von ihrer vorigen Verfassung sein, ist eher eine Frage der Zeit, wie schnell sie es je nach Zustand packt Wink
Denke, ein großer Vorteil im Anfang in der Parallelwelt ist, dass sie vermutlich viel toleranter gegenüber Aufforderungen, das Königreich zurück zu erobern, sein wird. So wie sie im Augenblick aus dem Zirkus kommt ... Rolling Eyes wohl eher eine Antwort wie leck mich xD und will dann ihr eigenes Leben frei Schnauze führen Very Happy

Ganz liebe Grüße
Biene
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Wolfsspur
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BeitragThema: Re: Kommentare für Kapitel 2   25.11.13 0:10

Hallo Bine!

Tut mir leid, dass ich mich sooft wiederhole. In einer Unterhaltung, wäre das eben schnell vom Tisch und ich bin wahnsinnig schlecht in Zusammenfassungen, also reagiere ich einfach. Werde versuchen das in Zukunft besser zusammenzufassen.

Zum eigentlichen Tatbestand, ja ich fand so eine Umgebung würde sie gut darauf vorbereiten in so eine Games of Thrones Welt geschmissen zu werden. Sie wäre dann nicht unerfahren im sich wehren, abgebrühter in Sachen Gewalt, eben ganz anders als die Weltenwechsler sonst. Wenn sie das nicht sein soll, dann ist dir das im Weg ...

Es gäbe noch eine Zwischenlösung ... dass sie erst kurz in diesem Zirkus sind und das bordellhafte nicht so offensichtlich war. Der Sex also nach Vorstellung stattfindet in den Wagen und die Vorführung nur freizügig ist, aber nicht Porno ...

Dass sie und ihre Tante aus irgendeinem Grund aus dem alten Zirkus weg mussten, sie von dem Direktor Geld für eine Zaubernummer bekamen und sich erst später rausstellte, was das für ein Zirkus ist. Dann müsste der Direktor natürlich etwas von der Tante haben, dass sie unbedingt braucht (den Dolch aus der Heimat), um sie zu erpressen zu bleiben. Hanna muss das dann natürlich schrecklicher finden und sich sicher nicht als Prostituierte anbieten. Als das dann mit dem Mord passiert, der Direktor auch verletzt wird zum Beispiel, kann die Tante den Wagen des Direktors durchsuchen, den Dolch finden und verschwinden und dann eben alle mitnehmen, die du jetzt auch mitnimmst.

Du könntest den Schockanfang behalten.

Dann einen Teil einschieben, wo sie sich daran erinnert, wie sie ihre Freundin kennengelernt hat und wie ihre Tante sich gegen alle Vernunft entschieden hat, das Geld zu nehmen und sie einen absoluten Tiefpunkt ihrer Engagements angenommen haben. Da sie nicht von der Welt sind, haben sie keine richtigen Papiere und die könnten im letzten Zirkus bei einer Kontrolle wegen Schwarzarbeit vom Bundesamt aufgeflogen sein. Und sie haben kein Geld für einen neuen Fälscher, deshalb fallen echte größere Zirkusse aus. Dann kannst du das mit dem Zaubern einbringen. Sie könnte Träume haben von einem richtigen Zirkus mit ihrer Nummer groß rauskommen, sie könnte ein altes Märchenbuch lieben und mitnehmen (und darin soviele alte Vokabeln wir harren und poetische Begriffe ansammeln wie du willst:D Es könnte sich herausstellen, dass es ein Märchenbuch aus der anderen Welt ist, wobei sie vorher dachte, sie könnte Litauisch oder soewas Very Happy  )
Sie könnte geschockter sein, aber eben genauso tapfer, wie jetzt für ihre Freundin.

Dann Flucht und Höhle, mit ein wenig mehr Panik und es sollte alles passen ...

Das wäre dann eine Mischung aus dem ersten, dem neuen und einem anderen Anfang.

Ich würde aber eben erst eine Szene schreiben, wo sie so ist, wie du es dir vorgestellt hast schon immer, also in der Neuen Welt um ein Gefühl zu haben, wer ist sie und was muss sie bisher erlebt haben, um so zu sein. die Mischung aus selbst, Erfahrung und Erziehung ...

Liebe Grüße!
von Linda

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BeitragThema: Re: Kommentare für Kapitel 2   23.11.13 20:32


Hey Wolfi =)


Wolfsspur schrieb:
Ich hoffe, du weißt ich gebe den Reißwolf nur, um das Beste für deine Geschichte rauszuholen, entweder, weil du bessere Argumente findest, warum deine Geschichte genau so sein muss, oder dass meine Argumente deine Geschichte noch durchdachter machen, wenn du sie dir unter diesen Aspekten nochmal ansiehst und vornimmst.
Ich weiß Wolfi, und ich bin dir auch sehr dankbar für all die Zeit und Mühe, die du dafür aufbringst! Danke 
Es zeigt mir halt an diesem Abschnitt/Anfang nur, dass ich halt ziemlichen Quark geschrieben hab. Traurig, na gut, muss ich halt mit Leben, aber ich hab die Chance es direkt hier umzuschreiben und nicht erst dann, wenn ich bereits 4 Kapitel weiter bin, wodurch ich den ganzen Rest auch noch einmal komplett neu schreiben dürfte. Ich arbeite, gedanklich zumindest, seit Jahren an der Geschichte, was wohl leider aber auch zur Folge hat, dass ich das ein oder andere einfach total übersehe ... weil ich es anders haben will Very Happy
Dank dir ist mir jetzt mal so richtig aufgefallen, dass ich Hannas Charakter quasi einfach total verdreht habe. Du hast ja vollkommen Recht Wink

Wolfsspur schrieb:
Ein allwissender Erzähler kann eine schöne Athmosphäre schaffen, obwohl es der Figur schlecht geht. Aber hier ist ein Ich-Erzähler am Werk. Entweder sie ist beduselt und kriegt alles nicht so mit, oder sie wird die Umgebung so wahrnehmen, wie sie sich fühlen müsste.
Ist wohl wahr .. o.ö Very Happy
Glaub, von mir aus würd ich gern den allwissenden Ich-Erzähler schreiben, aber das wird wohl nicht so gut kommen Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Die Frage ist, ob du dieses Wortspiel hier gebrauchen kannst, denn die Stille wiegt für mich weder schwer auf ihr, noch auf der Situation, noch ist die schwerwiegend, also wird sie als Info empfunden für irgendetwas.
Ich schreib's um Very Happy Hab zwar glaub vorgestern/gestern mit angefangen den Teil neu zu schreiben, werd vermutlich aber nochmal neu ansetzen. Falls es nochmal reinfallen sollte, könnt's auch n andern Kontext kriegen, wodurch es dann vielleicht wieder passt Wink

Wolfsspur schrieb:
Das klingt aber ,als ob ihm etwas schlimmes bevorsteht. Das wird ihm auch nicht helfen. Wenn es nur das ist, dann lass sie etwas denken, das eindeutig ist. Das macht den Boden auch nicht weicher.
Ich finde auch, so direkte Gedanken bei einem Ich-Erzähler sollten schon etwas ganz besonderes sein um diese Hervorhebung zu verdienen.
Mit dem Gedankenausdruck, ok, ist einleuchtend Very Happy
Generell zu Gedanken, ich verwende sie eigentlich recht gern, gerade weil sie dem Erzähler Charakter geben kann.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich muss wohl noch mal gut ran ...
Wenn du meinen Argumenten zustimmst, sonst nicht und klingt bisher nicht so Very Happy
Ich mag es gerne logisch. Und deine Argumente waren, zumindest zu einem sehr großen Teil und in wesentlichen Punkten, logisch. Besonders halt was Hannas Charakter und Verhalten angeht. Nun, da stimm ich dann gerne zu, lach Very Happy Werd es dementsprechend, wie gesagt, auch noch mal komplett überarbeiten.

Wolfsspur schrieb:
Schon klar, ich frage mich nur, warum sie es weiter so nennt. Es ist kein Loch. Es ist ein Gang, vielleicht sogar der Ausgang.
Hätte jetzt mal gesagt, weil sie es bisher nicht untersucht hat und nicht genau weiß, aber ja, wenn man erkennt, dass es sich um ein Loch handelt, sollte zumindest der Gedanken Gang nicht weit sein Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Och, das Loch könnte auch im Innenhof sein ... aber es ist wirklich recht unwahrscheinlich. Die Frage ist auch wie kalt ihnen ist. ISt auf der anderen Welt auch Winter? sonst wäre das ein starker Hinweis, auf eine andere Welt.
kalte, steife Glieder -> kalt Very Happy
Aber das ist mir auch schon aufgefallen, zur Temperatur stand bisher noch zu wenig drin Wink

Wolfsspur schrieb:
Da hast du so eine schöne gruselige angstmachende Szene und willst es unbedingt harmlos Suspect
Sie würde von einem Kerl betäubt und in eine Höhle verschleppt und wie erwähnt, hatte sie wahrscheinlich ienen schlimmen Traum von ihrer Kindheit, ganz abgesehen von ihrem immer noch erst gestern getöteten besten Freund und dass ein Amokläufer ihr in den Degen gefallen ist .... und da hat einfach keine Lust? Traumatisiert triffts doch eher, oder?
Ja, traumatisiert. Ist mir eigentlich zu früh für ihre spätere Entwicklung, aber im Grunde schadet es nicht Very Happy
Gruselige angstmachende Szene, du meinst die jetzt in der Höhle, ja? =D -> Na... dann danke für die Idee! Very Happy Das Harmlose kann man ja auch noch Verschwinden lassen in der Überarbeitung Twisted Evil 

Wolfsspur schrieb:
Das mit der Dusche ist nun wirklich total unlogisch und ja, immer noch, wieso ist sie so cool, als wäre das ein absichtlicher Ausflug?
Ich änder das Wink

Wolfsspur schrieb:
Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Im dritten fand ich einen Dolch, dessen Klinge einer Flamme nachempfunden war. Der restliche Inhalt des Rucksacks ließ auf meine Tante schließen. Aber warum sollte sie – woher - ? Rína, die Frau aus dem Traum, die gleichen Augen und Haare.
Eine Waffe, das spricht gegen alles mögliche.
Zitat :
Das hab ich jetzt hier leider nicht verstanden :/
die Waffe wäre für mich ds erste Hinweis, dass sie keine Gefangen es. Vorher spricht alles dafür und ich würde als allererstes versuchen herauszufinden wo ich bin und ob ich da raus kann ... Und wenn ich iene eingepackt hätte nach eienr Taschenlampe suchen. Aber ich glaube eben nicht dass sie im Zirkus ... obwohl, wenn man nachts über den Platz muss ,vielleicht doch ...
Hmmm... okay^^ Die Taschenlampe, würde Sinn machen, vielleicht hatte zumindest einer im Wohnwagen eine, aber vielleicht haben sie die auch gar nicht mitgenommen ... aber ja, auf jeden Fall erstmal gucken, wo man erstmal ist^^
Danke Wink

Wolfsspur schrieb:
Wo wäre der Unterschied zu einer Kerkerzelle? Würden sie da nicht auch schlafen, bis sie aus der Bewusstlosigkeit aufwachen? O.k. bis auf das Feuer. Aber der Kerl hat ihnen auch Suppe gegeben und sie fernsehschauen lassen, bis er sie betäubt hat und hier auf den blanken Boden in eine Höhle geworfen. Wie gesagt, ich finde für ihr bisheriges Leben und die Situation (ihre Tante ist immerhin nicht zu sehen) ist sie mir einfach zu angst/wut frei ...
Du hast ja vollkommen Recht.^^ Ich werds ändern, ja? Brauch nur ein bisschen Zeit Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Deshalb die Frage, warum ist sie nicht aufgeregter, wenn sie nach einer Betäubung in einer Höhle erwacht? Sie könnte vergewaltigt worden sein, ohne es zu wissen, sie könnte als minderjährige Prostituierte verkauft werden, oder einfach nur von diesem Typen gefangen gehalten, damit die Tante weiß Gott was für ihn tut ...
Du machst mir grad den Eindruck, du bist besser in die ganze Szenerie eingearbeitet als ich Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Ja, wo ist der Unterscheid zwischen den beiden?
Er reagiert angemessen und sie nicht Rolling Eyes 
Wie schon gesagt, du hast mich vollkommen richtig erwischt, Hannas Charakter ist verdreht.

Wolfsspur schrieb:
Man kann es auch kürzer halten, du musst nicht alle Details unterbringen, die du dir ausgedacht hast. Aber das was du sagst, sollte Gefühl transportierten. Ihr Schwein von Stiefvater hatte sich an ihr vergriffen, da war der Leichnam ihrer Mutter wahrscheinlich nicht nichtmal kalt! Und als sie sich gewehrt hatte, Irrenanstalt. Ihr Leben reichte für 1000 Alpträume ...
Ok Wink

Wolfsspur schrieb:
Aber das ist doch das Rätsel ihres ganzen Lebens und die Frage jetzt. Warum das alles?
Ich werds denk, auch wieder einbauen, komplett Wink Sie weiß es im Grunde genommen ja.. aber auch eben nur wieder wie einzelne Bruchstücke, und ein Teil wird wohl nie eine vernünftige Begründung kriegen (dass es unbedingt ein Bordellzirkus sein musste, statt einem normalen ... nun.. dann weiß Amalia da keine Antwort drauf. Oder meinst du, das wäre hier zu arg, wenn es hierauf keine Antwort gibt? Sie könnte vielleicht maximal anführen, dass Hanna schon mal die Härte des Lebens kennenlernt. Aber sonst ... bezüglich verstecken, unerkannt bleiben, es gibt glaub auch noch zahlreiche Minizirkus', die absolut unbekannt sind.)

Wolfsspur schrieb:
Warum muss da überhaupt jemand drauf reagieren, dass sie in einer anderen Welt sind, sollte den komisch klingenden Namen toppen. Meine Hundetrainerin, heißt übrigens Tourina soooo exotisch ist das auch nciht, besonders, wenn man wie wohl so eine Truppe International ist.
Ok .... keine Reaktion Very Happy
Bei Namen ist mir oft ohnehin verhasst, dass man immer wieder mal etwas erwischt, dass es bereits gibt. Hanna hieß vor geschätzten zehn Jahren noch Aryára. Nun, ich weiß nicht mehr welches Buch/welche Geschichte, aber irgendwo las ich nen sehr ähnlichen Namen, damit war's um den dann geschehen Very Happy Vor ein paar Jahren kamm dann noch Miss Arya aus Game of Thrones, auch wenns anders gesprochen wird ... Namen wechseln wie das Gesicht von Landschaften unter den Jahreszeiten^^

Wolfsspur schrieb:
Stimmt schon, ein bisschen aufgewühlt sein etc .. aber immerhin glaubt sie im Gegensatz zu den anderen leichter/eher, dass sie die Welt gewechselt haben^^
Das macht es doch nciht weniger schockierend für sie. Im Gegenteil, denn das bedeutet alles ist die Schuld von ihrer Tante und ihr, und sie muss verdauen, das es doch alles wahr ist was sie doch so abgelehnt hat. (Was ich wegen der spitzen Ohren eh schon etwas merkwürdig fand. Ablehnen, bedeutet dann ,wenn es eigentlich unlogisch ist, dass jemand etwas ablehnen muss, um etwas anderes zu schützen.
Also warum war es für sie wichtig ihrer Tante das mit der anderen Welt nicht zu glauben und was bedeutet es nun für sie, alles ist doch wahr![/quote]die spitzen Ohren, ja ... ich hab's mir auch schon manchmal überlegt, aber ich kann es sie einfach nicht annehmen lassen. Wenn sie daran glauben würde, würde sie aufgrund viel mehr gestellter Fragen wohl viel mehr wissen, würde ihre Tante mehr drängen doch aus dem beschissenen Bordell abzuhauen etc. Ich hab ihr halt die Idee, dass es bestimmt noch mehr von ihnen geben könnte, in den Kopf gesetzt, dass sie nicht weiß, wie viel an den Menschen echt ist, wie viele mit verdeckten spitzen Ohren es vielleicht noch gibt. Ich finds schwer und bin mir selbst ein bisschen unschlüssig. Aber, sorum betrachtet, wenn sie als Kind dran geglaubt hat, ihre Tante immer fragte, wann sie zurück könnten, nun, die wird gesagt haben, wenn sie älter ist. Und je weiter es aufgeschoben wurde, desto mehr könnte sie gedacht haben, ok, eh alles Blödsinn, sonst hätte sie es mittlerweile längst getan. Wär noch ne Idee für das erste Kapitel zum Einbauen, als Begründung, könnte man noch was basteln^^
Joar.. ein bisschen mehr Schock dürfts sein ;D

Wolfsspur schrieb:
Wie wäre es mit rausgehen, die andere Welt zeigen? Die Ohren zeigen ... Magie zeigen. Sie haben doch nun wirklich Beweise. es geht nicht um glauben oder nicht.
 Schön zu wissen, wie dämlich man sein kann o.O Asche 
Also .. ja... rausgehen hatte ich ohnehin schon noch vor, lach, aber halt nicht in dem Zusammenhang, ist richtig. Ohren und Magie wären da wohl vor allem erstmal sinnvoller, die Umgebung draußen, abgesehen davon dass da keine heile Burg und kein Schnee vorzufinden sind, sieht erstmal "normal" aus. Man wird sich natürlich trotzdem fragen, wie man denn bitte dahin hat kommen können und bitte wo oder so Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
aus Büchern :lol:da hab ich's vermutlich auch her. Ja, ich mag ausharren sehr, benutz es auch verhältnismäßig oft im normalen Sprachgebrauch, deswegen kommts mir auch recht normal und nicht so "alt" vor, bzw. vielleicht auch aus RPG's
Denke, das Wort an und für sich, werden meine Leser wohl zu schlucken haben o.ö
Wenn du es magst, und sie wirklich solche Bücher liest ... dann ist es natürlich so wie es ist.
Oh, sry, das mit den Büchern sollte ein (schlechter) Scherz gewesen sein ;D also dass Hanna das Wort da herhat.
Nun, du hast nicht ganz Unrecht, aber ich würd ihr das Wort gern lassen, es passt manchmal einfach so schön Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Es gibt doch sicher Videos von Rumänen, die deutsch sprechen. Man muss das nicht genau nachmachen, aber so ein paar grammatische Eigenheiten.
Und wenn du es auch nicht mit Schimpfwörtern hast ... Ich frage mich, ob der BordellZirkus, so stark der Anfang auch ist, überhaupt geeignet ist für deine Geschichte. Deine Hauptfigur wirkt, als hat sie das nie erlebt. Die Sprache, ihr Vertrauen in die Situation, dass ihr nix schlimmes einfällt, trotz aller schlimmen Ereignisse. Dein Gefallen an poetischen Beschreibungen und Wörtern ... Wäre es wirklich wahrscheinlich passender sie in einen normalen Zirkus zu stecken und sie viel lesen und träumen zu lassen.
Sonst ist das als ob du ... ein großes Erbbeben schreibst. Richterskala 10! Und danach gehen die Leute durch eine heile unzerstörte Stadt.
Okay ... ich denke, ich werde noch einen Versuch schreiben, wenn der nichts wird, für Hannas Charakter passend, dann ... -> Neuanfang, direkt in der Parallelwelt. Denk, mein Problem liegt vielleicht auch ein bisschen darin, dass ich für sie später eine bestimmte Charaktervorstellung habe, wie sie sich entwickelt etc. Es basierte bisher immer darauf, dass sie auf ihre "Aufgabe" nicht vorbereitet wurde. Würde sie hingegen in der Parallelwelt aufwachsen, sie würde darauf vorbereitet werden, ob sie das Amt dann trotzdem ablehnen würde? Sie müsste irgendwie trotzdem in die Situation geraten können, dass sie quasi nicht zurück kann, durch den Weltenwechsel möglich, doch ohne? Müsste man mal überlegen Very Happy Es hat alles seine Vor- und Nachteile Very Happy Wenn ich in der Parallelwelt anfangen sollte hatte ich schon überlegt, Lisa trotzdem kommen zu lassen, womit ich dann aufpassen müsste, dass nicht sie zur Hauptperson wird (weil ihre Geschichte dann halt doch recht interessant ist Very Happy )
Grml ... je mehr ich grad schreib, desto mehr überleg ich für den Alternativanfang Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Aber die beiden haben den Hauptkonflikt zu tragen. Sie ist die Protagonistin, die Ich Erzählerin! Und ihr Leben ist es, dass Ursache für alles ist, ihr Leben ist am meisten darin verwickelt. Sie hat eine lange Geschichte zu verdauen. die eit, wo sie als Kind an die Welt geglaubt hat, da hinwollte wahrscheinlich und dass sie das aufgegeben hat, wahrscheinlich weil ihre Tante sie eben nie zu diesem tollen Ort gebracht hat und sie stattdessen weiter in so eine Hölle lebten. Ich meine, stell dir das wirklich vor, ein Kind in so einem Bordell. Alkohol, Drogen, Gewalt ... So früh, Menschen als Ware zu sehen, Menschen zu sehen, die sich so benehmen. Ihr Bild von Männern und Frauen, vom Leben. Die Entscheidung ihrer Tante, ihr das anzutun!
Lach .. oh man, das hab ich oben grad auch geschrieben. Ob das nun mein eigener Gedanke war oder deiner, weil ich das vorher schon gelesen hatte? o.O xDD
Es ist ja vollkommen richtig, Wolfi Wink

Wolfsspur schrieb:
Hast du jemals neben deiner Mutter gestanden und gedacht, die mittelalte Frau schaut mich an. Wenn es ihre Tante ist, sieht sie sie als ihre Tante, wenn sie wütend ist, eben das Miststück von Tante ... irgendwas, aber doch nicht die jung aussehende Frau, so beschreibt man Fremde.
Ich wollte in gewisser Hinsicht, dass rüberkommt, dass ihre Tante ihr fremd wird Wink

Wolfsspur schrieb:
Wie gesagt, er Anfang ist stark, das Setting krass. Aber wenn deine Figuren nicht von diesem Leben geformt wurden, dann lieber einen anderen Anfang wählen, der besser zu deinen Figuren passt.
Glaub grad fast, die einzige, die da bisher reinpasste war Irina :/
Nun, selbst wenns n verpatzter Anfang ist .. vielleicht kann ich den noch irgendwoanders gebrauchen/einbauen Very Happy
Das einzig Dumme ist der Anfang vom Anfang, den mochte ich im Hinblick auf *will ich nicht verraten Very Happy * eigentlich sehr gern.

Wolfsspur schrieb:
Naja, es liegt eine gewaltige Skala zwischen ängstlich verstört und "Eis in den Augen" so dass ihre Beste Freundin wie vor dem LEibhaftigen zurückweicht. Aber generell ist eben die Frage, wie Lisa sich fühlen soll nach den Ereignissen.
Ich geb ja zu, ich hab's versemmelt Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Das Menschen das nicht einfach so schlucken, dass eine Höhle nun auf einer anderen Welt! liegen soll ist kitschig?
Und Prolog? Drüber steht Kapitel 2 Suspect Ein Prolog ist ein Teil einer Geschichte, der vornan gestellt wird. wichtig für die Geschichte aber so weit weg von der Haupthandlung, dass er eigenständig steht und vom Leser aber gebraucht wird um gewisse Dinge zu verstehen oder darauf vorbereitet zu sein. Göttersagen, etwa um die Wichtigkeit einer Figur zu erkennen, ect.
Für den Leser ist immer jetzt! Er lebt mit den Figuren jetzt! Er denkt sich nicht, och, die reagieren so, weil die richtige Geschichte ja gleich losgehen soll. Wenn die Figuren für mich willkürlich handeln und ich anfange mir zu denken, dass sich da irgendwie die Autorin rauschummelt, weil ihr langweilig ist ...
Also ist wirklich die Frage, braucht deine Geschichte diesen Anfang, dann sei da! sei realistisch, so wie Menschen/deine Menschen in dieser Situation fühlen, denken, handeln würden. Mit ihrer Vergangenheit und eben ohne Wissen darum, dass es ja bald spannend und anders wird ... Oder lass es weg. Oder überarbeite das später, wenn du Lust drauf hast, aber Gefühle abkürzen, damits halt nicht zu lang wird, bis es zu dem dir spannenden Teil kommt ... ich glaube nicht, dass das ein Ziel sein sollte.
Ok ... würd sagen damit ist bewiesen dass ich vom Sinn des Prologs keine Ahnung hab Very Happy
Mir kämen die Widersprüche der anderen gegen Amalia kitschig, weniger wegen dem Übergang, sondern vom grunsätzlichen Prinzip. Es wird etwas erklärt, dass Unmöglich ist im Auge der anderen, die Erklärung, natürlich müssen sie widersprechen, wollen es nicht glauben etc. Habe derartiges gefühlt bereits viel zu oft gelesen. Aber mein Gefühl trügt mich leider auch allzu oft :/

Wolfsspur schrieb:
Wolfsspur schrieb:
Im Grunde spannender Teil, aber mir fehlt noch einiges. Bisschen mehr Umgebung, mehr Gefühle. Es wirkt wie husch husch, wir wollen los. Gerade was Hanna angeht. Da wäre noch viel mehr drin!
Zitat :
Husch husch, ja ... ich muss versuchen das irgendwie alles recht kurz zu halten, weil, wie gesagt, das eigentlich noch alles Prolog ist, ichs aber auch wieder nicht zuu kurz machen wollte. Ich weiß nicht, aber vermutlich kommt der Anfang noch in diesem Kapitel, kurze Bruchstücke von Szenen, es alles als Rückblende zusammenfassend zu erzählen fand ich nicht so gut, bin schon gespannt wie das ankommt, hab sowas auch noch nie gelesen .. ist ein Experiment o.O Dazwischen immer wieder längere Szenen, also richtige, aber eben viel mit Schnipseln zwischendurch zum Zeit überbrücken.
Jaa... dann wird Hanna wohl noch mal besser ausgebaut werden müssen Very Happy
Das verstehe ich nun nicht, wie du das meinst, aber ich werds sicher mit Spannung lesen.
hm... wenn's denn jetzt überhaupt noch kommt und ich nicht neu anfange Very Happy Je länger ich grad hier überlege, desto sinnvoller erscheint mir langsam der andere Anfang Shocked 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ganz ganz lieben Dank für deinen Kommi, er hilft mir definitiv weiter, nur ... jetzt muss ich erstmal alles umkrempeln Shocked Haha .. na, ma gucken ;D
Wenn dir die Argumente zusagen und sich eine neue Fassung dann authentischer anfühlt. wie gesagt, auf mich wirkt es, als ob du da eben eine anderen Hanna im Kopf hattest als ich, für mich gibts nur den Anfang, das Bordell, der Amoklauf, der Mann, der sie eh misstrauisch machte, dann die Halluzinationen, dann der Traum, dann eine Höhle. Nichts davon würde mich in Sicherheit wiegen. Aber ich bin nicht Hanna. Aber wenn ich an die ersten Zeilen denke, wo ihr bewusst wird, wie schnell ein Leben vorbei sein kann, denke ich, dass sie da auch mehr an schlimme Dinge denken würde, als bisher.
Du hast ja Recht, du hast ja Recht, du hast ja Recht ... Very Happy
Aber grad deswegen sind die Kommentare ja auch so wichtig, dann weiß ich wenigstens, wenn ich Mist verzapf.
Deswegen, noch mal vielen vielen Dank für deine Mühe! =)
Beim Neuanfang .. wäre nur schade um den vielen schönen Schnee Very Happy Den mocht ich als durchgängiges Element ganz gerne. Naja gut, sagt ja niemand, dass ich im Neuanfang nicht auf im Schnee beginnen könnte Very Happy

Ganz liebe Grüße
Biene

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BeitragThema: Re: Kommentare für Kapitel 2   23.11.13 16:35

Hallo Krayt
Zitat :

Oh nein .... *schlepp* ..*schleif* .. *ins Bett verkriecht* ... heute ist wohl nicht mein Tag :/
Ich hoffe, du weißt ich gebe den Reißwolf nur, um das Beste für deine Geschichte rauszuholen, entweder, weil du bessere Argumente findest, warum deine Geschichte genau so sein muss, oder dass meine Argumente deine Geschichte noch durchdachter machen, wenn du sie dir unter diesen Aspekten nochmal ansiehst und vornimmst.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mein Kopf schmerzte. Der Schlaf – ein einziger Alptraum. Dazu die Halluzinationen zuvor…
Sie weiß gleich das sie Halluzinationen hatte?
Zitat :
Das wusste sie eigentlich ohnehin, nachdem sie die erste Attacke hinter sich hat und erstmal kotzt, aber man könnte es durchaus anders aufbauen ..
Aufwachen lassen, noch geschlossene Augen, schmerzende Glieder, Kopf, Boden hart wie Stein, warme Decke da, Prasseln von Feuer, dabei reflektieren über den vorigen Abend, vielleicht wie viel was davon wahr war, darüber halt auf die Halluzinationen das erste Mal wörtlich kommt
Würde ich logischer finden nach so einem Zustand.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Benommen setzte ich mich auf, erblickte Lisa hinter einem Feuer sitzend. Die Flammen züngelten, warfen ihren Schatten um ein Vielfaches gegen die kaum hellere Felswand. Verzerrte Bilder im Rausch der Zeit. Unsere Augen trafen sich, doch kein Laut kam über ihre Lippen.
Der unterstrichene Satz klingt poetisch und als wäre sie noch nicht ganz da, der Anfang aber schon.
Zitat :
Und ich wollt nur eine schöne Atmosphäre schaffen Crying or Very sad 
Mal schauen, was ich da machen werde o.ö
Ein allwissender Erzähler kann eine schöne Athmosphäre schaffen, obwohl es der Figur schlecht geht. Aber hier ist ein Ich-Erzähler am Werk. Entweder sie ist beduselt und kriegt alles nicht so mit, oder sie wird die Umgebung so wahrnehmen, wie sie sich fühlen müsste.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Eine schwer wiegende Stille lastete im Dunkel.
schwer wiegend, schwerwiegend ein Wortspiel.
Zitat :
Hab auch hin- und herüberlegt, werd's aber vermutlich bei schwer wiegend belassen
Die Frage ist, ob du dieses Wortspiel hier gebrauchen kannst, denn die Stille wiegt für mich weder schwer auf ihr, noch auf der Situation, noch ist die schwerwiegend, also wird sie als Info empfunden für irgendetwas.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Abgesehen vom Flammengeflüster und dem Gewisper von vergehendem Holz, konnte ich nur ab und an einen leisen Atemzug Miticas wahrnehmen. Ich erspähte ihn nur unweit, tief in seine Decke vergraben.
Wieder sehe poetisches mit recht nüchternem vermixt.
Zitat :
Ich persönlich find es weniger schlimm, das Poetische für die Atmosphäre, das Nüchterne für die Realität. Spuren einer peotischen Überarbeitung eines nüchternen Textes :/
Mal sehen, was da nach einer weiteren Überarbeitung sthet Wink
Wie gesagt, ich empfinde es als ganz besonders schwierig, da einen Ich-Erzähler aufzuteilen.

Wolfsspur schrieb:
›Aber das wird ihm auch nicht helfen.‹
Hmm, der Gedanke sticht so heraus. Wieso sollte ihm das nicht helfen?
Zitat :
Weil der Boden steinhart, bzw. einfach nur Fels ist. Da hilft auch eine Decke nichts bzw. nicht viel xD
Das klingt aber ,als ob ihm etwas schlimmes bevorsteht. Das wird ihm auch nicht helfen. Wenn es nur das ist, dann lass sie etwas denken, das eindeutig ist. Das macht den Boden auch nicht weicher.
Ich finde auch, so direkte Gedanken bei einem Ich-Erzähler sollten schon etwas ganz besonderes sein um diese Hervorhebung zu verdienen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Meine Glieder schmerzten, waren kalt und steif. Ein Steinboden statt Matratze, was gab es Schöneres?
Und jetzt wird sie ironisch ...
Für mich schwankst du da zu sehr zwischen den Tonlagen hin und her. Die ersten Sätze sind echt nüchtern und klar, dann wirkt dieses assoziative wie ein Fremdkörper. Wenn sie aufwachsen soll und noch nicht ganz da, die Wahrnehmungen noch etwas halluzinativ schwingend, würde ich gleich mit so einem Satz einsteigen.
Zitat :
Ich muss wohl noch mal gut ran ...
Wenn du meinen Argumenten zustimmst, sonst nicht und klingt bisher nicht so Very Happy 


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mit dem Gefühl kaum geruht zu haben
kaum geruht ist ein ganz ... hohes Register, alt. Ich habe da nichts gegen, aber deine Figur ist in unserer Welt großgeworden unter Huren und anderen Menschen, die sicher kein gehobenes Vokabular benutzen. Selbst normale Menschen in ihrem Alter. Hast du schon mal zu Freunden gesagt? Ach, ich habe heute Nacht kaum geruht.
Und wenn das ihre anderen Sprachen beeinflussen soll, die lehnt sie inzwischen doch schon lange ab.
Zitat :
Es floss mir da grad so *unschuldig guck*. Ist schon richtig.
Dafür gibts ja die Überarbeitung.


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich riss meinen Blick los.
»Weißt du, wo Amalia ist?«
Lisa schüttelte stumm den Kopf. Die flackernden Schatten vertieften ihre Augenringe. »Vermutlich da lang.« Sie deutete Richtung eines tiefschwarzen Loches am anderen Ende der Höhle. Ihre Stimme – tonlos, gebrochen und doch wie von Hass erfüllt. Mir schauderte.
tonlos, gebrochen und Hass erfüllt, ich finde da lädst du einer tonlosen! Stimme einer ganze Menge zu. Dazu die Worte Vermutlich, da lang ...
Zitat :
*verkriech* Hab wohl allgemein in dem Text gern zu wild kombiniert :/
Hier ist übrigends das schwarze Loch, nach dem du weiter unten gefragt hast^^
Schon klar, ich frage mich nur, warum sie es weiter so nennt. Es ist kein Loch. Es ist ein Gang, vielleicht sogar der Ausgang.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Weißt du, wo wir hier sind?«
Kopfschütteln.
Ob wir uns wohl irgendwo tief unter der Burg befanden?
Sie hat gerade durch ein Loch den Himmel gesehen, erscheint mir seltsam, dann unter der Burg zu denken ...
Zitat :
Natürlich war die Burg alt, zerfallen, mehr Trümmer als heile Wände, und unter halbfreiem Himmel teures Mobilar und Fernseher, auf dass es bei Regen Kurzschluss gebe Rolling Eyes 
Ähm ja .... einleuchtend, erscheint mir auch seltsam xD Keine Ahnung wie ich da drauf gekommen bin o.O
Och, das Loch könnte auch im Innenhof sein ... aber es ist wirklich recht unwahrscheinlich. Die Frage ist auch wie kalt ihnen ist. ISt auf der anderen Welt auch Winter? sonst wäre das ein starker Hinweis, auf eine andere Welt.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Meine Augen blieben auf einem nicht weit hinter mir in die Steinwand gehauenen Torbogen haften ohne Durchgang, lediglich Zierat (Zierrat). Übersät von geritzten Strichzeichnungen und etwas, das man womöglich Runen nennen konnte, doch ich beherrschte es nicht sie zu lesen.
Hmm, irgendwie unnötig zu erwähnen, dass sie Runen nicht zu lesen beherrscht. Sie könnte sich einfach fragen, was die wohl bedeuten.
Zitat :
Stimmt schon, aber dann würd ichs vermutlich bei den Runen als solche einfach belassen, glaub, was die bedeuten interessiert sie gerade recht wenig.
Ja, dann sollte es in jedem Fall weg, wenn sie es nicht interessiert.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Wie geht es dir?«
Schweigen. Den Kopf gesenkt, sah sie mit den Augen auf. Ein bittender Blick.
Wieso sagt sie dann vermutlich da lang, wenn sie sonst nichts sagen kann? Ich würde das oben dann auch streichen, sie stumm sein lassen.
Zitat :
Mit dem Gedanken hab ich auch schon gespielt. Sie kann schon, ist gerade aber ein ganz klein bisschen gedankenversunken und hat keine Lust xD
Da hast du so eine schöne gruselige angstmachende Szene und willst es unbedingt harmlos Suspect 
Sie würde von einem Kerl betäubt und in eine Höhle verschleppt und wie erwähnt, hatte sie wahrscheinlich ienen schlimmen Traum von ihrer Kindheit, ganz abgesehen von ihrem immer noch erst gestern getöteten besten Freund und dass ein Amokläufer ihr in den Degen gefallen ist .... und da hat einfach keine Lust? Traumatisiert triffts doch eher, oder?

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Sorry.«, murmelte ich, stand auf. Wenn unsere Decken hier unten waren …
Nach wenigen Schritten wurde ich fündig. Statt vier Reisetaschen, vier Rucksäcke. Wer packte das denn um?
Wahllos schnappte ich mir den ersten, wühlte. Shampoo wäre nicht schlecht. Eine Dusche konnte ich jetzt gut gebrauchen. Vorausgesetzt unser Gastgeber verfügte hier unten über welche.
Soll das ironisch sein, dann würde ich das noch mehr betonen. Ansonsten wirkt sie, als wüsste sie von dir als Autorin schon wie es weitergeht. Sie wurde unter Drogen gesetzt und in ein ... Verlies geworfen, ihre Tante ist nicht da, sie stammt aus einem Bordell, sie muss wissen, dass man mit entführten Mädchen ganz andere Dinge macht als sie duschen zu lassen. Sie sucht nicht nach einem Ausgang, schaut nicht, ob Mitica bewusstlos ist. Sie hat null Angst oder Sorgen, sie macht sich keine Gedanken was das soll. Statt dessen sucht sie die Rucksäcke, wie in einem Videospiel wo eine Queste beginnt.
Zitat :
Oh nein.. so sollte es definitiv nicht werden Crying or Very sad Weiß grad gar nicht, was ich schreiben soll, es ist einfach nur unlogisch *seufz*
Hatte ursprünglich im Sinn, dass sie nach Shampoo für ne Dusche sucht, aber ja, das Loch in der Decke, demnach wohl eher weniger in/unter der Burg, es sei denn das Verlies hat ein Loch in der Decke ... Vermutlich wäre es besser sie erstmal ihrer Tante nachrennen zu lassen, aber das wirft mir die Szene mehr als halb übern Haufen :/ ... Vielleicht in den Tunnel nach ihr rufen, das könnte gehen.
Das mit der Dusche ist nun wirklich total unlogisch und ja, immer noch, wieso ist sie so cool, als wäre das ein absichtlicher Ausflug?

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Im dritten fand ich einen Dolch, dessen Klinge einer Flamme nachempfunden war. Der restliche Inhalt des Rucksacks ließ auf meine Tante schließen. Aber warum sollte sie – woher - ? Rína, die Frau aus dem Traum, die gleichen Augen und Haare.
Eine Waffe, das spricht gegen alles mögliche.
Zitat :
Das hab ich jetzt hier leider nicht verstanden :/
die Waffe wäre für mich ds erste Hinweis, dass sie keine Gefangen es. Vorher spricht alles dafür und ich würde als allererstes versuchen herauszufinden wo ich bin und ob ich da raus kann ... Und wenn ich iene eingepackt hätte nach eienr Taschenlampe suchen. Aber ich glaube eben nicht dass sie im Zirkus ... obwohl, wenn man nachts über den Platz muss ,vielleicht doch ...

[quote="Wolfsspur"]
Zitat :
Ein furchtbarer Verdacht überwältigte mich. Fast musste ich lachen. Also entweder furchtbar oder zum lachen
Zitat :
Die Vorstellung – nein, das war einfach zu irreal.
Irrealer als alles andere?
Zitat :
Lachen, eben weil es zu irreal ist, aber ich kanns auch wegnehmen.
Ein Furchtbarer Verdacht ist nunmal furchtbar. Wenn er irreal sein soll, dann schreib ein Wort in die Richtung, würde besser passen finde ich.
Zitat :
Zu irreal ... ich weiß echt nicht, wie ich das sonst noch groß weiter rüberbringen sollte; es gibt zwar all diese Indizien für sie, dass diese fremde Welt existieren müsste, aber sie will nicht dran glauben. Ich überleg grad, sie könnte noch aufgeregt sein (oder auch weiter unten, wo dann die Bestätigung fällt), wenn das wirklich die andere Welt ist/wäre, neugierig darauf, wie sie aussieht.
Denke, der Zirkus war ihr bisher realer als der Traum ihrer Tante xD
Davon ist für mich leider gar nicht richtig im Text, dass sie über eine andere Welt nachdenkt, oder den Traum.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich steckte den Dolch zurück,
Hier auch, sie bewaffnet sich nicht. Sie stammt aus so einer schlimmen Umwelt ist in so einer erschreckenden Situation aber nichts.
Zitat :
Hmm... das sehe ich jetzt hier gerade nicht soo eng. Sie haben ein brennendes Feuer, anscheinend alle in Ruhe/Frieden geschlafen, die Situation selbst ist gerade nicht bedrohlich, mehr das, was noch kommen könnte. Und Lisa sitzt auch einfach nur am Feuer und rennt nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn umher (Huhn Very Happy) Vermutlich wird es die Situation nach einer Überarbeitung eh nicht mehr geben Wink
Wo wäre der Unterschied zu einer Kerkerzelle? Würden sie da nicht auch schlafen, bis sie aus der Bewusstlosigkeit aufwachen? O.k. bis auf das Feuer. Aber der Kerl hat ihnen auch Suppe gegeben und sie fernsehschauen lassen, bis er sie betäubt hat und hier auf den blanken Boden in eine Höhle geworfen. Wie gesagt, ich finde für ihr bisheriges Leben und die Situation (ihre Tante ist immerhin nicht zu sehen) ist sie mir einfach zu angst/wut frei ...


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
durchwühlte meinen Rucksack, aber wie bei den anderen auch, Komprimierung auf fast nichts. ›Jetzt kann ich Irina gar nicht mehr anrufen.‹
Also kein Handy. Das ist ihr einziges Problem? Immer noch fürchte ich, sie steckt mit dir als Autorin unter einer Decke und weiß, dass ihr nix weiter passiert.
Zitat :
Ich hab mich vor dem Kommentar gefürchtet, Irina würde vergessen werden ... nun das xP Very Happy
Seh wohl, es hat auch seine Schwierigkeiten aus dem Ich zu schreiben o.o Fand es bisher sonst immer sehr angenehm, weil dann die Gefühle, Eindrücke, Empfindungen etc besser rüberkommen, bzw besser aus meinen Fingern fließen xD
Deshalb die Frage, warum ist sie nicht aufgeregter, wenn sie nach einer Betäubung in einer Höhle erwacht? Sie könnte vergewaltigt worden sein, ohne es zu wissen, sie könnte als minderjährige Prostituierte verkauft werden, oder einfach nur von diesem Typen gefangen gehalten, damit die Tante weiß Gott was für ihn tut ...


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Wenn ich den Gastgeber noch einmal sehe hat er zwei Augen weniger.« Er erblickte erst Lisa, dann mich. »Man hab ich ‘nen Scheiß geträumt!«
»Da bist du nicht der Einzige.«
Er blickte sich um. »Wo sind wir hier zur Hölle? Hat er uns in einem Verlies eingesperrt?«
Er benimmt sich normal und angemessen
Zitat :
wenigstens einer o.ö
Ja, wo ist der Unterscheid zwischen den beiden?


Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Bereits im Kindesalter vom Stiefvater vergewaltigt,
Das klingt wie der Lebenslauf von einem Fremden geschrieben. Versuch es persönlicher zu Formulieren.
Zitat :
die Mutter alkoholabhängig, nach ihrem Tod der Weg in die Psychiatrie, weil der Stiefvater hinter dem Vermögen her war. Aber wie konnte man einem Kind glauben, dass vor Schmerz die Mutter verloren zu haben dem Vater aufdringlich wurde, der anstandsgemäß, all ihre Versuche abwies und in eine Irrenanstalt steckte? Das Jungfernhäutchen zerrissen aufgrund eines Pädophilen, der sie auf dem Schulweg abfing und der Kerl dafür bestraft, verstand sich.
Das klingt noch zu sehr nach Notizen find ich ...
Zitat :
Ich wollts im Grunde nur möglichst kurz halten, um hier nicht zu sehr auszuufern.
Man kann es auch kürzer halten, du musst nicht alle Details unterbringen, die du dir ausgedacht hast. Aber das was du sagst, sollte Gefühl transportierten. Ihr Schwein von Stiefvater hatte sich an ihr vergriffen, da war der Leichnam ihrer Mutter wahrscheinlich nicht nichtmal kalt! Und als sie sich gewehrt hatte, Irrenanstalt. Ihr Leben reichte für 1000 Alpträume ...

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Augen verbinden hätte nicht gereicht, ja?«, fauchte ich sie an.
»Dann wärt ihr nicht mitgekommen, oder?«
›Stimmt … wahrscheinlich.‹
»Sind wir hier in einer Art Verlies oder so? Und warum Rína?«, mischte Mitica sich ein. »Was zum Teufel bildet sich der alte Sack ein, wie er mit uns umspringen kann? Ich dachte, du würdest ihm vertrauen?!«
Amalia warf ihm einen müden Blick zu. »Es ist nicht ganz nach Plan gelaufen - «
»Vermutlich, weil du zu spät dran warst, ja?«, fuhr ich dazwischen.
Sie sah mich verärgert an.
»Wie viel zu spät? Ein paar Stunden, Tage? Lass mich raten, es waren Jahre!«
Amalia erwiderte nichts, doch ihre stumme Antwort sprach Bände. Jahre!
Fließt gut. Aber Jahre zu spät für was? Das würde ich viel eher fragen.
Zitat :
Jaaa o.ö ... es hat mir nur grad dann nicht in den Fluss gepasst, das war das Dumme :DAber mal schauen, wie ich das da noch reinkrieg xD
Aber das ist doch das Rätsel ihres ganzen Lebens und die Frage jetzt. Warum das alles?

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie wandte sich an Mitica.
»Wir befinden uns in einer Höhle, keinem Verlies, und wir kommen hier wieder raus.«
Hier Hanna reagiert gar nicht auf ihre Situation
Zitat :
... ist mir wohl der Hauptchar insgesamt in der Szene ein bisschen entglitten, weil ich mal Mitica nicht vernachlässigen wollte
Da sie dein Ich-Erzähler ist, geht das eben meiner Meinung nach gar nicht.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mir fielen im Zwielicht ihre Ohren auf. Warum trug sie ihre Illusion nicht? Was, wenn die anderen es entdeckten? Wollte sie sie frühzeitig schocken? Ich holte tief Luft - ›Reg dich ab.‹ - konzentrierte mich.
»Mein richtiger Name ist Taorín, nicht Amalia. Rína ist das, was Hanna als Kind daraus gemacht hat.«
Ich brach ab. Okay, sie wollte es definitiv so.
Sie hat sich konzentriert noch nichts getan, was man abbrechen könnte. Sie wird doch nicht unkonzentriert
Zitat :
Ich glaub, das ist das Problem Magie zu beschreiben :DAber ich guck mal, wie ich da noch was basteln kann xD
Also wenn sie da irgendwas magisches machen wollte, sollte da dringend ein Satz hin, der mir das auch verrät Very Happy 
Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Taorín? Was ist das für ein Name?!« In Miticas Augen sah ich Streitlust aufflackern.
ausgerechnet von ihm? Sien Name ist auch nicht Paul Very Happy
Zitat :
Er kommt ja auch nicht aus Deutschland. Mitica ist ein rumänischer Name Very Happy
Nun... Hanna würde da nicht drauf reagieren, Lisa in dem Moment auch nicht, die hört stumm zu .. also entweder Mitica oder niemand Very Happy
Warum muss da überhaupt jemand drauf reagieren, dass sie in einer anderen Welt sind, sollte den komisch klingenden Namen toppen. Meine Hundetrainerin, heißt übrigens Tourina soooo exotisch ist das auch nciht, besonders, wenn man wie wohl so eine Truppe International ist.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
An seiner Stelle würde es mir langsam auch zu bunt werden. ›Und der beste Part kommt erst noch.‹
Wieso wird es ihr nicht zu bunt. Was fühlt sie. Sie macht sich immer noch keine Gedanken als weiß sie was du als Autor vorhast und wartet einfach darauf.
Zitat :
Stimmt schon, ein bisschen aufgewühlt sein etc .. aber immerhin glaubt sie im Gegensatz zu den anderen leichter/eher, dass sie die Welt gewechselt haben^^
Das macht es doch nciht weniger schockierend für sie. Im Gegenteil, denn das bedeutet alles ist die Schuld von ihrer Tante und ihr, und sie muss verdauen, das es doch alles wahr ist was sie doch so abgelehnt hat. (Was ich wegen der spitzen Ohren eh schon etwas merkwürdig fand. Ablehnen, bedeutet dann ,wenn es eigentlich unlogisch ist, dass jemand etwas ablehnen muss, um etwas anderes zu schützen.
Also warum war es für sie wichtig ihrer Tante das mit der anderen Welt nicht zu glauben und was bedeutet es nun für sie, alles ist doch wahr!

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Mitica,«, sie hob beschwichtigend eine Hand, »ich weiß nicht, ob der Name als solcher auf der Erde irgendwo existiert, aber du musst dich jetzt damit abfinden, dass du die Erde womöglich nie wieder sehen wirst.«
Na, krass. Wie kann sie glauben, damit Erfolg zu haben.
Zitat :
Liegt vielleicht auch an mir, ich wüsste nicht, wie ich jemanden so etwas vernünftig erklären sollte, dass er es mir tatsächlich abnimmt. Das einzige, das mir jetzt eher noch einfallen würde, wäre knallhart die Wahrheit rauszuhauen auf friss-oder-stirb wie "Mitica, das hier ist nicht die Erde, das ist Araktar -" Und weiter würde sie vermutlich aufgrund einer Unterbrechung Miticas nicht kommen.
Wie wäre es mit rausgehen, die andere Welt zeigen? Die Ohren zeigen ... Magie zeigen. Sie haben doch nun wirklich Beweise. es geht nicht um glauben oder nicht.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Soll das ein schlechter Witz sein?« Zorn funkelte. »Es ist ja schön, dass ich nicht mehr in diesem verdammten Dreckszirkus harren  muss,
wenn ausharren und wieder, du liebst das Wort, aber wo soll er das herhaben?
Zitat :
aus Büchern :lol:da hab ich's vermutlich auch her. Ja, ich mag ausharren sehr, benutz es auch verhältnismäßig oft im normalen Sprachgebrauch, deswegen kommts mir auch recht normal und nicht so "alt" vor, bzw. vielleicht auch aus RPG's
Denke, das Wort an und für sich, werden meine Leser wohl zu schlucken haben o.ö
Wenn du es magst, und sie wirklich solche Bücher liest ... dann ist es natürlich so wie es ist.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
aber bitte, unter der Erde auf ewig in einem Erdloch sich wie ein verwundetes Tier zu verkriechen, darauf habe ich nicht im Geringsten Lust! Und schon gar nicht wenn ein alter Sack von Hirnspast meint mir diese Entscheidung abnehmen zu müssen!«
geringste Lust ... er ist ein Junge und wieder das Umfeld. Selbst mein 12jähriger drückt sich nicht so lieb und nett aus, wenigstens keinen Bock. Er wurde ausgesetzt, ist kein Muttersprachler und spricht nicht anders als Hanna. Da würde ich nochmal drüber nachdenken, wie die einzelnen Sprechen.
Zitat :
Ich habs nicht so mit der Sprache (sprechen) und mit Schimpfwörtern leider gar nicht Crying or Very sad 
Es gibt doch sicher Videos von Rumänen, die deutsch sprechen. Man muss das nicht genau nachmachen, aber so ein paar grammatische Eigenheiten.
Und wenn du es auch nicht mit Schimpfwörtern hast ... Ich frage mich, ob der BordellZirkus, so stark der Anfang auch ist, überhaupt geeignet ist für deine Geschichte. Deine Hauptfigur wirkt, als hat sie das nie erlebt. Die Sprache, ihr Vertrauen in die Situation, dass ihr nix schlimmes einfällt, trotz aller schlimmen Ereignisse. Dein Gefallen an poetischen Beschreibungen und Wörtern ... Wäre es wirklich wahrscheinlich passender sie in einen normalen Zirkus zu stecken und sie viel lesen und träumen zu lassen.
Sonst ist das als ob du ... ein großes Erbbeben schreibst. Richterskala 10! Und danach gehen die Leute durch eine heile unzerstörte Stadt.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Amalia trat einen Schritt beiseite, wies auf das schwarze Loch.
Welches? In der Decke?
Zitat :
Auf das Lisa zu Beginn gezeigt hat, in der Wand/in einer Ecke/auf der anderen Seite der Höhle.
Wie oben erwähnt, wenn es ein Gang ist, nenn es doch so. Als einmalige Beschreibung o.k. aber wer nennt einen Ausgang beständig großes schwarzes Loch?

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Du kannst jederzeit gehen, ich werde dich nicht daran hindern und der alte Sack auch nicht. Aber glaube mir, dass du nicht einen Tag alleine da draußen überleben würdest, also überleg es dir!«, erwiderte sie. Ärger im Unterton, doch ich hörte ihn.
Was denkt sie? Sie beschreibt, aber denkt nicht selbst. Es ist für sie auch neu, dass sie die Erde nie wiedersehen soll. Nicht, dass sie sie vermissen würde. Aber jetzt müsste sie erkennen, alles ist wahr! Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt! Und jetzt gibst du diesen Kampf an Mitica ab.
Zitat :
Ich wollt ihn auch nicht allein zwischen Hanna und ihrer Tante abspielen lassen. Wenn sich zwei gegenseitig ins Wort fallen ist das noch recht gut umsetzbar, wenns aber bereits drei werden ... ich finds sehr schwierig, das dann noch realistisch zu biegen. Sie erkennt weiter unten ja auch, dass alles wahr ist ... ok, zu spät :/
Aber die beiden haben den Hauptkonflikt zu tragen. Sie ist die Protagonistin, die Ich Erzählerin! Und ihr Leben ist es, dass Ursache für alles ist, ihr Leben ist am meisten darin verwickelt. Sie hat eine lange Geschichte zu verdauen. die eit, wo sie als Kind an die Welt geglaubt hat, da hinwollte wahrscheinlich und dass sie das aufgegeben hat, wahrscheinlich weil ihre Tante sie eben nie zu diesem tollen Ort gebracht hat und sie stattdessen weiter in so eine Hölle lebten. Ich meine, stell dir das wirklich vor, ein Kind in so einem Bordell. Alkohol, Drogen, Gewalt ... So früh, Menschen als Ware zu sehen, Menschen zu sehen, die sich so benehmen. Ihr Bild von Männern und Frauen, vom Leben. Die Entscheidung ihrer Tante, ihr das anzutun!
.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Wo ist meine Tasche?« Mitica hielt fluchend einen der Rucksäcke in der Hand. Einen Augenblick glaubte ich, er würde ihn auf sie werfen.
»Unser gestriger Gastgeber hat für uns neu gepackt.«
»Was soll das heißen?«
»Das siehst du ja wohl doch oder nicht?!«
»Einen Scheißdreck sehe ich!« Mitica schnaubte, klaubte sich einen brennenden Ast und stampfte davon. »Dem werde ich zeigen, was Gastfreundschaft bedeutet!«
Hier verhungert dein Text ein wenig. Immer noch ist Hanna eher in der positon eines Allwissenden Erzählers, der hauptsächlich berichtet. ICh weiß nicht, wo und wie ich in der Höhle bin
Ich kanns versuchen, aber es könnte schwer werden für den Leser. Es läuft ja alles sehr schnell ab, sie denkt, beobachtet.. ich kann ein paar Gedankenfetzen einschieben .. oder mal sehen o.o

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Die jung aussehende Frau bückte sich, hob die anderen Rucksäcke auf. »Wir sollten aufbrechen. Wir können alles Weitere auch draußen besprechen.«
? Wer ist jetzt die jung aussehende Frau? Was ist mit Lisa ...
Zitat :
Eine jung aussehende Frau war Amalia bereits im ersten Kapitel o.ö
Lisa ist noch versunken, aber der wollt ich auch noch Zeit geben^^
Hast du jemals neben deiner Mutter gestanden und gedacht, die mittelalte Frau schaut mich an. Wenn es ihre Tante ist, sieht sie sie als ihre Tante, wenn sie wütend ist, eben das Miststück von Tante ... irgendwas, aber doch nicht die jung aussehende Frau, so beschreibt man Fremde.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Es war so irreal. Ich glaubte ihr, plötzlich tat ich es. Der kurze Traum vom Wolfsritt, so viel wirklicher als der sich sonst stets Wiederholende. Ich wollte ihr nicht glauben, aber es machte plötzlich alles einen Sinn, bis auf Eines. Lisa, die bisher nur stumm ins Feuer gestarrt hatte, nahm mir die Worte aus dem Mund.
»Warum hast du Hanna all die Jahre in einem Bordell aufgezogen und nicht in dieser anderen Welt, in der wir uns jetzt nun angeblich befinden sollen?«
Das fließt. Aber wieso übernehmen die anderen ihre Geschichte?
scratch Vielleicht hau ich das auch ganz raus, eigentlich ist das in Kapitel 1 ja schon mal gefallen, also Hanna weiß eigentlich, warum sie so mies aufgezogen wurde, grob, und hat ja auch nie andere Antworten erhalten, die anderen hingegen haben von der Welt bisher nichts gewusst. Ich müsste es vielleicht umschreiben, dass eben auch das für sie in gewisser Hinsicht einen Sinn macht, oder ihr einfach noch mal einfällt, es als trotzdem mies betrachtet; Lisa dann aber weiterhin die Frage stellen kann

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich sah den Schmerz über Amalias, nein, Taoríns, Gesicht ziehen, ergötzte mich daran. Ja, warum?! ›Spuck es aus verdammt!‹
Warum sagt sie das nicht?
Zitat :
Werd wohl ein paar Gedanken einbauen, Na, dann sag's doch, mal sehen, was sie davon halten werden ... o.ä.
froh, dass jemand anderes Amalia die Frage auch mal stellt
Wieso auch mal, bisher war ich noch bei keiner der Fragen dabei, glaub ich ...

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Ich wollte sie nur gut verstecken. Ein Ort, an dem möglichst niemand nach ihr suchen würde. Ein Ort, der wandert. Ich weiß nicht was, nicht einmal ob ihr etwas, oder auch mir, auf den Fersen ist, ich wollte sie einfach nur möglichst gut verstecken.«
Hätte es da mit ihren Talenten nicht auch ein normaler Zirkus getan?
Zitat :
Vielleicht, klar ...
Das macht mir grad irgendwie mehr Lust auf einen Anfang in der Anderswelt o.ö
Wie gesagt, er Anfang ist stark, das Setting krass. Aber wenn deine Figuren nicht von diesem Leben geformt wurden, dann lieber einen anderen Anfang wählen, der besser zu deinen Figuren passt.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Scheint bisher ja wohl funktioniert zu haben.«, bemerkte Lisa trocken, stand auf. Unwillkürlich wich ich vor dem Eis ihrer Augen zurück.
Das find ich jetzt allzu dramatisch, außerdem ist Lisa doch auf Hannas Seite.
Zitat :
Ja .... es steht aber auch nicht, dass Lisa Hanna anguckt Very Happy
Ich wollt sie in der Szene einfach nur gut verbittert haben ... naja.. kann sie auch ins ängstliche, verstörte Mädchen wieder umschreiben o.ö
Naja, es liegt eine gewaltige Skala zwischen ängstlich verstört und "Eis in den Augen" so dass ihre Beste Freundin wie vor dem LEibhaftigen zurückweicht. Aber generell ist eben die Frage, wie Lisa sich fühlen soll nach den Ereignissen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Du hättest zumindest Mitica und mich fragen können, ob wir da hineingezogen werden wollen! Ich nehme mal an, ein Zurück wird es nicht geben?!«
Einen Augenblick schien mir meine Tante verdattert. »Da müsst ihr die Arle fragen, aber ja, vermutlich nicht. Allein das Risiko, dass ihr von dieser Welt erzählen könntet - «
Lisa nickte grimmig, griff sich ihre Decke. »War ja klar.«
Sie akzeptieren das so leicht? Keine anderen Theorien?
Zitat :
scratch das ist ein bisschen mein problem, ich wills nicht in alle möglichen Richtungen ausufern lassen, das käme mir zu kitschig, dazu viel zu langwierig. Wenn mans genau nimmt ist das alles noch Prolog, wobei ich auch wieder nicht von Prolog reden kann, da es vermutlich keine klare Trennung zwischen Prolog und Geschichte geben wird.
Lach .. vielleicht lass ich die Tante ausrasten, dann wären sie zumindest womöglich eingeschüchtert und wagen nicht groß weiter Fragen zu stellen Very Happy
Das Menschen das nicht einfach so schlucken, dass eine Höhle nun auf einer anderen Welt! liegen soll ist kitschig?
Und Prolog? Drüber steht Kapitel 2 Suspect Ein Prolog ist ein Teil einer Geschichte, der vornan gestellt wird. wichtig für die Geschichte aber so weit weg von der Haupthandlung, dass er eigenständig steht und vom Leser aber gebraucht wird um gewisse Dinge zu verstehen oder darauf vorbereitet zu sein. Göttersagen, etwa um die Wichtigkeit einer Figur zu erkennen, ect.
Für den Leser ist immer jetzt! Er lebt mit den Figuren jetzt! Er denkt sich nicht, och, die reagieren so, weil die richtige Geschichte ja gleich losgehen soll. Wenn die Figuren für mich willkürlich handeln und ich anfange mir zu denken, dass sich da irgendwie die Autorin rauschummelt, weil ihr langweilig ist ...
Also ist wirklich die Frage, braucht deine Geschichte diesen Anfang, dann sei da! sei realistisch, so wie Menschen/deine Menschen in dieser Situation fühlen, denken, handeln würden. Mit ihrer Vergangenheit und eben ohne Wissen darum, dass es ja bald spannend und anders wird ... Oder lass es weg. Oder überarbeite das später, wenn du Lust drauf hast, aber Gefühle abkürzen, damits halt nicht zu lang wird, bis es zu dem dir spannenden Teil kommt ... ich glaube nicht, dass das ein Ziel sein sollte.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
In meinen Fingern juckte es. Ich war wütend, einfach nur wütend, wollte auf irgendetwas einschlagen, entwand Amalia stattdessen meinen Rucksack, schnappte mir Decke und improvisierte Fackel und lief mit Lisa Richtung dem schwarzen Loch.
entgegen
Wieso jetzt genau jetzt die Wut? sie ist eben noch dem Eis in Lisas aufen ausgewichen und er hat geschrien. Und sie schnappen sich erst cool ihre Sachen? Losreißen und nach ihm sehen, würde ich logischer finden, besonders nachdem was alles schreckliches passiert ist.
Zitat :
Ja.. das passte mir auch noch nicht so ganz xD Eben weil ich wohl auch eher sofort losgestürmt wäre...werds wohl auch so umändern, hab dann gleich n schicken Anfang für den nächsten Teil Very Happy
Wolfsspur schrieb:
Im Grunde spannender Teil, aber mir fehlt noch einiges. Bisschen mehr Umgebung, mehr Gefühle. Es wirkt wie husch husch, wir wollen los. Gerade was Hanna angeht. Da wäre noch viel mehr drin!
Zitat :
Husch husch, ja ...  ich muss versuchen das irgendwie alles recht kurz zu halten, weil, wie gesagt, das eigentlich noch alles Prolog ist, ichs aber auch wieder nicht zuu kurz machen wollte. Ich weiß nicht, aber vermutlich kommt der Anfang noch in diesem Kapitel, kurze Bruchstücke von Szenen, es alles als Rückblende zusammenfassend zu erzählen fand ich nicht so gut, bin schon gespannt wie das ankommt, hab sowas auch noch nie gelesen .. ist ein Experiment o.O Dazwischen immer wieder längere Szenen, also richtige, aber eben viel mit Schnipseln zwischendurch zum Zeit überbrücken.
Jaa... dann wird Hanna wohl noch mal besser ausgebaut werden müssen Very Happy
Das verstehe ich nun nicht, wie du das meinst, aber ich werds sicher mit Spannung lesen.


Zitat :
Ganz ganz lieben Dank für deinen Kommi, er hilft mir definitiv weiter, nur ... jetzt muss ich erstmal alles umkrempeln Shocked  Haha .. na, ma gucken ;D
Wenn dir die Argumente zusagen und sich eine neue Fassung dann authentischer anfühlt. wie gesagt, auf mich wirkt es, als ob du da eben eine anderen Hanna im Kopf hattest als ich, für mich gibts nur den Anfang, das Bordell, der Amoklauf, der Mann, der sie eh misstrauisch machte, dann die Halluzinationen, dann der Traum, dann eine Höhle. Nichts davon würde mich in Sicherheit wiegen. Aber ich bin nicht Hanna. Aber wenn ich an die ersten Zeilen denke, wo ihr bewusst wird, wie schnell ein Leben vorbei sein kann, denke ich, dass sie da auch mehr an schlimme Dinge denken würde, als bisher.


Ganz Liebe Grüße!
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Krayt

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BeitragThema: Re: Kommentare für Kapitel 2   20.11.13 12:32


Hey Wolfi

Oh nein .... *schlepp* ..*schleif* .. *ins Bett verkriecht* ... heute ist wohl nicht mein Tag :/

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mein Kopf schmerzte. Der Schlaf – ein einziger Alptraum. Dazu die Halluzinationen zuvor…
Sie weiß gleich das sie Halluzinationen hatte?
Das wusste sie eigentlich ohnehin, nachdem sie die erste Attacke hinter sich hat und erstmal kotzt, aber man könnte es durchaus anders aufbauen ..
Aufwachen lassen, noch geschlossene Augen, schmerzende Glieder, Kopf, Boden hart wie Stein, warme Decke da, Prasseln von Feuer, dabei reflektieren über den vorigen Abend, vielleicht wie viel was davon wahr war, darüber halt auf die Halluzinationen das erste Mal wörtlich kommt

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Benommen setzte ich mich auf, erblickte Lisa hinter einem Feuer sitzend. Die Flammen züngelten, warfen ihren Schatten um ein Vielfaches gegen die kaum hellere Felswand. Verzerrte Bilder im Rausch der Zeit. Unsere Augen trafen sich, doch kein Laut kam über ihre Lippen.
Der unterstrichene Satz klingt poetisch und als wäre sie noch nicht ganz da, der Anfang aber schon.
Und ich wollt nur eine schöne Atmosphäre schaffen Crying or Very sad 
Mal schauen, was ich da machen werde o.ö

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Eine schwer wiegende Stille lastete im Dunkel.
schwer wiegend, schwerwiegend ein Wortspiel.
Hab auch hin- und herüberlegt, werd's aber vermutlich bei schwer wiegend belassen

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Abgesehen vom Flammengeflüster und dem Gewisper von vergehendem Holz, konnte ich nur ab und an einen leisen Atemzug Miticas wahrnehmen. Ich erspähte ihn nur unweit, tief in seine Decke vergraben.
Wieder sehe poetisches mit recht nüchternem vermixt.
Zitat :
Ich persönlich find es weniger schlimm, das Poetische für die Atmosphäre, das Nüchterne für die Realität. Spuren einer peotischen Überarbeitung eines nüchternen Textes :/
Mal sehen, was da nach einer weiteren Überarbeitung sthet Wink

Wolfsspur schrieb:
›Aber das wird ihm auch nicht helfen.‹
Hmm, der Gedanke sticht so heraus. Wieso sollte ihm das nicht helfen?
Weil der Boden steinhart, bzw. einfach nur Fels ist. Da hilft auch eine Decke nichts bzw. nicht viel xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Meine Glieder schmerzten, waren kalt und steif. Ein Steinboden statt Matratze, was gab es Schöneres?
Und jetzt wird sie ironisch ...
Für mich schwankst du da zu sehr zwischen den Tonlagen hin und her. Die ersten Sätze sind echt nüchtern und klar, dann wirkt dieses assoziative wie ein Fremdkörper. Wenn sie aufwachsen soll und noch nicht ganz da, die Wahrnehmungen noch etwas halluzinativ schwingend, würde ich gleich mit so einem Satz einsteigen.
Ich muss wohl noch mal gut ran ...

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mit dem Gefühl kaum geruht zu haben
kaum geruht ist ein ganz ... hohes Register, alt. Ich habe da nichts gegen, aber deine Figur ist in unserer Welt großgeworden unter Huren und anderen Menschen, die sicher kein gehobenes Vokabular benutzen. Selbst normale Menschen in ihrem Alter. Hast du schon mal zu Freunden gesagt? Ach, ich habe heute Nacht kaum geruht.
Und wenn das ihre anderen Sprachen beeinflussen soll, die lehnt sie inzwischen doch schon lange ab.
Es floss mir da grad so *unschuldig guck*. Ist schon richtig.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
kroch ich dichter an das Feuer heran, ließ meinen Blick dem aufsteigenden Rauch folgen, wie er sich anmutig tanzend in die Höhe wand und weit über unseren Köpfen durch eine kleine helle Öffnung verschwand. Ein schmaler dünner Lichtstrahl zwang sich hindurch, verlor sich jedoch in der Tiefe.
Ich würde das bis hir in so ienem traumartigen Ton halten und dann hier sie richtig wach werden lassen.
Der Vorschlag hat was o.ö

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich riss meinen Blick los.
»Weißt du, wo Amalia ist?«
Lisa schüttelte stumm den Kopf. Die flackernden Schatten vertieften ihre Augenringe. »Vermutlich da lang.« Sie deutete Richtung eines tiefschwarzen Loches am anderen Ende der Höhle. Ihre Stimme – tonlos, gebrochen und doch wie von Hass erfüllt. Mir schauderte.
tonlos, gebrochen und Hass erfüllt, ich finde da lädst du einer tonlosen! Stimme einer ganze Menge zu. Dazu die Worte Vermutlich, da lang ...
*verkriech* Hab wohl allgemein in dem Text gern zu wild kombiniert :/
Hier ist übrigends das schwarze Loch, nach dem du weiter unten gefragt hast^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Weißt du, wo wir hier sind?«
Kopfschütteln.
Ob wir uns wohl irgendwo tief unter der Burg befanden?
Sie hat gerade durch ein Loch den Himmel gesehen, erscheint mir seltsam, dann unter der Burg zu denken ...
Natürlich war die Burg alt, zerfallen, mehr Trümmer als heile Wände, und unter halbfreiem Himmel teures Mobilar und Fernseher, auf dass es bei Regen Kurzschluss gebe Rolling Eyes 
Ähm ja .... einleuchtend, erscheint mir auch seltsam xD Keine Ahnung wie ich da drauf gekommen bin o.O

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Meine Augen blieben auf einem nicht weit hinter mir in die Steinwand gehauenen Torbogen haften ohne Durchgang, lediglich Zierat (Zierrat). Übersät von geritzten Strichzeichnungen und etwas, das man womöglich Runen nennen konnte, doch ich beherrschte es nicht sie zu lesen.
Hmm, irgendwie unnötig zu erwähnen, dass sie Runen nicht zu lesen beherrscht. Sie könnte sich einfach fragen, was die wohl bedeuten.
Stimmt schon, aber dann würd ichs vermutlich bei den Runen als solche einfach belassen, glaub, was die bedeuten interessiert sie gerade recht wenig.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Wie geht es dir?«
Schweigen. Den Kopf gesenkt, sah sie mit den Augen auf. Ein bittender Blick.
Wieso sagt sie dann vermutlich da lang, wenn sie sonst nichts sagen kann? Ich würde das oben dann auch streichen, sie stumm sein lassen.
Mit dem Gedanken hab ich auch schon gespielt. Sie kann schon, ist gerade aber ein ganz klein bisschen gedankenversunken und hat keine Lust xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Sorry.«, murmelte ich, stand auf. Wenn unsere Decken hier unten waren …
Nach wenigen Schritten wurde ich fündig. Statt vier Reisetaschen, vier Rucksäcke. Wer packte das denn um?
Wahllos schnappte ich mir den ersten, wühlte. Shampoo wäre nicht schlecht. Eine Dusche konnte ich jetzt gut gebrauchen. Vorausgesetzt unser Gastgeber verfügte hier unten über welche.
Soll das ironisch sein, dann würde ich das noch mehr betonen. Ansonsten wirkt sie, als wüsste sie von dir als Autorin schon wie es weitergeht. Sie wurde unter Drogen gesetzt und in ein ... Verlies geworfen, ihre Tante ist nicht da, sie stammt aus einem Bordell, sie muss wissen, dass man mit entführten Mädchen ganz andere Dinge macht als sie duschen zu lassen. Sie sucht nicht nach einem Ausgang, schaut nicht, ob Mitica bewusstlos ist. Sie hat null Angst oder Sorgen, sie macht sich keine Gedanken was das soll. Statt dessen sucht sie die Rucksäcke, wie in einem Videospiel wo eine Queste beginnt.
Oh nein.. so sollte es definitiv nicht werden Crying or Very sad Weiß grad gar nicht, was ich schreiben soll, es ist einfach nur unlogisch *seufz*
Hatte ursprünglich im Sinn, dass sie nach Shampoo für ne Dusche sucht, aber ja, das Loch in der Decke, demnach wohl eher weniger in/unter der Burg, es sei denn das Verlies hat ein Loch in der Decke ... Vermutlich wäre es besser sie erstmal ihrer Tante nachrennen zu lassen, aber das wirft mir die Szene mehr als halb übern Haufen :/ ... Vielleicht in den Tunnel nach ihr rufen, das könnte gehen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Im dritten fand ich einen Dolch, dessen Klinge einer Flamme nachempfunden war. Der restliche Inhalt des Rucksacks ließ auf meine Tante schließen. Aber warum sollte sie – woher - ? Rína, die Frau aus dem Traum, die gleichen Augen und Haare.
Eine Waffe, das spricht gegen alles mögliche.
Das hab ich jetzt hier leider nicht verstanden :/

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ein furchtbarer Verdacht überwältigte mich. Fast musste ich lachen.
Also entweder furchtbar oder zum lachen
Zitat :
Die Vorstellung – nein, das war einfach zu irreal.
Irrealer als alles andere?
Lachen, eben weil es zu irreal ist, aber ich kanns auch wegnehmen.
Zu irreal ... ich weiß echt nicht, wie ich das sonst noch groß weiter rüberbringen sollte; es gibt zwar all diese Indizien für sie, dass diese fremde Welt existieren müsste, aber sie will nicht dran glauben. Ich überleg grad, sie könnte noch aufgeregt sein (oder auch weiter unten, wo dann die Bestätigung fällt), wenn das wirklich die andere Welt ist/wäre, neugierig darauf, wie sie aussieht.
Denke, der Zirkus war ihr bisher realer als der Traum ihrer Tante xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich steckte den Dolch zurück,
Hier auch, sie bewaffnet sich nicht. Sie stammt aus so einer schlimmen Umwelt ist in so einer erschreckenden Situation aber nichts.
Hmm... das sehe ich jetzt hier gerade nicht soo eng. Sie haben ein brennendes Feuer, anscheinend alle in Ruhe/Frieden geschlafen, die Situation selbst ist gerade nicht bedrohlich, mehr das, was noch kommen könnte. Und Lisa sitzt auch einfach nur am Feuer und rennt nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn umher (Huhn Very Happy )
Vermutlich wird es die Situation nach einer Überarbeitung eh nicht mehr geben Wink

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
durchwühlte meinen Rucksack, aber wie bei den anderen auch, Komprimierung auf fast nichts. ›Jetzt kann ich Irina gar nicht mehr anrufen.‹
Also kein Handy. Das ist ihr einziges Problem? Immer noch fürchte ich, sie steckt mit dir als Autorin unter einer Decke und weiß, dass ihr nix weiter passiert.
Ich hab mich vor dem Kommentar gefürchtet, Irina würde vergessen werden ... nun das xP Very Happy
Seh wohl, es hat auch seine Schwierigkeiten aus dem Ich zu schreiben o.o Fand es bisher sonst immer sehr angenehm, weil dann die Gefühle, Eindrücke, Empfindungen etc besser rüberkommen, bzw besser aus meinen Fingern fließen xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mitica räkelte sich. Ein Stöhnen hallte durch den Raum, schlug mit kaum hörbarem Echo zurück.
räckeln ist wohlig, passt nicht zum stöhnen.
Mhmm... ich überlegs mir xD Vielleicht eher streckte.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Wenn ich den Gastgeber noch einmal sehe hat er zwei Augen weniger.« Er erblickte erst Lisa, dann mich. »Man hab ich ‘nen Scheiß geträumt!«
»Da bist du nicht der Einzige.«
Er blickte sich um. »Wo sind wir hier zur Hölle? Hat er uns in einem Verlies eingesperrt?«
Er benimmt sich normal und angemessen
wenigstens einer o.ö

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Ich weiß es nicht.«
Mitica hockte sich ans Feuer, rieb sich die Arme. »Ich hab‘ davon geträumt, wie meine Eltern mich auf der Autobahnraststätte ausgesetzt haben.«
Ich warf einen raschen Blick auf Lisa. Wenn Mitica und ich, beide, von Kindheitserinnerungen geträumt hatten… es war nicht auszuschließen. Meine Wut auf den Alten nahm zu.
Das mit den Parallelträumen und das sie an Lisa gleich denkt, das ist klasse!
Danke Wink

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Bereits im Kindesalter vom Stiefvater vergewaltigt,
Das klingt wie der Lebenslauf von einem Fremden geschrieben. Versuch es persönlicher zu Formulieren.
Zitat :
die Mutter alkoholabhängig, nach ihrem Tod der Weg in die Psychiatrie, weil der Stiefvater hinter dem Vermögen her war. Aber wie konnte man einem Kind glauben, dass vor Schmerz die Mutter verloren zu haben dem Vater aufdringlich wurde, der anstandsgemäß, all ihre Versuche abwies und in eine Irrenanstalt steckte? Das Jungfernhäutchen zerrissen aufgrund eines Pädophilen, der sie auf dem Schulweg abfing und der Kerl dafür bestraft, verstand sich.
Das klingt noch zu sehr nach Notizen find ich ...
Ich wollts im Grunde nur möglichst kurz halten, um hier nicht zu sehr auszuufern.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ein Gefühl von Verzweiflung überkam mich. Was konnte ich tun, dass es ihr besser ging?
Schön.
*smile*

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Augen verbinden hätte nicht gereicht, ja?«, fauchte ich sie an.
»Dann wärt ihr nicht mitgekommen, oder?«
›Stimmt … wahrscheinlich.‹
»Sind wir hier in einer Art Verlies oder so? Und warum Rína?«, mischte Mitica sich ein. »Was zum Teufel bildet sich der alte Sack ein, wie er mit uns umspringen kann? Ich dachte, du würdest ihm vertrauen?!«
Amalia warf ihm einen müden Blick zu. »Es ist nicht ganz nach Plan gelaufen - «
»Vermutlich, weil du zu spät dran warst, ja?«, fuhr ich dazwischen.
Sie sah mich verärgert an.
»Wie viel zu spät? Ein paar Stunden, Tage? Lass mich raten, es waren Jahre!«
Amalia erwiderte nichts, doch ihre stumme Antwort sprach Bände. Jahre!
Fließt gut. Aber Jahre zu spät für was? Das würde ich viel eher fragen.
Jaaa o.ö ... es hat mir nur grad dann nicht in den Fluss gepasst, das war das Dumme Very Happy Aber mal schauen, wie ich das da noch reinkrieg xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Sie wandte sich an Mitica.
»Wir befinden uns in einer Höhle, keinem Verlies, und wir kommen hier wieder raus.«
Hier Hanna reagiert gar nicht auf ihre Situation
... ist mir wohl der Hauptchar insgesamt in der Szene ein bisschen entglitten, weil ich mal Mitica nicht vernachlässigen wollte

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Mir fielen im Zwielicht ihre Ohren auf. Warum trug sie ihre Illusion nicht? Was, wenn die anderen es entdeckten? Wollte sie sie frühzeitig schocken? Ich holte tief Luft - ›Reg dich ab.‹ - konzentrierte mich.
»Mein richtiger Name ist Taorín, nicht Amalia. Rína ist das, was Hanna als Kind daraus gemacht hat.«
Ich brach ab. Okay, sie wollte es definitiv so.
Sie hat sich konzentriert noch nichts getan, was man abbrechen könnte. Sie wird doch nicht unkonzentriert
Ich glaub, das ist das Problem Magie zu beschreiben Very Happy Aber ich guck mal, wie ich da noch was basteln kann xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Taorín? Was ist das für ein Name?!« In Miticas Augen sah ich Streitlust aufflackern.
ausgerechnet von ihm? Sien Name ist auch nicht Paul Very Happy
Er kommt ja auch nicht aus Deutschland. Mitica ist ein rumänischer Name Very Happy
Nun... Hanna würde da nicht drauf reagieren, Lisa in dem Moment auch nicht, die hört stumm zu .. also entweder Mitica oder niemand Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
An seiner Stelle würde es mir langsam auch zu bunt werden. ›Und der beste Part kommt erst noch.‹
Wieso wird es ihr nicht zu bunt. Was fühlt sie. Sie macht sich immer noch keine Gedanken als weiß sie was du als Autor vorhast und wartet einfach darauf.
Stimmt schon, ein bisschen aufgewühlt sein etc .. aber immerhin glaubt sie im Gegensatz zu den anderen leichter/eher, dass sie die Welt gewechselt haben^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Mitica,«, sie hob beschwichtigend eine Hand, »ich weiß nicht, ob der Name als solcher auf der Erde irgendwo existiert, aber du musst dich jetzt damit abfinden, dass du die Erde womöglich nie wieder sehen wirst.«
Na, krass. Wie kann sie glauben, damit Erfolg zu haben.
Liegt vielleicht auch an mir, ich wüsste nicht, wie ich jemanden so etwas vernünftig erklären sollte, dass er es mir tatsächlich abnimmt. Das einzige, das mir jetzt eher noch einfallen würde, wäre knallhart die Wahrheit rauszuhauen auf friss-oder-stirb wie "Mitica, das hier ist nicht die Erde, das ist Araktar -" Und weiter würde sie vermutlich aufgrund einer Unterbrechung Miticas nicht kommen.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Soll das ein schlechter Witz sein?« Zorn funkelte. »Es ist ja schön, dass ich nicht mehr in diesem verdammten Dreckszirkus harren muss,
wenn ausharren und wieder, du liebst das Wort, aber wo soll er das herhaben?
aus Büchern Laughing da hab ich's vermutlich auch her. Ja, ich mag ausharren sehr, benutz es auch verhältnismäßig oft im normalen Sprachgebrauch, deswegen kommts mir auch recht normal und nicht so "alt" vor, bzw. vielleicht auch aus RPG's
Denke, das Wort an und für sich, werden meine Leser wohl zu schlucken haben o.ö

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
aber bitte, unter der Erde auf ewig in einem Erdloch sich wie ein verwundetes Tier zu verkriechen, darauf habe ich nicht im Geringsten Lust! Und schon gar nicht wenn ein alter Sack von Hirnspast meint mir diese Entscheidung abnehmen zu müssen!«
geringste Lust ... er ist ein Junge und wieder das Umfeld. Selbst mein 12jähriger drückt sich nicht so lieb und nett aus, wenigstens keinen Bock. Er wurde ausgesetzt, ist kein Muttersprachler und spricht nicht anders als Hanna. Da würde ich nochmal drüber nachdenken, wie die einzelnen Sprechen.
Ich habs nicht so mit der Sprache (sprechen) und mit Schimpfwörtern leider gar nicht Crying or Very sad 

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Amalia trat einen Schritt beiseite, wies auf das schwarze Loch.
Welches? In der Decke?
Auf das Lisa zu Beginn gezeigt hat, in der Wand/in einer Ecke/auf der anderen Seite der Höhle.

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Du kannst jederzeit gehen, ich werde dich nicht daran hindern und der alte Sack auch nicht. Aber glaube mir, dass du nicht einen Tag alleine da draußen überleben würdest, also überleg es dir!«, erwiderte sie. Ärger im Unterton, doch ich hörte ihn.
Was denkt sie? Sie beschreibt, aber denkt nicht selbst. Es ist für sie auch neu, dass sie die Erde nie wiedersehen soll. Nicht, dass sie sie vermissen würde. Aber jetzt müsste sie erkennen, alles ist wahr! Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt! Und jetzt gibst du diesen Kampf an Mitica ab.
Ich wollt ihn auch nicht allein zwischen Hanna und ihrer Tante abspielen lassen. Wenn sich zwei gegenseitig ins Wort fallen ist das noch recht gut umsetzbar, wenns aber bereits drei werden ... ich finds sehr schwierig, das dann noch realistisch zu biegen. Sie erkennt weiter unten ja auch, dass alles wahr ist ... ok, zu spät :/

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Bei dir ist doch eine Schraube locker!«
Amalia warf mir einen hilfesuchenden Blick zu. Ich blieb hart. Das hatte sie jetzt selbst auszubaden!
? Jetzt so ein ... Kleinkrieg. Sie hat ganz anderes zu verdauen.
Vielleicht fliegt das bei einer Überarbeitung eh ...

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Wo ist meine Tasche?« Mitica hielt fluchend einen der Rucksäcke in der Hand. Einen Augenblick glaubte ich, er würde ihn auf sie werfen.
»Unser gestriger Gastgeber hat für uns neu gepackt.«
»Was soll das heißen?«
»Das siehst du ja wohl doch oder nicht?!«
»Einen Scheißdreck sehe ich!« Mitica schnaubte, klaubte sich einen brennenden Ast und stampfte davon. »Dem werde ich zeigen, was Gastfreundschaft bedeutet!«
Hier verhungert dein Text ein wenig. Immer noch ist Hanna eher in der positon eines Allwissenden Erzählers, der hauptsächlich berichtet. ICh weiß nicht, wo und wie ich in der Höhle bin
Ich kanns versuchen, aber es könnte schwer werden für den Leser. Es läuft ja alles sehr schnell ab, sie denkt, beobachtet.. ich kann ein paar Gedankenfetzen einschieben .. oder mal sehen o.o

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Die jung aussehende Frau bückte sich, hob die anderen Rucksäcke auf. »Wir sollten aufbrechen. Wir können alles Weitere auch draußen besprechen.«
? Wer ist jetzt die jung aussehende Frau? Was ist mit Lisa ...
Eine jung aussehende Frau war Amalia bereits im ersten Kapitel o.ö
Lisa ist noch versunken, aber der wollt ich auch noch Zeit geben^^

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Es war so irreal. Ich glaubte ihr, plötzlich tat ich es. Der kurze Traum vom Wolfsritt, so viel wirklicher als der sich sonst stets Wiederholende. Ich wollte ihr nicht glauben, aber es machte plötzlich alles einen Sinn, bis auf Eines. Lisa, die bisher nur stumm ins Feuer gestarrt hatte, nahm mir die Worte aus dem Mund.
»Warum hast du Hanna all die Jahre in einem Bordell aufgezogen und nicht in dieser anderen Welt, in der wir uns jetzt nun angeblich befinden sollen?«
Das fließt. Aber wieso übernehmen die anderen ihre Geschichte?
scratch Vielleicht hau ich das auch ganz raus, eigentlich ist das in Kapitel 1 ja schon mal gefallen, also Hanna weiß eigentlich, warum sie so mies aufgezogen wurde, grob, und hat ja auch nie andere Antworten erhalten, die anderen hingegen haben von der Welt bisher nichts gewusst. Ich müsste es vielleicht umschreiben, dass eben auch das für sie in gewisser Hinsicht einen Sinn macht, oder ihr einfach noch mal einfällt, es als trotzdem mies betrachtet; Lisa dann aber weiterhin die Frage stellen kann

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Ich sah den Schmerz über Amalias, nein, Taoríns, Gesicht ziehen, ergötzte mich daran. Ja, warum?! ›Spuck es aus verdammt!‹
Warum sagt sie das nicht?
Werd wohl ein paar Gedanken einbauen, Na, dann sag's doch, mal sehen, was sie davon halten werden ... o.ä.
froh, dass jemand anderes Amalia die Frage auch mal stellt

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Ich wollte sie nur gut verstecken. Ein Ort, an dem möglichst niemand nach ihr suchen würde. Ein Ort, der wandert. Ich weiß nicht was, nicht einmal ob ihr etwas, oder auch mir, auf den Fersen ist, ich wollte sie einfach nur möglichst gut verstecken.«
Hätte es da mit ihren Talenten nicht auch ein normaler Zirkus getan?
Vielleicht, klar ...
Das macht mir grad irgendwie mehr Lust auf einen Anfang in der Anderswelt o.ö

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Scheint bisher ja wohl funktioniert zu haben.«, bemerkte Lisa trocken, stand auf. Unwillkürlich wich ich vor dem Eis ihrer Augen zurück.
Das find ich jetzt allzu dramatisch, außerdem ist Lisa doch auf Hannas Seite.
Ja .... es steht aber auch nicht, dass Lisa Hanna anguckt Very Happy
Ich wollt sie in der Szene einfach nur gut verbittert haben ... naja.. kann sie auch ins ängstliche, verstörte Mädchen wieder umschreiben o.ö

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
»Du hättest zumindest Mitica und mich fragen können, ob wir da hineingezogen werden wollen! Ich nehme mal an, ein Zurück wird es nicht geben?!«
Einen Augenblick schien mir meine Tante verdattert. »Da müsst ihr die Arle fragen, aber ja, vermutlich nicht. Allein das Risiko, dass ihr von dieser Welt erzählen könntet - «
Lisa nickte grimmig, griff sich ihre Decke. »War ja klar.«
Sie akzeptieren das so leicht? Keine anderen Theorien?
scratch das ist ein bisschen mein problem, ich wills nicht in alle möglichen Richtungen ausufern lassen, das käme mir zu kitschig, dazu viel zu langwierig. Wenn mans genau nimmt ist das alles noch Prolog, wobei ich auch wieder nicht von Prolog reden kann, da es vermutlich keine klare Trennung zwischen Prolog und Geschichte geben wird.
Lach .. vielleicht lass ich die Tante ausrasten, dann wären sie zumindest womöglich eingeschüchtert und wagen nicht groß weiter Fragen zu stellen Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
Aus der Ferne hallte ein hoher Schrei an meine Ohren.
Ein hoher Schrei erklang in der Ferne.
Doppelmoppel beide Sätze sagen das selbe.
Jo, hab wohl vergessen den 2. von den beiden zu löschen, danke xD

Wolfsspur schrieb:
Zitat :
In meinen Fingern juckte es. Ich war wütend, einfach nur wütend, wollte auf irgendetwas einschlagen, entwand Amalia stattdessen meinen Rucksack, schnappte mir Decke und improvisierte Fackel und lief mit Lisa Richtung dem schwarzen Loch.
entgegen
Wieso jetzt genau jetzt die Wut? sie ist eben noch dem Eis in Lisas aufen ausgewichen und er hat geschrien. Und sie schnappen sich erst cool ihre Sachen? Losreißen und nach ihm sehen, würde ich logischer finden, besonders nachdem was alles schreckliches passiert ist.
Ja.. das passte mir auch noch nicht so ganz xD Eben weil ich wohl auch eher sofort losgestürmt wäre...werds wohl auch so umändern, hab dann gleich n schicken Anfang für den nächsten Teil Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Im Grunde spannender Teil, aber mir fehlt noch einiges. Bisschen mehr Umgebung, mehr Gefühle. Es wirkt wie husch husch, wir wollen los. Gerade was Hanna angeht. Da wäre noch viel mehr drin!
Husch husch, ja ... ich muss versuchen das irgendwie alles recht kurz zu halten, weil, wie gesagt, das eigentlich noch alles Prolog ist, ichs aber auch wieder nicht zuu kurz machen wollte. Ich weiß nicht, aber vermutlich kommt der Anfang noch in diesem Kapitel, kurze Bruchstücke von Szenen, es alles als Rückblende zusammenfassend zu erzählen fand ich nicht so gut, bin schon gespannt wie das ankommt, hab sowas auch noch nie gelesen .. ist ein Experiment o.O Dazwischen immer wieder längere Szenen, also richtige, aber eben viel mit Schnipseln zwischendurch zum Zeit überbrücken.
Jaa... dann wird Hanna wohl noch mal besser ausgebaut werden müssen Very Happy

Wolfsspur schrieb:
Ich bin gespannt auf mehr!
Freut mich =) Aber jetzt wirst du wohl erstmal warten dürfen ;P

Ganz ganz lieben Dank für deinen Kommi, er hilft mir definitiv weiter, nur ... jetzt muss ich erstmal alles umkrempeln Shocked  Haha .. na, ma gucken ;D

Ganz liebe Grüße
Krayt(i)
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Wolfsspur
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BeitragThema: Kommentare für Kapitel 2   19.11.13 23:14

Hallo Krayt

Teil I

Zitat :
Mein Kopf schmerzte. Der Schlaf – ein einziger Alptraum. Dazu die Halluzinationen zuvor…
Sie weiß gleich das sie Halluzinationen hatte?
Zitat :
Benommen setzte ich mich auf, erblickte Lisa hinter einem Feuer sitzend. Die Flammen züngelten, warfen ihren Schatten um ein Vielfaches gegen die kaum hellere Felswand. Verzerrte Bilder im Rausch der Zeit. Unsere Augen trafen sich, doch kein Laut kam über ihre Lippen.
Der unterstrichene Satz klingt poetisch und als wäre sie noch nicht ganz da, der Anfang aber schon.
Zitat :
Eine schwer wiegende Stille lastete im Dunkel.
schwer wiegend, schwerwiegend ein Wortspiel.
Zitat :
Abgesehen vom Flammengeflüster und dem Gewisper von vergehendem Holz, konnte ich nur ab und an einen leisen Atemzug Miticas wahrnehmen. Ich erspähte ihn nur unweit, tief in seine Decke vergraben.
Wieder sehe poetisches mit recht nüchternem vermixt.
Zitat :

›Aber das wird ihm auch nicht helfen.‹
Hmm, der Gedanke sticht so heraus. Wieso sollte ihm das nicht helfen?
Zitat :
Meine Glieder schmerzten, waren kalt und steif. Ein Steinboden statt Matratze, was gab es Schöneres?
Und jetzt wird sie ironisch ...
Für mich schwankst du da zu sehr zwischen den Tonlagen hin und her. Die ersten Sätze sind echt nüchtern und klar, dann wirkt dieses assoziative wie ein Fremdkörper. Wenn sie aufwachsen soll und noch nicht ganz da, die Wahrnehmungen noch etwas halluzinativ schwingend, würde ich gleich mit so einem Satz einsteigen.
Zitat :
Mit dem Gefühl kaum geruht zu haben
kaum geruht ist ein ganz ... hohes Register, alt. Ich habe da nichts gegen, aber deine Figur ist in unserer Welt großgeworden unter Huren und anderen Menschen, die sicher kein gehobenes Vokabular benutzen. Selbst normale Menschen in ihrem Alter. Hast du schon mal zu Freunden gesagt? Ach, ich habe heute Nacht kaum geruht.
Und wenn das ihre anderen Sprachen beeinflussen soll, die lehnt sie inzwischen doch schon lange ab.
Zitat :
kroch ich dichter an das Feuer heran, ließ meinen Blick dem aufsteigenden Rauch folgen, wie er sich anmutig tanzend in die Höhe wand und weit über unseren Köpfen durch eine kleine helle Öffnung verschwand. Ein schmaler dünner Lichtstrahl zwang sich hindurch, verlor sich jedoch in der Tiefe.
Ich würde das bis hir in so ienem traumartigen Ton halten und dann hier sie richtig wach werden lassen.
Zitat :
Ich riss meinen Blick los.
»Weißt du, wo Amalia ist?«
Lisa schüttelte stumm den Kopf. Die flackernden Schatten vertieften ihre Augenringe. »Vermutlich da lang.« Sie deutete Richtung eines tiefschwarzen Loches am anderen Ende der Höhle. Ihre Stimme – tonlos, gebrochen und doch wie von Hass erfüllt. Mir schauderte.
tonlos, gebrochen und Hass erfüllt, ich finde da lädst du einer tonlosen! Stimme einer ganze Menge zu. Dazu die Worte Vermutlich, da lang ...
Zitat :
»Weißt du, wo wir hier sind?«
Kopfschütteln.
Ob wir uns wohl irgendwo tief unter der Burg befanden?
Sie hat gerade durch ein Loch den Himmel gesehen, erscheint mir seltsam, dann unter der Burg zu denken ...
Zitat :
Meine Augen blieben auf einem nicht weit hinter mir in die Steinwand gehauenen Torbogen haften ohne Durchgang, lediglich Zierat (Zierrat). Übersät von geritzten Strichzeichnungen und etwas, das man womöglich Runen nennen konnte, doch ich beherrschte es nicht sie zu lesen.
Hmm, irgendwie unnötig zu erwähnen, dass sie Runen nicht zu lesen beherrscht. Sie könnte sich einfach fragen, was die wohl bedeuten.
Zitat :
»Wie geht es dir?«
Schweigen. Den Kopf gesenkt, sah sie mit den Augen auf. Ein bittender Blick.
Wieso sagt sie dann vermutlich da lang, wenn sie sonst nichts sagen kann? Ich würde das oben dann auch streichen, sie stumm sein lassen.
Zitat :
»Sorry.«, murmelte ich, stand auf. Wenn unsere Decken hier unten waren …
Nach wenigen Schritten wurde ich fündig. Statt vier Reisetaschen, vier Rucksäcke. Wer packte das denn um?
Wahllos schnappte ich mir den ersten, wühlte. Shampoo wäre nicht schlecht. Eine Dusche konnte ich jetzt gut gebrauchen. Vorausgesetzt unser Gastgeber verfügte hier unten über welche.
Soll das ironisch sein, dann würde ich das noch mehr betonen. Ansonsten wirkt sie, als wüsste sie von dir als Autorin schon wie es weitergeht. Sie wurde unter Drogen gesetzt und in ein ... Verlies geworfen, ihre Tante ist nicht da, sie stammt aus einem Bordell, sie muss wissen, dass man mit entführten Mädchen ganz andere Dinge macht als sie duschen zu lassen. Sie sucht nicht nach einem Ausgang, schaut nicht, ob Mitica bewusstlos ist. Sie hat null Angst oder Sorgen, sie macht sich keine Gedanken was das soll. Statt dessen sucht sie die Rucksäcke, wie in einem Videospiel wo eine Queste beginnt.
Zitat :
Im dritten fand ich einen Dolch, dessen Klinge einer Flamme nachempfunden war. Der restliche Inhalt des Rucksacks ließ auf meine Tante schließen. Aber warum sollte sie – woher - ? Rína, die Frau aus dem Traum, die gleichen Augen und Haare.
Eine Waffe, das spricht gegen alles mögliche.
Zitat :
Ein furchtbarer Verdacht überwältigte mich. Fast musste ich lachen.
Also entweder furchtbar oder zum lachen
Zitat :
Die Vorstellung – nein, das war einfach zu irreal.
Irrealer als alles andere?
Zitat :
Ich steckte den Dolch zurück,
Hier auch, sie bewaffnet sich nicht. Sie stammt aus so einer schlimmen Umwelt ist in so einer erschreckenden Situation aber nichts.
Zitat :
durchwühlte meinen Rucksack, aber wie bei den anderen auch, Komprimierung auf fast nichts. ›Jetzt kann ich Irina gar nicht mehr anrufen.‹
Also kein Handy. Das ist ihr einziges Problem? Immer noch fürchte ich, sie steckt mit dir als Autorin unter einer Decke und weiß, dass ihr nix weiter passiert.
Zitat :
Mitica räkelte sich. Ein Stöhnen hallte durch den Raum, schlug mit kaum hörbarem Echo zurück.
räckeln ist wohlig, passt nicht zum stöhnen.
Zitat :
»Wenn ich den Gastgeber noch einmal sehe hat er zwei Augen weniger.« Er erblickte erst Lisa, dann mich. »Man hab ich ‘nen Scheiß geträumt!«
»Da bist du nicht der Einzige.«
Er blickte sich um. »Wo sind wir hier zur Hölle? Hat er uns in einem Verlies eingesperrt?«
Er benimmt sich normal und angemessen
Zitat :
»Ich weiß es nicht.«
Mitica hockte sich ans Feuer, rieb sich die Arme. »Ich hab‘ davon geträumt, wie meine Eltern mich auf der Autobahnraststätte ausgesetzt haben.«
Ich warf einen raschen Blick auf Lisa. Wenn Mitica und ich, beide, von Kindheitserinnerungen geträumt hatten… es war nicht auszuschließen. Meine Wut auf den Alten nahm zu.
Das mit den Parallelträumen und das sie an Lisa gleich denkt, das ist klasse!
Zitat :
Bereits im Kindesalter vom Stiefvater vergewaltigt,
Das klingt wie der Lebenslauf von einem Fremden geschrieben. Versuch es persönlicher zu Formulieren.
Zitat :
die Mutter alkoholabhängig, nach ihrem Tod der Weg in die Psychiatrie, weil der Stiefvater hinter dem Vermögen her war. Aber wie konnte man einem Kind glauben, dass vor Schmerz die Mutter verloren zu haben dem Vater aufdringlich wurde, der anstandsgemäß, all ihre Versuche abwies und in eine Irrenanstalt steckte? Das Jungfernhäutchen zerrissen aufgrund eines Pädophilen, der sie auf dem Schulweg abfing und der Kerl dafür bestraft, verstand sich.
Das klingt noch zu sehr nach Notizen find ich ...
Zitat :
Ein Gefühl von Verzweiflung überkam mich. Was konnte ich tun, dass es ihr besser ging?
Schön.
Zitat :
Hinter mir erklangen Schritte.
»Gut, ihr seid alle wach.«
Ich fuhr auf, herum. »Was, Rína, hat uns der Alte in die Suppe getan? Musste das sein?!«
Sie musterte mich verhalten. »Trollkraut. Vermutlich wollte er nicht dass wir uns den Weg merken könnten.«
Zitat :
»Augen verbinden hätte nicht gereicht, ja?«, fauchte ich sie an.
»Dann wärt ihr nicht mitgekommen, oder?«
›Stimmt … wahrscheinlich.‹
»Sind wir hier in einer Art Verlies oder so? Und warum Rína?«, mischte Mitica sich ein. »Was zum Teufel bildet sich der alte Sack ein, wie er mit uns umspringen kann? Ich dachte, du würdest ihm vertrauen?!«
Amalia warf ihm einen müden Blick zu. »Es ist nicht ganz nach Plan gelaufen - «
»Vermutlich, weil du zu spät dran warst, ja?«, fuhr ich dazwischen.
Sie sah mich verärgert an.
»Wie viel zu spät? Ein paar Stunden, Tage? Lass mich raten, es waren Jahre!«
Amalia erwiderte nichts, doch ihre stumme Antwort sprach Bände. Jahre!

Fließt gut. Aber Jahre zu spät für was? Das würde ich viel eher fragen.
Zitat :
Sie wandte sich an Mitica.
»Wir befinden uns in einer Höhle, keinem Verlies, und wir kommen hier wieder raus.«
Hier Hanna reagiert gar nicht auf ihre Situation
Zitat :
Mir fielen im Zwielicht ihre Ohren auf. Warum trug sie ihre Illusion nicht? Was, wenn die anderen es entdeckten? Wollte sie sie frühzeitig schocken? Ich holte tief Luft - ›Reg dich ab.‹ - konzentrierte mich.
»Mein richtiger Name ist Taorín, nicht Amalia. Rína ist das, was Hanna als Kind daraus gemacht hat.«
Ich brach ab. Okay, sie wollte es definitiv so.
Sie hat sich konzentriert noch nichts getan, was man abbrechen könnte. Sie wird doch nicht unkonzentriert
Zitat :
»Taorín? Was ist das für ein Name?!« In Miticas Augen sah ich Streitlust aufflackern.
ausgerechnet von ihm? Sien Name ist auch nicht Paul Very Happy 
Zitat :
An seiner Stelle würde es mir langsam auch zu bunt werden. ›Und der beste Part kommt erst noch.‹
Wieso wird es ihr nicht zu bunt. Was fühlt sie. Sie macht sich immer noch keine Gedanken als weiß sie was du als Autor vorhast und wartet einfach darauf.
Zitat :
»Mitica,«, sie hob beschwichtigend eine Hand, »ich weiß nicht, ob der Name als solcher auf der Erde irgendwo existiert, aber du musst dich jetzt damit abfinden, dass du die Erde womöglich nie wieder sehen wirst.«
Na, krass. Wie kann sie glauben, damit Erfolg zu haben.
Zitat :
»Soll das ein schlechter Witz sein?« Zorn funkelte. »Es ist ja schön, dass ich nicht mehr in diesem verdammten Dreckszirkus harren muss,
wenn ausharren und wieder, du liebst das Wort, aber wo soll er das herhaben?
Zitat :
aber bitte, unter der Erde auf ewig in einem Erdloch sich wie ein verwundetes Tier zu verkriechen, darauf habe ich nicht im Geringsten Lust! Und schon gar nicht wenn ein alter Sack von Hirnspast meint mir diese Entscheidung abnehmen zu müssen!«
geringste Lust ... er ist ein Junge und wieder das Umfeld. Selbst mein 12jähriger drückt sich nicht so lieb und nett aus, wenigstens keinen Bock. Er wurde ausgesetzt, ist kein Muttersprachler und spricht nicht anders als Hanna. Da würde ich nochmal drüber nachdenken, wie die einzelnen Sprechen.
Zitat :
Amalia trat einen Schritt beiseite, wies auf das schwarze Loch.
Welches? In der Decke?
Zitat :
»Du kannst jederzeit gehen, ich werde dich nicht daran hindern und der alte Sack auch nicht. Aber glaube mir, dass du nicht einen Tag alleine da draußen überleben würdest, also überleg es dir!«, erwiderte sie. Ärger im Unterton, doch ich hörte ihn.
Was denkt sie? Sie beschreibt, aber denkt nicht selbst. Es ist für sie auch neu, dass sie die Erde nie wiedersehen soll. Nicht, dass sie sie vermissen würde. Aber jetzt müsste sie erkennen, alles ist wahr! Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt! Und jetzt gibst du diesen Kampf an Mitica ab.
Zitat :
»Bei dir ist doch eine Schraube locker!«
Amalia warf mir einen hilfesuchenden Blick zu. Ich blieb hart. Das hatte sie jetzt selbst auszubaden!
? Jetzt so ein ... Kleinkrieg. Sie hat ganz anderes zu verdauen.
Zitat :
»Wo ist meine Tasche?« Mitica hielt fluchend einen der Rucksäcke in der Hand. Einen Augenblick glaubte ich, er würde ihn auf sie werfen.
»Unser gestriger Gastgeber hat für uns neu gepackt.«
»Was soll das heißen?«
»Das siehst du ja wohl doch oder nicht?!«
»Einen Scheißdreck sehe ich!« Mitica schnaubte, klaubte sich einen brennenden Ast und stampfte davon. »Dem werde ich zeigen, was Gastfreundschaft bedeutet!«
Hier verhungert dein Text ein wenig. Immer noch ist Hanna eher in der positon eines Allwissenden Erzählers, der hauptsächlich berichtet. ICh weiß nicht, wo und wie ich in der Höhle bin
Zitat :
Die jung aussehende Frau bückte sich, hob die anderen Rucksäcke auf. »Wir sollten aufbrechen. Wir können alles Weitere auch draußen besprechen.«
? Wer ist jetzt die jung aussehende Frau? Was ist mit Lisa ...
Zitat :
Es war so irreal. Ich glaubte ihr, plötzlich tat ich es. Der kurze Traum vom Wolfsritt, so viel wirklicher als der sich sonst stets Wiederholende. Ich wollte ihr nicht glauben, aber es machte plötzlich alles einen Sinn, bis auf Eines. Lisa, die bisher nur stumm ins Feuer gestarrt hatte, nahm mir die Worte aus dem Mund.
»Warum hast du Hanna all die Jahre in einem Bordell aufgezogen und nicht in dieser anderen Welt, in der wir uns jetzt nun angeblich befinden sollen?«
Das fließt. Aber wieso übernehmen die anderen ihre Geschichte?
Zitat :
Ich sah den Schmerz über Amalias, nein, Taoríns, Gesicht ziehen, ergötzte mich daran. Ja, warum?! ›Spuck es aus verdammt!‹
Warum sagt sie das nicht?
Zitat :
»Ich wollte sie nur gut verstecken. Ein Ort, an dem möglichst niemand nach ihr suchen würde. Ein Ort, der wandert. Ich weiß nicht was, nicht einmal ob ihr etwas, oder auch mir, auf den Fersen ist, ich wollte sie einfach nur möglichst gut verstecken.«
Hätte es da mit ihren Talenten nicht auch ein normaler Zirkus getan?
Zitat :
»Scheint bisher ja wohl funktioniert zu haben.«, bemerkte Lisa trocken, stand auf. Unwillkürlich wich ich vor dem Eis ihrer Augen zurück.
Das find ich jetzt allzu dramatisch, außerdem ist Lisa doch auf Hannas Seite.
Zitat :
»Du hättest zumindest Mitica und mich fragen können, ob wir da hineingezogen werden wollen! Ich nehme mal an, ein Zurück wird es nicht geben?!«
Einen Augenblick schien mir meine Tante verdattert. »Da müsst ihr die Arle fragen, aber ja, vermutlich nicht. Allein das Risiko, dass ihr von dieser Welt erzählen könntet - «
Lisa nickte grimmig, griff sich ihre Decke. »War ja klar.«
Sie akzeptieren das so leicht? Keine anderen Theorien?
Zitat :
Aus der Ferne hallte ein hoher Schrei an meine Ohren.
Ein hoher Schrei erklang in der Ferne.
Doppelmoppel beide Sätze sagen das selbe.
Zitat :
»Das war Mitica!«
Amalia hielt uns zurück. »Es wird nichts sein, ich habe bisher nur nicht fertig aufräumen können.«
Aufräumen?
Aha, klingt spannend, so nach Leichen ...
Zitat :
In meinen Fingern juckte es. Ich war wütend, einfach nur wütend, wollte auf irgendetwas einschlagen, entwand Amalia stattdessen meinen Rucksack, schnappte mir Decke und improvisierte Fackel und lief mit Lisa Richtung dem schwarzen Loch.
entgegen
Wieso jetzt genau jetzt die Wut? sie ist eben noch dem Eis in Lisas aufen ausgewichen und er hat geschrien. Und sie schnappen sich erst cool ihre Sachen? Losreißen und nach ihm sehen, würde ich logischer finden, besonders nachdem was alles schreckliches passiert ist.

Im Grunde spannender Teil, aber mir fehlt noch einiges. Bisschen mehr Umgebung, mehr Gefühle. Es wirkt wie husch husch, wir wollen los. Gerade was Hanna angeht. Da wäre noch viel mehr drin!

Ich bin gespannt auf mehr!

Liebe Grüße!
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