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 James Deans "Little Bastard"

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BeitragThema: James Deans "Little Bastard"   12.10.11 18:32


James Deans „Little Bastard“


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Alec Guiness, er sollte Großbritaniens berühmtester Leinwand- und Bühnenstar werden, war 1955 nach Los Angeles gekommen um "The Swan", seinen ersten Hollywoodfilm zu drehen.
In einem Restaurant trafen er und seine Begleiterin, die Drehbuchautorin Thelma Moss, auf einen 24jährigen Schauspieler der beide einlud sich an seinen Tisch zu setzen. Irgendwann kam der silberfarbene Rennwagen, ein Porsche 550 Spider, ins Gespräch, den der junge Schauspieler den beiden dann auch zeigte.
Guniess musste zugeben daß es sich um einen sehr schönen Wagen handelte, aber aus ihm unerfindlichen Gründen beschlich ihn beim Anblick ein beklemmendes Gefühl. Er konnte den gesamten Abend das Gefühl nicht loswerden daß an diesem Wagen etwas Unheilvolles war. Plötzlich, als würde er seine Worte nicht selbst aussprechen, hörte er sich selbst zu dem jungen Schauspieler sagen, daß dieser niemals in den Wagen steigen sollte. Er blickte auf die Uhr und sprach weiter: Heute ist der 23. September. Sollten sie je in dieses Auto steigen, werden sie nächste Woche um diese Zeit tot darin aufgefunden werden. Der junge Schauspieler lachte etwas erschrocken über Guiness´ Bemerkungen. Dieser entschuldigte sich dann auch sogleich für seine seltsamen Äußererungen.
Doch Guiness´unheimliche Eingebung sollte sich erfüllen. Am Abend des 30. September 1955, um kurz vor 18:00 Uhr, mussten Guiness und die ganze Welt, mit Entsetzen, vom frühzeitigen Tod des jungen Schauspielers erfahren. Bei einem Zusammenstoß mit einer Limousine in der Nähe der Stadt Cholame, Kalifornien, wurde dieser auf der Stelle getötet. Es handelte sich bei dem Toten um keinen geringeren als James Dean, der mit seinem Wagen gerade auf dem Weg zu einem Rennen in Salinas, an dem er teilnehmen wollte, war.
Ursula Andress war derzeit die Freundin von James Dean und hatte an diesem Tag schon ein äußert ungutes Gefühl daß etwas passieren würde. Jimmy bat sie ihn doch zu dem Rennen zu begleiten, doch sie lehnte ab. Sie versuchte ihn umzustimmen und bat ihn, nachdem sie ihm von ihren negativen Gefühlen berichtet hatte, sich das noch einmal zu überlegen und nicht zu fahren. Doch James Dean ließ sich nicht aufhalten. Er war fest entschlosse an dem Rennen teilzunehmen und wollte sich dies um nichts auf der Welt nehmen lassen. Dies war der letzte Moment an dem Ursula Andress ihren "Jimmy" das letzte mal lebend sah.
Das allein sind nur 2 von vielen unheimlichen Vorfällen die mit dem Tod von James Dean in Verbindung gebracht werden. Doch er war nur der erste unter vielen, die den "Fluch" des Porsche 550 Spyder zu spüren bekam. James gab ihm den Namen "Kleiner Bastard" und dem wurde das Fahrzeug in vielerlei Hinsicht gerecht.
Das Wrack des Unfallwagens wurde von George Barris, ein Ersatzteilhändler, erstanden. Er wollte die Teile, die bei dem Unfall nicht beschädigt wurden, weiter verwenden. Beim Abladen des Wagens in seiner Werkstatt fiel der Wagen von der Rampe und verletzte einen Mechaniker. Dieser kam mit einem gebrochenen Bein davon. Anders als der Fahrer eines Sportwagens der 2 Reifen des "Kleinen Bastards" kaufte und diese an sein Fahrzeug montierte. Auf unerklärliche Weise explodierten beide Reifen während der Fahrt und der Halter des Sportwagens kam von der Straße ab. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt und währe beinahe getötet worden.
Oktober ´56 war der "Kleine Bastard" gleich an 3 Unfällen beteiligt. Sie ereigneten sich während eines einzigen Rennens in Pomona, Kalifornien. Der Motor des Unglückswagens wurde unlängst in das Auto von Dr. William Eschrich, einem Arzt, eingebaut. Er entkam nur knapp dem Tod, nachdem sich sein Fahrzeug in einer Kurve plötzlich überschlug. Einem Polizisten, der nicht von dem Unfallort entfernt stand, flog eines der Räder mitten ins Gesicht. Ein weiterer Arzt, Dr. Troy McHenry, der an dem Rennen teilnahm, hatte die Heckflosse des "Kleinen Bastard" an seinen Wagen montiert. Er kam bei dem Rennen ums Leben als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen einen Baum prallte.
George Barkuis, LKW-Fahrer, verlor sein Leben als er den "Kleinen Bastard" auf der Tragfläche seines Lastwagens transportierte. Sein Lastzug kam von der Straße ab und er wurde dabei aus seiner Fahrerkabine geschleudert. Trotz daß der "Kleine Bastard" gesichert war, flog dieser mit ganzer Wucht von der Tragfläche und fiel dierekt auf den LKW-Fahrer und zerquetschte diesen. Ein weiterer Vorfall ereignete sich als der "Kleine Bastard" zusammen mit anderen Autos in einer Garage stand, die aus unerklärlichen Gründen, Feuer fing. Alle Wagen brannten völlig aus. Doch der "Kleine Bastard" blieb völlig unversehrt.
1960 verschwand der Wagen auf einer Zugfahrt von Miami nach Barris, offensichtlich wurde er gestohlen. Was aus dem Dieb und dem Wagen wurde ist bis heute nicht bekannt.

_________________
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen. ~ Albert Einstein.
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