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 Samhain und die Legende von Jack O'Landern

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BeitragThema: Samhain und die Legende von Jack O'Landern   11.03.11 9:00

Samhain und die Legende von Jack O'Landern


Samhain ist im Ursprung ein keltisches Fest. Es wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert und ist heute in den meisten Ländern besser als Halloween bekannt. In Irland und Schottland bezeichnet man es jedoch auch heute noch größtenteils als Samhain.
Samhain ist das wohl unheimlichste Fest des Jahres. Es werden dabei die Toten geehrt, stellt aber auch gleichzeitig den Beginn der dunklen Jahreszeit dar.

Alten Legenden nach sind in dieser Nacht die Tore der Anderswelt offen, sodass ein Wechsel in die jeweils andere Welt möglich ist. Es hieß, in dieser Nacht kamen gerne die Elfen und Dämonen der Anderswelt in unsere Welt, um einerseits allerlei Schabernack zu treiben, anderseits aber auch die schönen Kinder der Menschen zu rauben und gegen ihre eigene – hässlichen - Kinder auszutauschen. Die Menschenkinder wurden in der Anderswelt als Sklaven gehalten.
Einige Legenden erzählen aber auch, dass in der Nacht von Samhain, Menschen, die in den Wäldern unterwegs waren, durch Stimmen, welche aus plötzlich aufkommenden Nebeln drangen, in die Anderswelt gelockt wurden. Auch sie fristeten ihr Leben fortan als Sklaven der Dämonen.
Um sich vor den Geistern und Dämonen in dieser Nacht zu schützen, stellten die Menschen in ihre Fenster ausgehölte Kürbisfratzen und beleuchteten sie mit Kerzen. Diese Kürbisse sollten den Geistern sagen, dass sich in dem jeweiligen Haus bereist ein Dämon befand und es sich für sie nicht lohne, dieses Haus zu betreten.
Eine andere Legende über die Entstehung des Kürbislichtes geht auf die Geschichte über Jack O’Landern zurück.


Jack O’Landern


Jack O’Landern war ein irischer Hufschmied. Der trunksüchtige Jack saß in der Nacht von Samhain vor einer Kneipe, als plötzlich der Teufel neben ihm stand, um ihn zu holen.
Jack bot dem Teufel seine Seele für einen letzten Drink an und der Teufel stimmte zu. Da er aber kein Geld bei sich hatte, verwandelt sich der Teufel selbst in ein Geldstück. Jack steckte die Münze jedoch schnell in seinen Beutel und verschloss ihn. Da sich in dem Beutel aber auch noch ein Kreuz befand, war es dem Teufel nicht möglich, sich zu befreien. Jack verhandelte mit dem Teufel, dass wenn er diesen frei ließ, der Teufel auf seine Seele verzichten würde. Nachdem dieser Einwilligte, ließ Jack den Teufel frei.
Viele Jahre später starb Jack und bat um Einlass in den Himmel, wurde aber abgewiesen. Als Jack nun vor dem Höllentor stand, wies auch der Teufel Jack zurück, da er diesem ja versprochen hatte, seine Seele zu verschonen. Der Teufel hatte jedoch Mitleid mit Jack, da es dunkel und stürmisch war und gab ihm ein Stück glühende Kohle vom Höllenfeuer. Jack gab diese Kohle in eine ausgehöhlte Rübe und seit dem wandelt er an Samhain mit seiner Laterne durch die dunkle Nacht.

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